Fernschach

GM Matthias Rüfenacht neues Ehrenmitglied der Schweizerischen Fernschachvereinigung

21 Mitglieder trafen sich zur Generalversammlung der Schweizerischen Fernschachvereinigung im Bahnhofbuffet Olten. Koordinator Matthias Rüfenacht orientierte über Turniere: Nach einer langen Periode der Ungeschlagenheit verliert die Schweiz den Mammut-Wettkampf gegen Deutschland. Bei zwei laufenden Partien steht es 73:67 für die Deutschen. Gegen die Niederlande wird es einen Sieg geben (35½:27½ bei 5 laufenden Partien), ebenso gegen Panama (32½:25½/3). Gegen Kuba liegt die Schweiz 36½:41½ hinten (+22). 

Folgende Spieler holten 2018 einen Titel: CCE sind Pablo Schmid, Martin Müller, Pio Ziegler, Franz Süess, Klaus Wettstein, Hermann Singeisen. CCM sind Pablo Schmid, Martin Müller, Daniel Mouron, Alexander Lipecki, Peter Schmalz. Zudem errangen Pablo Schmid und Stefan Salzmann den IM-Titel. 

Für den scheidenden Koordinator konnte kein Ersatz gefunden werden. Die anfallenden Arbeiten werden innerhalb des Vorstandes aufgeteilt. Matthias Rüfenacht wurde für seine Verdienste um das Schweizer Fernschach zum Ehrenmitglied ernannt. Grund genug, ihn näher vorzustellen. 

Matthias Rüfenacht wurde am 26. März 1956 in Basel geboren. Als Zwölfjähriger stiess er auf ein Schachbuch, das sein Vater hatte herumliegen lassen, und fand Gefallen am Spiel. Im Februar 1969 trat er der neu gegründeten Jugendschachgruppe der SG Riehen bei, gewann zu seiner grossen Verblüffung Partie um Partie und beschloss, weiter Schach zu spielen, obwohl er auch gerne in einen Fussballklub gegangen wäre. 

Die komplette Fernschach-Spalte finden Sie in «SSZ» 4/19!

Seit 1992 Fernschach-Grossmeister: Matthias Rüfenacht.