Die SG Winterthur gewinnt erstmals seit 47 Jahren wieder den Team-Cup – 2½:1½-Finalsieg gegen die Schweizer Fernschachvereinigung

von Markus Angst

Das siegreiche Team der SG Winterthur (von links): Sarah Krenz, Roman Freuler, Reto Zaugg, IM Martin Ballmann, IM Gabriel Gähwiler, Alfred Pfleger.

ma - Die Schachgesellschaft Winterthur ist erstmals seit 47 Jahren und zum fünften Mal nach 1966, 1967, 1970 und 1971 Team-Cup-Sieger. Die Eulachstädter gewannen im heimischen Hotel «Banana City» den Final gegen die Schweizer Fernschachvereinigung knapp mit 2½:1½.

Den Sieg für Winterthur ebnete zum dritten Mal hintereinander die einzige im Endspiel vertretene Dame. Die 29-jährige Sarah Krenz, die schon beim 2½:1½-Halbfinalerfolg gegen Fianchetto Bern und beim 2½:1½-Viertelfinalsieg gegen CEG Genevsky Matchwinnerin gewesen war, sorgte mit ihrem Sieg am zweiten Brett gegen René Deubelbeiss für die vorentscheidende 1:0-Führung.

Nachdem sich IM Gabriel Gähwiler und Gregor Haag am ersten Brett remis getrennt hatten, mussten die beiden Fernschachspieler an den zwei hinteren Brettern alles riskieren. Oliver Killer misslang dieses Vorhaben und verlor gegen den Präsidenten der SG Winterthur, Roman Freuler, während Kurt Blattner gegen Alfred Pfleger für den Ehrenpunkt sorgte.

Nach dem Gewinn der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) im vergangenen Oktober schaffte die SG Winterthur damit das Double. Duplizität der Ereignisse: Auch auf ihren dritten Meistertitel hatten die Winterthur lange warten müssen – 36 Jahre.

Final (in Winterthur)

SG Winterthur - Schweizer Fernschachvereinigung : (IM Gabriel Gähwiler - Gregor Haag ½:½, Sarah Krenz - René Deubelbeiss 1:0, Roman Freuler - Oliver Killer 1:0, Alfred Pfleger - Kurt Blattner 0:1).

 

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