Interview des Monats mit Peter A. Wyss: «Die SEM ist mehr als nur ein Turnier!»

Peter A. Wyss: «An der SEM trifft Freunde und kann die Vorzüge einer Tourismusdestination geniessen.»

ma - Die diesjährige Schweizer Einzelmeisterschaft findet vom 11. bis 19. Juli 2026 in Grächen statt. SEM-Leiter ad interim ist Peter A. Wyss. Der frühere Zentralpräsident des Schweizerischen Schachbundes (SSB) weiss daher Bescheid, wie es zurzeit läuft.

Wie laufen die Vorbereitungsarbeiten?

Stand heute sind wir im Zeitplan und hocherfreut über bereits rund 200 Anmeldungen. Auch die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen in Grächen klappt ausgezeichnet. Gemeindepräsident Martin Schürch kennt die Schachgemeinde von der letzten Austragung her, war er doch bereits 2017 als Tourismusdirektor an vorderster Front tätig. Leander Eyer amtet als OK-Präsident und bildet das wichtige Bindeglied zwischen unserem Verband und Grächen.

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Interview des Monats mit Bundesturnier-Organisator Claudio Boschetti: GM Sebastian Bogner gegen GM Li Min Peng als Highlight in Basel

ma - Das Bundesturnier in Basel wird vom 14. bis 17. Mai durchgeführt. Zum zweiten Mal wird der Tessiner Claudio Boschetti die Hauptverantwortung für die Organisation haben. Was hat er vor? Was wird verbessert?

Sie haben im vergangenen Jahr mit Ihrer Swisschesstour-Organisation in Pfäffikon/SZ erstmals das Bundesturnier organisiert. Wie fällt die Bilanz Ihrer Premiere aus?

Ich war sehr zufrieden mit der Premiere in Pfäffikon. 377 Teilnehmende – mit vielen Titelträger(inne)n und Kaderspieler(inne)n.

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Interview des Monats mit IM Oliver Kurmann: «Es scheint unmöglich, aber...»

ma - Der Schweizer Nationalspieler Oliver Kurmann hat bereits drei Grossmeister-Normen erreicht. Es fehlen ihm allerdings noch 118 ELO-Punkte zum Titel. Zurzeit befindet sich der Internationale Meister in einem Sabbatical. Was er im Sabbatical macht und wie ihn das Programm ChessBase in seiner bisherigen Karriere wie auch aktuell unterstützt, erfahren Sie im folgenden Interview.

Sie machen aktuell ein Jahr Pause in Ihrem Beruf als Jurist und befinden sich in einem Sabbatical. Wie ist es zu diesem Entschluss gekommen?

Auch wenn die Kombination als Jurist mit Einkommen und Halbprofi als Schachspieler grundsätzlich stimmt für mich, war es im vergangenen Jahrzehnt sehr schwierig, alles unter einen Hut zu bringen und dabei grössere Fortschritte zu erzielen. Darum habe ich mich mit 40 Jahren entschieden, meinen Job per Ende August 2025 zu künden, ein Jahr Auszeit zu nehmen und intensiv ins Schach zu investieren.

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Interview des Monats mit Eric Delpin, Schachtrainer in Genf: «Ich habe mein Studium abgebrochen, um Schach zu unterrichten»

ma - Ein Samstagmorgen im November. Die Villa Plonjon, ein Herrenhaus im Parc des Eaux-Vives, beherbergt die Aktivitäten des Club d’échecs de Genève. Im Spielsaal neigt sich ein Anfängerkurs dem Ende zu. Einige der sieben Teilnehmer widmen die letzten Minuten dem Spiel, während andere die Übungen der Stappenmethode von ihrem Trainer Eric korrigieren lassen.

Gegen 10.30 Uhr kommen dann die Älteren mit einer ELO-Zahl zwischen 1400 und 1700, die ihre Hefte zu Hause gelassen haben. «Sie machen die Übungen selbst. Ich konzentriere den Unterricht lieber auf ihre Fragen und die Partieanalysen», sagt Eric Delpin. Sie alle spielen beim CEG in Mannschaftsmeisterschaften, bei den Junioren und Erwachsenen.

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Interview des Monats mit WIM Sofiia Hryzlova: «Schach ist ein Werkzeug, um mich selber besser kennenzulernen»

ma - WIM Sofiia Hryzlova ist aus der Ukraine ins Tessin geflüchtet und setzt ihre Schachkarriere in der Schweiz mit Erfolg fort. Seit diesem Herbst macht die Nationalspielerin ein Praktikum auf der Geschäftsstelle des Schweizerischen Schachbundes (SSB) im Haus des Sports in Ittigen.

Sie nahmen nach der Flucht im Jahr 2022 aus der Ukraine Wohnsitz in Taverne-Torricella. Warum gerade im Tessin?

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Interview des Monats mit GM Sebastian Bogner (Jugendschach Science City): «Mir bereitet das Unterrichten von Schach grosse Freude»

ma - Jugendschach Science City feiert 2026 das 20-Jahr-Jubiläum. GM Sebastian Bogner kennt die Ursprünge und leitet auch Kurse. Der ASK Réti spielt dabei ebenfalls eine wichtige Rolle.

2026 feiert Jugendschach Science City das 20-Jahr-Jubiläum. Wie kam es 2006 zur Gründung?

Der damalige ETH-Student Christof Duthaler kontaktierte 2006 den ASK Réti mit der Idee, auf dem Campus der ETH Hönggerberg Schachkurse für Kinder und Jugendliche aus Höngg und Umgebung anzubieten. Diese Idee führte in Zusammenarbeit mit dem Projekt Science City, das unter anderem die Belebung des Campus Hönggerberg zum Ziel hatte, zur Gründung des Vereins Jugendschach Science City (JSC). Zum ersten Präsidenten wurde Eric Honegger gewählt. Der Vorstand setzte sich aus erfahrenen Jugendschach-Persönlichkeiten zusammen.

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Interview des Monats mit FM Gregor Haag: «Mein Ziel ist immer die langfristige Entwicklung»

ma - Beim professionellen Schachtrainer und FIDE-Meister Gregor Haag dreht sich fast alles rund ums Schach. Woher kommt beim 32-Jährigen, der gleich ennet der Schweizer Grenze wohnt, die Motivation fürs königliche Spiel? Worauf sind seine Erfolge zurückzuführen?

Stimmt es wirklich, dass Sie für den Schweizerischen Schachbund Regionalcoach Nord und Zentral und Verantwortlicher für die Live-Übertragung an den Schweizer Einzelmeisterschaften sind?

Ja, inzwischen schon. Das Nord-Kader betreue ich seit 2022, die Live-Übertragung seit 2023, und seit 2024 nun auch noch das Zentral-Kader.

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Interview des Monats mit Marianne Vögtlin (89): «Schach ist eine willkommene Beschäftigung in einem Alters- und Pflegeheim»

ma - Im Rahmen des vom Weltschachbund propagierten Year of Social Chess 2025 stellt die Sozialkommission der FIDE jeden Monat eine Person oder Gruppe vor, die das Schachspiel erfolgreich in einem sozialen Kontext betreibt. Für das Projekt «Chess for Elderly» trafen wir im Altersheim Pratteln Marianne Vögtlin. Die 89-jährige Mutter von André Vögtlin, Zentralpräsident des Schweizerischen Schachbundes (SSB), spielte in ihrem ersten Jahr im Altersheim über 4000 Blitzpartien auf Lichess.

Können Sie sich unseren Leser(inne)n bitte in wenigen Worten vorstellen?

Ich bin eine «alte Dame» von 89 Jahren und leidenschaftlich begeistert vom Schachspiel. Zurzeit lebe ich in einem Altersheim in Pratteln, da ich im Rollstuhl sitze und Mobilitätsprobleme habe.

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Interview des Monats mit Bundesturnier-Organisator Claudio Boschetti: GM Sebastian Bogner gegen GM Li Min Peng als Highlight in Basel

ma - Das Bundesturnier in Basel wird vom 14. bis 17. Mai durchgeführt. Zum zweiten Mal wird der Tessiner Claudio Boschetti die Hauptverantwortung für die Organisation haben. Was hat er vor? Was wird verbessert?

Sie haben im vergangenen Jahr mit Ihrer Swisschesstour-Organisation in Pfäffikon/SZ erstmals das Bundesturnier organisiert. Wie fällt die Bilanz Ihrer Premiere aus?

Ich war sehr zufrieden mit der Premiere in Pfäffikon. 377 Teilnehmende – mit vielen Titelträger(inne)n und Kaderspieler(inne)n.

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Interview des Monats mit GM Sebastian Bogner (Jugendschach Science City): «Mir bereitet das Unterrichten von Schach grosse Freude»

ma - Jugendschach Science City feiert 2026 das 20-Jahr-Jubiläum. GM Sebastian Bogner kennt die Ursprünge und leitet auch Kurse. Der ASK Réti spielt dabei ebenfalls eine wichtige Rolle.

2026 feiert Jugendschach Science City das 20-Jahr-Jubiläum. Wie kam es 2006 zur Gründung?

Der damalige ETH-Student Christof Duthaler kontaktierte 2006 den ASK Réti mit der Idee, auf dem Campus der ETH Hönggerberg Schachkurse für Kinder und Jugendliche aus Höngg und Umgebung anzubieten. Diese Idee führte in Zusammenarbeit mit dem Projekt Science City, das unter anderem die Belebung des Campus Hönggerberg zum Ziel hatte, zur Gründung des Vereins Jugendschach Science City (JSC). Zum ersten Präsidenten wurde Eric Honegger gewählt. Der Vorstand setzte sich aus erfahrenen Jugendschach-Persönlichkeiten zusammen.

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Interview des Monats mit IM Oliver Kurmann: «Es scheint unmöglich, aber...»

ma - Der Schweizer Nationalspieler Oliver Kurmann hat bereits drei Grossmeister-Normen erreicht. Es fehlen ihm allerdings noch 118 ELO-Punkte zum Titel. Zurzeit befindet sich der Internationale Meister in einem Sabbatical. Was er im Sabbatical macht und wie ihn das Programm ChessBase in seiner bisherigen Karriere wie auch aktuell unterstützt, erfahren Sie im folgenden Interview.

Sie machen aktuell ein Jahr Pause in Ihrem Beruf als Jurist und befinden sich in einem Sabbatical. Wie ist es zu diesem Entschluss gekommen?

Auch wenn die Kombination als Jurist mit Einkommen und Halbprofi als Schachspieler grundsätzlich stimmt für mich, war es im vergangenen Jahrzehnt sehr schwierig, alles unter einen Hut zu bringen und dabei grössere Fortschritte zu erzielen. Darum habe ich mich mit 40 Jahren entschieden, meinen Job per Ende August 2025 zu künden, ein Jahr Auszeit zu nehmen und intensiv ins Schach zu investieren.

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Interview des Monats mit FM Gregor Haag: «Mein Ziel ist immer die langfristige Entwicklung»

ma - Beim professionellen Schachtrainer und FIDE-Meister Gregor Haag dreht sich fast alles rund ums Schach. Woher kommt beim 32-Jährigen, der gleich ennet der Schweizer Grenze wohnt, die Motivation fürs königliche Spiel? Worauf sind seine Erfolge zurückzuführen?

Stimmt es wirklich, dass Sie für den Schweizerischen Schachbund Regionalcoach Nord und Zentral und Verantwortlicher für die Live-Übertragung an den Schweizer Einzelmeisterschaften sind?

Ja, inzwischen schon. Das Nord-Kader betreue ich seit 2022, die Live-Übertragung seit 2023, und seit 2024 nun auch noch das Zentral-Kader.

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Interview des Monats mit Eric Delpin, Schachtrainer in Genf: «Ich habe mein Studium abgebrochen, um Schach zu unterrichten»

ma - Ein Samstagmorgen im November. Die Villa Plonjon, ein Herrenhaus im Parc des Eaux-Vives, beherbergt die Aktivitäten des Club d’échecs de Genève. Im Spielsaal neigt sich ein Anfängerkurs dem Ende zu. Einige der sieben Teilnehmer widmen die letzten Minuten dem Spiel, während andere die Übungen der Stappenmethode von ihrem Trainer Eric korrigieren lassen.

Gegen 10.30 Uhr kommen dann die Älteren mit einer ELO-Zahl zwischen 1400 und 1700, die ihre Hefte zu Hause gelassen haben. «Sie machen die Übungen selbst. Ich konzentriere den Unterricht lieber auf ihre Fragen und die Partieanalysen», sagt Eric Delpin. Sie alle spielen beim CEG in Mannschaftsmeisterschaften, bei den Junioren und Erwachsenen.

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Interview des Monats mit Marianne Vögtlin (89): «Schach ist eine willkommene Beschäftigung in einem Alters- und Pflegeheim»

ma - Im Rahmen des vom Weltschachbund propagierten Year of Social Chess 2025 stellt die Sozialkommission der FIDE jeden Monat eine Person oder Gruppe vor, die das Schachspiel erfolgreich in einem sozialen Kontext betreibt. Für das Projekt «Chess for Elderly» trafen wir im Altersheim Pratteln Marianne Vögtlin. Die 89-jährige Mutter von André Vögtlin, Zentralpräsident des Schweizerischen Schachbundes (SSB), spielte in ihrem ersten Jahr im Altersheim über 4000 Blitzpartien auf Lichess.

Können Sie sich unseren Leser(inne)n bitte in wenigen Worten vorstellen?

Ich bin eine «alte Dame» von 89 Jahren und leidenschaftlich begeistert vom Schachspiel. Zurzeit lebe ich in einem Altersheim in Pratteln, da ich im Rollstuhl sitze und Mobilitätsprobleme habe.

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Interview des Monats mit WIM Sofiia Hryzlova: «Schach ist ein Werkzeug, um mich selber besser kennenzulernen»

ma - WIM Sofiia Hryzlova ist aus der Ukraine ins Tessin geflüchtet und setzt ihre Schachkarriere in der Schweiz mit Erfolg fort. Seit diesem Herbst macht die Nationalspielerin ein Praktikum auf der Geschäftsstelle des Schweizerischen Schachbundes (SSB) im Haus des Sports in Ittigen.

Sie nahmen nach der Flucht im Jahr 2022 aus der Ukraine Wohnsitz in Taverne-Torricella. Warum gerade im Tessin?

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