Interview mit Kevin Richard, Cyrill Kressibucher und Rémi Collet von ChessPower: «Schach hat eine verbindende Kraft, um Beziehungen zu knüpfen»

Kevin Richard, Rémi Collet und Cyrill Kressibucher (von links): «Wir legen den Schwerpunkt eher auf populäre Turniere – zum Beispiel auf der Esplanade de la Cathédrale in Lausanne, in Bars oder an anderen öffentlichen Orten.»

ma - Ein Mittwochabend in der Bar «Le Meraki» in der Nähe der Riponne in Lausanne. Die drei Vorstandsmitglieder von ChessPower warten an einem Tisch, um ihre Initiative vorzustellen. Denn es braucht mehrere Personen, um die Identität dieser ganz besonderen Gemeinschaft zu erfassen. An diesem Abend werden rund 20 Spieler(innen) um die im ersten Stock aufgestellten Schachbretter herumlaufen.

Kevin Richard (Präsident), Cyrill Kressibucher (Vizepräsident) und Rémi Collet (Sekretär und Mannschaftscaptain) erzählen die intensive Geschichte einer Leidenschaft für das Schachspiel, die von mehr als 400 Leuten geteilt wird.

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Interview des Monats mit Peter Hohler: «Es gibt nicht nur einen richtigen Weg»

ma - Der 83-jährige Oltner Peter Hohler hat kürzlich ein Buch mit dem Titel «Nichts ist vollkommen. Oder doch?» geschrieben. Bereits vor 50 Jahren publizierte er ein kleines Werk und setzte statt eines Fragezeichens ein Ausrufezeichen: Schach!

Olten. Im Restaurant «Chez SBB». Der 83-jährige Peter Hohler ist mit einem bordeauxroten Rollkoffer zum Interviewtermin gekommen. An Silvester reist er jedoch nicht ab. Er nimmt sich Zeit.

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Interview des Monats mit Reinhard Wegelin: «Ich habe mich auf einfache Systeme konzentriert»

ma - Reinhard Wegelin, Schweizer Fernschachmeister 2024, strebt die IM-Norm an. Dies ist alles andere als einfach.

Sie sehen erholt aus. War das neunrundige Herbst-Turnier in Arco beim Gardasee für Sie erfolgreich?

Ich spielte bereits zum vierten Mal in Arco. Es ist ein gutes Treffen zwischen Profis und Amateuren aus aller Welt.

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Interview des Monats mit drei Nachwuchstrainerinnen des Schachklubs Solothurn: «Schachspielen ist eine Art Lebensschule»

ma - Sie sind fasziniert von der «Schachnovelle», engagieren sich in der Nachwuchsarbeit im Schachklub Solothurn und studieren: Livia Behnisch, Valentina Vidal und Polina Fellmann.

Wir starten mit Ihnen, Livia Behnisch. Haben Sie noch Zeit und Musse für sich? Ich stelle diese Frage, weil Sie Ihre Matura an der Kanti mit einer Sechs abgeschlossen haben.

Livia Behnisch: Ja, für meine Hobbies nehme ich mir immer Zeit.

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Interview des Monats mit Isabelle Delay, Captain der Frauenmannschaft von Amateurs Genève II: «Wir sind zusammengewachsen, solidarisch und ein bisschen ... feministisch!»

ma - Während der Frauenanteil in den Schweizer Schachklubs zwischen 6 und 7 Prozent schwankt, hat der kleine Club Amateurs Genève in der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) ein Team, das aus acht Frauen besteht.

Im Herbst 2023 hatte dessen Captain Isabelle Delay ehemaligen Mannschaftskameradinnen vorgeschlagen, diese Equipe, die bereits um die Jahrtausendwende an der SMM teilgenommen hatte, wiederzubeleben.

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Interview des Monats mit Dragomir Vucenovic: «Es ist ein Geheimnis des Lebens, den richtigen Weg zu finden»

ma - Der 83-jährige Dragomir Vucenovic zeigt in seinem Buch «Zug um Zug: 20 Jahre Schweizer Schach-Senioren-Mannschaft» auf, welche Wege zum Ziel führen können – im Leben und am Schachbrett.

Uitikon. Chliwisstrasse. Sonntagmorgen um 10 Uhr. Dragomir Vucenovic begrüsst mich vor seinem Haus und stellt in der Wohnung die folgende Frage: «Wollen wir die Figuren aufstellen?» Meine Antwort lautet: «Selbstverständlich ja.» Denn im Zentrum des Gesprächs wird das Schachspiel und das von ihm herausgegebene Buch «Zug um Zug: 20 Jahre Schweizer Schach-Senioren-Mannschaft» stehen. "Welchen Zugang haben Sie zum Schach? Was bedeutet Ihnen dieses Spiel?", will Vucenovic von mir wissen. Und ich erzähle ihm meine Schachgeschichte, die Züge wie Tod, Trauer und Überlebenskampf enthält.

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Interview des Monats mit «Comebacker» Mario Steiner: «Durchs Online-Schach begann ich wieder zu spielen»

ma - Was man weiss: Mario Steiner hat das Hauptturnier II an den diesjährigen Schweizer Einzelmeisterschaften in Flims mit dem Punktemaximum gewonnen. Was man nicht weiss: Wie hat der 30-Jährige dies erreicht? Und: Warum spielt er nach elfjähriger Pause wieder Schach?

Gratulation zu Ihrem Sieg an den Schweizer Einzelmeisterschaften in Flims.
Vielen herzlichen Dank!

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Interview des Monats mit FM Matthias Rüfenacht: «Schach am Brett ist viel schöner»

ma - Nach sechs Titeln mit Allschwil gewann der 68-jährige FIDE-Meister Matthias Rüfenacht 2023 auch mit seinem Jugendklub Riehen die Schweizerische Mannschaftsmeisterschaft (SMM).

Wie ist es möglich, über Jahre so konstant gute Leistungen zu erzielen?

Das weiss ich selbst nicht so richtig – zumal ich bei den sechs Titeln mit Allschwil voll erwerbstätig war. Dabei gelang es mir einmal, sogar ein 100-Prozent-Resultat zu erzielen.

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Interview des Monats mit Peter Hohler: «Es gibt nicht nur einen richtigen Weg»

ma - Der 83-jährige Oltner Peter Hohler hat kürzlich ein Buch mit dem Titel «Nichts ist vollkommen. Oder doch?» geschrieben. Bereits vor 50 Jahren publizierte er ein kleines Werk und setzte statt eines Fragezeichens ein Ausrufezeichen: Schach!

Olten. Im Restaurant «Chez SBB». Der 83-jährige Peter Hohler ist mit einem bordeauxroten Rollkoffer zum Interviewtermin gekommen. An Silvester reist er jedoch nicht ab. Er nimmt sich Zeit.

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Interview des Monats mit Dragomir Vucenovic: «Es ist ein Geheimnis des Lebens, den richtigen Weg zu finden»

ma - Der 83-jährige Dragomir Vucenovic zeigt in seinem Buch «Zug um Zug: 20 Jahre Schweizer Schach-Senioren-Mannschaft» auf, welche Wege zum Ziel führen können – im Leben und am Schachbrett.

Uitikon. Chliwisstrasse. Sonntagmorgen um 10 Uhr. Dragomir Vucenovic begrüsst mich vor seinem Haus und stellt in der Wohnung die folgende Frage: «Wollen wir die Figuren aufstellen?» Meine Antwort lautet: «Selbstverständlich ja.» Denn im Zentrum des Gesprächs wird das Schachspiel und das von ihm herausgegebene Buch «Zug um Zug: 20 Jahre Schweizer Schach-Senioren-Mannschaft» stehen. "Welchen Zugang haben Sie zum Schach? Was bedeutet Ihnen dieses Spiel?", will Vucenovic von mir wissen. Und ich erzähle ihm meine Schachgeschichte, die Züge wie Tod, Trauer und Überlebenskampf enthält.

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Interview des Monats mit Reinhard Wegelin: «Ich habe mich auf einfache Systeme konzentriert»

ma - Reinhard Wegelin, Schweizer Fernschachmeister 2024, strebt die IM-Norm an. Dies ist alles andere als einfach.

Sie sehen erholt aus. War das neunrundige Herbst-Turnier in Arco beim Gardasee für Sie erfolgreich?

Ich spielte bereits zum vierten Mal in Arco. Es ist ein gutes Treffen zwischen Profis und Amateuren aus aller Welt.

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Interview des Monats mit «Comebacker» Mario Steiner: «Durchs Online-Schach begann ich wieder zu spielen»

ma - Was man weiss: Mario Steiner hat das Hauptturnier II an den diesjährigen Schweizer Einzelmeisterschaften in Flims mit dem Punktemaximum gewonnen. Was man nicht weiss: Wie hat der 30-Jährige dies erreicht? Und: Warum spielt er nach elfjähriger Pause wieder Schach?

Gratulation zu Ihrem Sieg an den Schweizer Einzelmeisterschaften in Flims.
Vielen herzlichen Dank!

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Interview des Monats mit drei Nachwuchstrainerinnen des Schachklubs Solothurn: «Schachspielen ist eine Art Lebensschule»

ma - Sie sind fasziniert von der «Schachnovelle», engagieren sich in der Nachwuchsarbeit im Schachklub Solothurn und studieren: Livia Behnisch, Valentina Vidal und Polina Fellmann.

Wir starten mit Ihnen, Livia Behnisch. Haben Sie noch Zeit und Musse für sich? Ich stelle diese Frage, weil Sie Ihre Matura an der Kanti mit einer Sechs abgeschlossen haben.

Livia Behnisch: Ja, für meine Hobbies nehme ich mir immer Zeit.

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Interview des Monats mit FM Matthias Rüfenacht: «Schach am Brett ist viel schöner»

ma - Nach sechs Titeln mit Allschwil gewann der 68-jährige FIDE-Meister Matthias Rüfenacht 2023 auch mit seinem Jugendklub Riehen die Schweizerische Mannschaftsmeisterschaft (SMM).

Wie ist es möglich, über Jahre so konstant gute Leistungen zu erzielen?

Das weiss ich selbst nicht so richtig – zumal ich bei den sechs Titeln mit Allschwil voll erwerbstätig war. Dabei gelang es mir einmal, sogar ein 100-Prozent-Resultat zu erzielen.

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Interview des Monats mit Isabelle Delay, Captain der Frauenmannschaft von Amateurs Genève II: «Wir sind zusammengewachsen, solidarisch und ein bisschen ... feministisch!»

ma - Während der Frauenanteil in den Schweizer Schachklubs zwischen 6 und 7 Prozent schwankt, hat der kleine Club Amateurs Genève in der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) ein Team, das aus acht Frauen besteht.

Im Herbst 2023 hatte dessen Captain Isabelle Delay ehemaligen Mannschaftskameradinnen vorgeschlagen, diese Equipe, die bereits um die Jahrtausendwende an der SMM teilgenommen hatte, wiederzubeleben.

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