Rückblick auf den Jugendleiter-Einführungskurs in Solothurn

von Werner Aeschbach (Kommentare: 1)

wa - Am Wochenende des 15./16.9. fand ein zweitägiger Einführungskurs für die Ausbildung von Jugendschach-Leiter(innen) – Grundausbildung zum Trainer C Swiss Chess – statt. Aufgrund der Teilnehmerlage wurde der Kurs kurzfristig von Magglingen nach Solothurn, ins Klublokal des dortigen Schachklubs, verlegt.

Nach der ursprünglichen Anmeldefrist hatten sich erst acht Teilnehmer, darunter eine Frau, angemeldet. Sechs davon stammten vom SK Solothurn. Es wurde daher beschlossen, den Veranstaltungsort nach Solothurn zu verlegen, um Reise- und Übernachtungskosten zu sparen. Nach einem letzten Aufruf kamen doch noch einige Anmeldungen dazu und die Zahl der Teilnehmer erhöhte sich auf 12. Trotz dieser ordentlichen Gruppengrösse blieb die Atmosphäre des Kurses im gemütlichen Klublokal der Solothurner ziemlich familiär.

Die Inhalte des Kurses folgten dem Ausbildungsplan, der im Modulhandbuch für die SSB-Jugendleiterausbildung festgehalten ist (s. http://www.swisschess.ch/ausbildung-1595.html). Schwerpunkte des Kurses sind pädagogische (Rollenverständnis der Trainer, Lehren und Lernen, Kommunikation) sowie methodische (Lektionsplanung, Lehrmittel, Unterrichtsmethodik) Grundlagen des Schachunterrichts mit Kindern und Jugendlichen.

Die beiden Tage waren gut gefüllt mit intensiven Lerneinheiten. Kursleiter Markus Regez setzte für einmal etwas mehr als sonst auf Frontalunterricht, um den vielen Stoff gut durchzubringen. Dennoch kam die Diskussion sowohl mit ihm als auch unter den Teilnehmenden nicht zu kurz. Dazu trugen nicht zuletzt die Kaffeepausen bei, die dank diversen Köstlichkeiten aus der Hand des einheimischen Kursteilnehmers Thomas Freiburghaus auch für das leibliche Wohl der Anwesenden sorgten. Die Essenspausen am Samstag wurden in preiswerten Lokalen in Solothurn verbracht, am Abend gefolgt von gemütlichem Beisammensein, wie das Bild zeigt. Am Sonntagmittag wurden wir durch einen Pizza- und Kebabservice bestens versorgt.

Wie üblich hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, die einzelnen Lektionen und den gesamten Kurs mit einem Feedback-Formular zu bewerten. Die Kommentare und „Benotungen“ fielen überwiegend gut bis sehr gut aus. Sehr wertvoll für die weitere Entwicklung des Ausbildungsprogrammes sind aber auch die kritischen Anmerkungen. Die Fachstelle für Nachwuchsförderung und Ausbildung versucht, aus den Erfahrungen zu lernen und die Kurse stetig zu verbessern

Der Kurs war im Übrigen auch Teil der Übergabe der Leitung der Fachstelle von Werner Aeschbach an seinen Nachfolger Frank Neubert bzw. später an Christine Zoppas (s. http://www.swisschess.ch/news-112/news-aus-dem-ssb-zentralvorstand-die-nachfolge-von-werner-aeschbach-ist-geregelt.html). Frank Neubert war am Samstag beim Kurs dabei, Christine Zoppas am Sonntag. Insbesondere Frank konnte bereits viel über die Inhalte ebenso wie die organisatorischen Abläufe lernen. Einer nahtlosen Fortführung des Ausbildungsprogrammes steht somit nichts im Wege.

Gemütliches Beisammensein der Kursteilnehmer am Samstagabend in einer Trattoria in Solothurn (Bild: Alex Schiendorfer).

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Alexander Schiendorfer Kommentar von Alexander Schiendorfer |

Als Gastgeber hat sich der SK Solothurn sehr über den erfolgreichen Kurs. Insbesondere die hohe Zahl von Jungtrainern brachte viele interessante Diskussionen in Gang. Insbesondere möchten wir dem scheidenden Ausbildungschef Werner herzlich danken und wünschen den Nachfolgern Frank und Christine alles Gute.

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