Update zur neuen SSB-Website

von Markus Angst

Silvio Bucher, Projektleiter der neuen SSB-Website: «Über 50 verschiedene Tester haben wertvolles Feedback ins Projektteam zurückgespielt.»

ma - Das Projekt zur Einführung der neuen Website des Schweizerischen Schachbundes (SSB) steht kurz vor dem Zieleinlauf. Nach der ersten Testphase mit einem Prototypen der neuen Website wurde das «Look & Feel» bereits erkundet. Gemäss Projektleiter Silvio Bucher haben über 50 verschiedene Tester haben wertvolles Feedback ins Projektteam zurückgespielt. Nun steht das Projekt vor einer letzten Herausforderung.

Das Projekt hat die Analysephase und die Konzeption im geplanten Zeitraum abgeschlossen. Auch die Daten der aktuellen Website stehen zur Migration bereit.

Während der Projektlaufzeit entschieden die Delegierten an der SSB-Delegiertenversammlung im vergangenen Juni, dass die Schweizer Führungsliste per 1. Januar 2026 abgeschafft werden soll. Diese Änderung im geplanten Umfang der Website führte zu einer zusätzliche Schleife zur Findung der optimalen Lösung unter diesen geänderten Umständen. Aber auch diese Herausforderung wurde gemeistert, und die neuen Module mit den FIDE-Wertungszahlen als Datengrundlage sind bereit.

Ein Flaschenhals führt zu weiteren Verzögerungen

Grundsätzlich ist laut Silvio Bucher alles für die Migration auf die neue Umgebung bereit. «Eine Handvoll unerwarteter Bugs auf der neuen Plattform, auf der die Website laufen wird, führen aber leider zu weiteren Verzögerungen. Das ist zwar unerfreulich, aber Verzögerungen sind besser als eine unfertige und schlecht funktionierende neue Website.»

Gemäss Silvio Bucher «sind Kinderkrankheiten beim anstehenden Wechsel auch so nicht ausgeschlossen, aber mit grösseren Bugs würden wir alle Mitglieder des SSB noch mehr verärgern als mit dieser Verspätung.»

Neuer Go-Live-Termin im Januar 2026

Der neue Go-Live-Termin wird durch gleich zwei Faktoren stark beeinflusst: Die Abschaffung der SSB-Führungsliste und die angedachte Digitalisierung der «Schweizerischen Schachzeitung», die auf der aktuellen Plattform nicht umzusetzen wäre. Silvio Bucher bleibt optimistisch: «Uns ist bewusst, dass viel auf dem Spiel steht und der Druck hoch ist. Aber wie das bekannte Sprichwort bestätigt, entstehen nur unter Druck Diamanten.»

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