Schweizerische Mannschaftsmeisterschaft

Marcel Fischer (Captain Schachklub Solothurn): «Der Aufstieg war nicht unser Saisonziel»

2017 um Haaresbreite in der Anonymität der 1. Liga verschwunden – ein Jahr später ein unerwarteter Triumph: Zum zweiten Mal nach 2015 steigt der Schachklub Solothurn in der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) in die Nationalliga A auf. «Dass wir bereits zwei Runden vor Schluss als Aufsteiger feststanden, kam für uns völlig überraschend», sagt Captain Marcel Fischer im Interview mit der «SSZ». 

«SSZ»: Nach zweijährigem Gastspiel in der Nationalliga B spielt Solothurn 2019 wieder in der Nationalliga A. Welche Bedeutung hat der Aufstieg für Ihren Verein? 

Marcel Fischer (Captain Solothurn): Der Aufstieg ist für die Spieler der ersten Mannschaft und für den ganzen Verein ein grosser Erfolg und eine grosse Motivation. Wir freuen uns, nächste Saison wieder gegen starke Spieler antreten zu können.

Solothurn stand in der NLB-Ostgruppe überraschenderweise bereits zwei Runden vor Schluss als Aufsteiger fest. Kam diese Konstellation auch für Sie unerwartet?

Völlig unerwartet! Zum einen war der Aufstieg keineswegs unser Saisonziel – wir wollten lediglich um den Aufstieg mitreden. Zum andern war es für uns total überraschend, dass wir so früh als Aufsteiger feststanden – zumal uns in mehreren Runden wichtige Spieler fehlten.

Klarer Favorit auf den Aufstieg in der NLB-Ostgruppe war der «ewige Liftverein» Bodan. Wie überrascht waren Sie, dass die letztes Jahr aus der NLA abgestiegenen Ostschweizer in dieser Saison schwächelten?

Auch das hat mich überrascht. Zwar ist die Saison nach dem Abstieg immer schwierig, aber Bodan hat ja Erfahrung damit. Fairerweise muss man allerdings sagen, dass Bodan IM Dennis Breder verloren hat. Der Wegzug eines solch starken Spielers ist nicht einfach zu verkraften.

Das komplette Interview mit Marcel Fischer finden Sie in «SSZ» 6/18!

Marcel Fischer: «Es war für uns total überraschend, dass wir so früh als Aufsteiger feststanden.»