Wollishofen II, Réti Zürich II, Therwil und Biel sowie Sion als «Lucky Looser» steigen in die Nationalliga B auf – Neuenburg zieht sich in die 1. Liga zurück

von Markus Angst

«Lucky Looser»: Sion-Captain Jean-Yves Riand kehrt trotz verlorenem Aufstiegsspiel nach zehn Jahren in die Nationalliga B zurück.

ma - Wollishofen II, Réti Zürich II, Therwil, Biel und Sion steigen in der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) in die Nationalliga B auf. Fünf Aufsteiger sind es in diesem Jahr deshalb, weil Nationalliga-A-Absteiger Neuenburg freiwillig den Gang in die 1. Liga antritt und deshalb in der NLB ein Platz frei wird.

Profiteur von Neuenburgs Rückzug ist Sion, das als knappster Verlierer («Lucky Looser») der vier Aufstiegsspiele 1. Liga/Nationalliga B zusätzlich aufsteigen kann. Die Walliser verloren gegen Therwil 3½:4½. Deutlich klarer gingen die drei anderen Duelle aus. Wollishofen II schlug Pfäffikon/ZH gleich 6½:1½, Réti gewann gegen Chur 6:2, und Biel setzte sich gegen Genf II 5½:2½ durch.

Sion kehrt nach zehn Jahren in die Nationalliga B zurück, Biel nach sieben Jahren, Wollishofen II nach vier Jahren, Réti Zürich II nach drei Jahren und Therwil nur eine Saison nach dem Abstieg. Von den drei Verlierern wartet Pfäffikon am längsten auf die Rückkehr in die zweitoberste Spielklasse: 25 Jahre. Nicht ganz so lang ist es bei Genf II (18 Jahre), derweil die NLB für Chur, das in den 70er-Jahren zweimal in den Aufstiegsspielen scheiterte, eine Premiere gewesen wäre.

Den Aufstieg von der 2. in die 1. Liga schafften Lenzburg, Luzern III, Jura, Martigny, Winterthur III, Zug, Birseck und Basel.

1. Liga/Nationalliga B

Pfäffikon/ZH - Wollishofen II 1½:6½ (Hugentobler - Wyss 0:1, Huss - Guttenthaler 0:1, Gosch - Eschmann 0:1, Wanner - Regez 0:1, Scheidegger - Kambor 0:1, Schärer - Held ½:½, Joller - Schmidbauer 1:0, Utzinger - Douguet 0:1).

Réti Zürich II - Chur 6:2 (Wagner - Bischofberger 1:0, Haas - Meyer ½:½, Wüthrich - Risch 1:0, Levrand - S. Adzic 1:0, Uhlmann - Rupp 1:0, Porras Campo - Binggeli 1:0, Pfister - A. Adzic 0:1, Bühler - Wyss ½:½).

Therwil - Sion 4½:3½ (Häner - Paladini ½:½, Grünberger - Morand 0:1, Waldmeier - Emery 0:1, Müller - Rappaz ½:½, Faraone - C. Philippoz 1:0, Lo Presti - Popescu 1:0, Seitz - Riand 1:0, Suter - Bourban ½:½). – Sion steigt als knappster Verlierer ebenfalls auf.

Genf II - Biel 2½:5½ (Gerber - Georg 1:0, Geiser - Al. Lienhard 0:1, Gurtner - Kudryavtsev 0:1, Delmonico - Lucca 0:1, Sudan - Wiesmann 1:0, Mergelkuhl - Burkhalter 0:1, Lu - De Jonckheere ½:½, Hofer - Bürki 0:1).

2./1. Liga

Glarus - Lenzburg 2:4 (Dürst - Backlund ½:½, Bürgi - Walti 0:1, Selinga - O. Killer ½:½, Kurapova - Wigger 0:1, Gioia - Schmidig ½:½, Fuchs - Barth ½:½).

UBS Zürich - Luzern III 2:4 (Graeff - Sivaji 1:0, Frehner - Benmia 0:1, Atukeren - Burri 0:1, Graber - Züsli ½:½, Rejnek - Speck ½:½, Starke - Schwammberger 0:1).

Jura - Grand Echiquier Lausanne II 5½:½ (Furrer - Maliqi 1:0, Nobs - Bükülmez ½:½, Simon - De Kalbermatten 1:0, Perret - Michel 1:0, Nappez - Martinez 1:0, Gertsch - Dubuis 1:0).

Martigny - Solothurn II : (Nüesch - Thomi ½:½, Besse - Villanyi 1:0, P. Perruchoud - Meier ½:½, Darbellay - Dogaru 1:0, Moret - Rothen ½:½, Maret - Stöcklin 0:1).

Winterthur III, Zug, Birseck und Basel steigen direkt auf.

3./2. Liga

Bodan Kreuzlingen III - Winterthur V 3:3 (14:7 Brettpunkte). Rapperswil-Jona - Uzwil 3:3 (7½ :13½). Réti Zürich IV - Cham 4½:1½. Zug II - Pfäffikon II 3½:2½. Nimzowitsch Zürich III - Döttingen-Klingnau 5:1. Zimmerberg II - Chessflyers Kloten II 4:2. Gligoric Zürich II - Emmenbrücke 3:3 (11:10). Brugg - Baden III 4:2. Thun II - Spiez 2½:3½. Bantiger - Bern III 1:5. Vevey II - Crans-Montana 2:4. – Riehen V, Novartis Basel, SK Biel, Jura II und Payerne II steigen direkt auf.

Direkte Aufsteiger aus der 4. Liga (die zwei Erstplatzierten pro Gruppe steigen auf)

Romanshorn, Schaffhausen/Munot II, Gonzen, Winterthur VIII, Brugg II, Glarus II, SK Markus Regez, Mutschellen, Luzern VI, Baar II, Birseck III, Trümmerfeld Basel, SK Biel II, Basel II, Langenthal, Bantiger II, Echallens IV, Amateurs Genf III. – Payerne IV und Ville Genf verzichten auf den Aufstieg.

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