Interview

Werner Aeschbach: «Es braucht für Mädchen mehr spezifische Angebote – und Vorbilder»

Am 1. Oktober übernahm Werner Aeschbach als Nachfolger des nach etwas mehr als einem Jahr zurückgetretenen Roberto Schenker die Leitung der 50-Prozent-Fachstelle für «Ausbildung und Nachwuchsförderung» beim Schweizerischen Schachbund (siehe «SSZ» 4/17). Im Gespräch mit der «SSZ» erläutert der 53-jährige Zürcher seine Zielsetzungen. 

«SSZ»: Was hat Sie bewogen, sich für die SSB-Fachstelle zu bewerben? 

Werner Aeschbach: Es sind mehrere Gründe. Erstens meine grundsätzliche Schachbegeisterung. Zweitens habe ich grosses Interesse an der Nachwuchsförderung. Drittens habe ich mit Freude konstatiert, dass sich im Schweizer Nachwuchswesen einiges tut – wenn ich beispielsweise an die diversen Schachschulen denke. Und viertens wollte ich nach 15-jähriger Tätigkeit an der Universität Heidelberg aus familiären Gründen in die Schweiz zurückkehren. 

Mit welchen Argumenten haben Sie im Bewerbungsgespräch den SSB-Zentralvorstand überzeugt, dass Sie die richtige Fachperson für diesen Posten sind? 

Ich bringe einige Erfahrung aus der Bildungswelt mit, die ich in meinen neuen Job beim SSB einbringen kann. Als Studiendekan für die Fakultät Physik habe ich an der Uni Heidelberg mehrere Studiengänge geleitet und Modulhandbücher entwickelt und habe somit einiges Know-how bezüglich Projekten sowie Bildungslehrgängen und -programmen.

Haben Sie sich bisher schon im Nachwuchswesen engagiert?

Offen gesagt nicht gross. Bevor ich 2003 nach Heidelberg ging, habe ich mal einen Jugendkurs in Wettswil geleitet und meinen Sohn Philipp ab und zu an ein Jugendturnier begleitet. Während meiner Heidelberger Zeit habe ich mich zwar immer für das Nachwuchswesen interessiert, aber weniger stark engagiert.

Welche Schwerpunkte setzen Sie in Ihrem neuen Amt für die ersten sechs Monate?

Primäres Ziel ist die Organisation weiterer Jugendschachleiter-Kurse und der generelle Ausbau des Kursangebots.

Das komplette Interview mit Werner Aeschbach finden Sie in «SSZ» 6/17.

 

Werner Aeschbach: «Um die Jugend+Sport-Anforderungen zu erfüllen, müssen wir unser Kursangebot noch besser aufstellen.»