ma - Mit dem Projekt «Phönix» erneuerte der Schweizerische Schachbund (SSB) seine digitale Grundlage umfassend. Was ursprünglich als neue Homepage mit modernem Content Management System (CMS) startete, entwickelte sich im Verlauf des Projekts zu einem deutlich grösseren Schritt: Die neue Plattform verbindet Website, Mitgliederverwaltung, Logins, Datenstrukturen und künftige digitale Services. Urs Hirt, Verantwortlicher Kommunikation im SSB, Silvio Bucher, «Phönix»-Projektleiter und Verantwortlicher Marketing im SSB, sowie Stefan Tock, Geschäftsinhaber von TOCK Media, blicken gemeinsam auf das Projekt zurück.
Urs Hirt: Stefan Tock, wenn unsere Mitglieder die neue Website sehen, fällt ihnen vor allem ein neues Erscheinungsbild, neue Inhalte und eine modernere Struktur auf. Sie haben während des Projekts aber immer wieder gesagt: Das ist nur der sichtbare Teil. Was steckt dahinter?
ma - Die diesjährige Schweizer Einzelmeisterschaft findet vom 11. bis 19. Juli 2026 in Grächen statt. SEM-Leiter ad interim ist Peter A. Wyss. Der frühere Zentralpräsident des Schweizerischen Schachbundes (SSB) weiss daher Bescheid, wie es zurzeit läuft.
Wie laufen die Vorbereitungsarbeiten?
Stand heute sind wir im Zeitplan und hocherfreut über bereits rund 200 Anmeldungen. Auch die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen in Grächen klappt ausgezeichnet. Gemeindepräsident Martin Schürch kennt die Schachgemeinde von der letzten Austragung her, war er doch bereits 2017 als Tourismusdirektor an vorderster Front tätig. Leander Eyer amtet als OK-Präsident und bildet das wichtige Bindeglied zwischen unserem Verband und Grächen.
ma - Die dritte Ausgabe der «Schweizerischen Schachzeitung» des laufenden Jahres ist im Druck und liegt in wenigen Tagen – zum letzten Mal in Printform – in Ihrem Briefkasten.
Ab August wird die «SSZ» dann – dafür gab es an der letztjährigen Delegiertenversammlung des Schweizerischen Schachbundes (SSB) eine grossmehrheitliche Zustimmung – nur noch digital erscheinen. Welche wichtigsten Gründe dafür sprachen und welche Features die digitale Ausgabe bietet, können Sie dem Editorial von Chefredaktor Markus Angst entnehmen.
ma - Die Schachgesellschaft Zürich gewann in der 3. Nationalliga-A-Runde der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) im eigenen Klublokal den Spitzenkampf gegen Riehen unerwartet deutlich mit 5½:2½. Damit nahmen die Zürcher Revanche für die 2:6-Niederlage in der vergangenen Saison, als sie nur auf Platz 5 landeten.
Der mit drei Siegen aus drei Partien zu Buche stehende GM Christian Bauer, GM Alexandra Kosteniuk, GM Yannick Pelletier und der ebenfalls 3 aus 3 aufweisende FM Noah Fecker gewannen für das Heimteam, GM Ognjen Cvitan (auch er hat 3 aus 3 auf seinem Konto) als Einziger für die Basler. An den drei restlichen Brettern wurde remisiert. Mit Ausnahme des bei Riehen fehlenden GM Adrien Demuth (Nummer 2 der Mannschaftsliste) traten beide Teams in Top-Besetzung an. Die acht Partien können Sie auf Lichess und chess.com nachspielen.
ma - Am kommenden Sonntag steht in der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) die wegen des Mitropa-Cups verschobene 3. Nationalliga-A-Runde auf dem Programm. Dabei kommt es zum Spitzenkampf zwischen den beiden verlustpunktlosen Zürich und Riehen.
Diesen Schlagermatch können Sie ab 13.15 Uhr (Verzögerung von 15 Minuten gegenüber dem offiziellen Spielbeginn) ebenso live auf Lichess und chess.com verfolgen wie das Léman-Derby Genf (4.) - Nyon (9.).
ma - An der von der Amateur Chess Organization (ACO) durchgeführten Super Senioren-65plus-Weltmeisterschaft auf der griechischen Insel Kos, an der auch sechs Schweizer am Start waren, holte Dragomir Vucenovic zum zweiten Mal den WM-Titel in der Gruppe B (2001–2200 ELO).
Der für die SG Zürich spielende 85-jährige FIDE-Meister belegte in der gemischten Gruppe A/B hinter zwei A-Spielern den 3. Platz und war damit bester B-Spieler. Es war dies sein zweiter ACO-Titel nach 2023.
ma - Ein Junior aus dem Kanton Jura sorgte beim von 88 Spieler(innen)n bestrittenen Open International FGE in Genf für das Highlight aus Schweizer Sicht. Der in Moutier wohnhafte und für den Nationalliga-B-Verein CE Court spielende 18-jährige Gabriel Fernandez Barbosa Dos Santos schaffte als Startnummer 8 den Sprung auf Rang 3.
Er totalisierte 5½ Punkte aus sieben Runden und musste lediglich den beiden topgesetzten ausländischen Titelträgern IM Danyil Mosesow (Ukraine/6) und GM Aimen Rizouk (Algerien/5½) den Vortritt lassen. Den 2. Platz verpasste er nur wegen eines Buchholz-Punkts.
ma - Die vom 11. bis 19. Juli in mehreren Stärkeklassen in Grächen im Kanton Wallis stattfindenden Schweizer Einzelmeisterschaften sind auf gutem Weg. Vor Kurzem wurde die Marke von 200 Anmeldungen überschritten.
«Die SEM ist mehr als nur ein Turnier», sagt der interimistische SEM-Leiter Peter A. Wyss. «Jeder spielt ein Open in seiner Stärkeklasse, trifft Freunde und kann die Vorzüge einer Tourismusdestination geniessen. Dass bereits heute so viele Anmeldungen vorliegen, ist offensichtlich auch ein Beweis dafür, dass wir mit Grächen einen attraktiven Turnierort haben.»
ma - In der jüngsten Ausgabe von «Schachmatt», dem Vereinsorgan des Schachklubs Tribschen, wirft Präsident Claudio Caduff mit einem interessanten Beitrag einen spannenden Blick in die Geschichte des Schachs. Dabei versteht er es ausgezeichnet, das Schachspiel wenigen Sätzen in einen grösseren gesellschaftlichen Zusammenhang zu stellen. Gedanken, die Völkerverständigung und Frieden zum Inhalt haben, sind in unserer unruhigen Zeit nötiger denn je.
Im Schach stehen sich schwarze und weisse Figuren gegenüber – heute oft als Symbol verwendet für einen unerbittlichen Kampf. Doch im Mittelalter hatte das Spiel eine ganz andere Bedeutung: Es stand – wie eine neue Forschung zeigt – häufig für Gleichheit und gegenseitigen Respekt.
ma - Der vom Schweizerischen Schachbund (SSB) erstmals organisierte Workshop für Vereinsfunktionär(innen) zum Thema Breitenschach im Lokal des SK Bern war mit 15 Teilnehmenden von Schachvereinen aus der ganzen Schweiz und aus Liechtenstein ein grosser Erfolg.
Ziel des Anlasses war es laut Nguyen Ly, Leiter der SSB-Fachstelle Nachwuchsförderung und Ausbildung, «aufzuzeigen, wie Schachklubs lebendig bleiben, Mitglieder gewinnen und langfristig binden können.»
ma - An der vom 21. bis 28. März stattfindenden Berner Aktionswoche gegen Rassismus engagiert sich auch der Schachklub Bern. Am Samstag, 21. März, steht im SKB-Lokal an der Altenbergstrasse 65 von 15 bis 21 Uhr neben einem Workshop zu Rassismus auch eine Simultanvorstellung der Schweizer Nationalspielerin WIM Sofiia Hryzlova auf dem Programm.
«Im Workshop greifen wir das Thema Rassismus auf», sagt SKB-Präsident Nguyen Ly. «Wir tauschen uns dabei über Rassismus-Erfahrungen aus. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, mehr über ihre (Vor-)Urteile und ihr Verhalten zu erfahren und können lernen, was ihr Beitrag sein könnte, um ein gleichberechtigtes Zusammenleben zu ermöglichen. Dabei geht es darum, Rassismus zu verstehen und Handlungsoptionen für aktiven Anti-Rassismus zu entwickeln.»
ma - Am Sonntag, 22. März, organisiert der Schweizerische Schachbund (SSB) im Vereinslokal des Schachclubs Seebach in Zürich die nächste Weiterbildung für Jugendleiter(innen) und Trainer(innen) zum Thema «Einstufungstest und Variantenberechnung». FIDE-Trainer FM Gregor Haag leitet den auf Deutsch geführten eintägigen Kurs.
ma - Une journée de formation continue pour entraîneurs juniors en français sur le thème «Parties modèles – comment les utiliser?» aura lieu le dimanche 8 mars e à Payerne.
L’objectif du cours est d’appréhender l’utilisation des parties modèles durant l’enseignement. Après une discussion sur la définition de ce qu’est une partie modèle, différents moyens d’utiliser une partie modèle seront présentés, puis une partie sera analysée.
ly - Der Schweizerische Schachbund (SSB) lädt am 1. März Vereinsfunktionär:innen und Engagierte zu einem praxisorientierten Workshop rund um das Thema Breitenschach ein.
Breitenschach umfasst alle Aktivitäten, die das Vereinsleben, die Gemeinschaft und die öffentliche Präsenz des Schachs fördern – vom Spielbetrieb in den unteren Ligen bis zu gesellschaftlichen und öffentlichen Veranstaltungen.
ma - Am Finalturnier der Schweizer Jugend-Einzelmeisterschaft (SJEM) im Hotel «Crowne Plaza» in Zürich gingen gleich vier der fünf Goldmedaillen an Stadtzürcher Schachklubs: zwei an den SV Wollishofen, eine an die SG Zürich und eine an den SC Seebach. Dazu durfte sich auch der SK Bern über einen – höchst überraschenden – Meister freuen.
Vor einem Jahr sorgten die – heuer auf einen Start in der SJEM verzichtenden – Raphael und Lionel Gut (DSSP) in der Kategorie U16 für eine Premiere, indem erstmals Zwillinge (in einem Stichkampf) einen Schweizer-Meister-Titel unter sich ausmachten. Diesmal gab es in der Königsklasse U18 eine Parallele. Die Zwillinge Thierry und Philippe Breyer (SV Wollishofen) trafen im Schlussdurchgang des erstmals – mit acht Spielern vollrundig ausgetragenen – U18-Finalturniers aufeinander.
ma - Grosser Erfolg für Arsenii Filimonov bei der Gehörlosen-Weltmeisterschaft im spanischen Roquetas de Mar: Der aus der Ukraine stammende, in Spiez wohnhafte, für den lokalen Schachklub und auch für den SV Wollishofen spielende 18-Jährige wurde Junioren-Weltmeister im Blitzschach!
Arsenii Filimonov holte 6 Punkte aus sieben Runden und verwies Maciej Koniarski und einen Zähler auf den 2. Rang. Er verlor zwar gegen den Polen, dieser musste sich aber gegen Hugo Walder (D/3.) und Ege Yazar (Tür/6.) geschlagen geben.
ma - Über das kommende Pfingst-Wochenende findet in Zürich das Finalturnier der Schweizer Jugend-Einzelmeisterschaft (SJEM) statt. Am Start sind total 72 Spieler(innen) – je 16 in den vier Kategorien U10, U12, U14 und U16 sowie acht im erstmals ausgetragenen U18-Turnier. Die Kategorie U8 entfällt ab diesem Jahr.
Gespielt werden im Hotel «Crowne Plaza» an der Badenerstrasse 420 – bekannt von Zürcher Weihnachts-Open – sieben Runden: am Freitag um 12.15 und 17 Uhr, am Samstag und Sonntag jeweils um 9.30 und 15 Uhr, am Montag um 9.30 Uhr – gefolgt von allfälligen Stichkämpfen. Alle Partien werden live auf Lichess und Chess.com übertragen.
ma - Winterthur gegen Payerne und Echallens gegen Wollishofen – so lauten die Halbfinal-Paarungen im Nationalliga-A-Finalturnier der Schweizerischen Jugend-Mannschaftsmeisterschaft am 13. Juni im Lokal des Schachklubs Bern an der Altenbergstrasse 65.
Während Payerne (mit Mikayel Zargarov und Flavio Rotunno in den Runden 4 und 5 abwechslungsweise am ersten Brett) und Wollishofen (Jan Saminskij) die SJMM noch nie gewonnen haben, liessen sich Winterthur (FM Colin Federer) und Echallens (Steve Papaux) bereits mehrfach in die Siegerliste eintragen: Winterthur 2008, 2009 und 2025 – Echallens 2014, 2015, 2016 und 2024.
ma - Für drei internationale Nachwuchs-Titelkämpfe im Juni und August selektionierte das Ressort Spitzensport des Schweizerischen Schachbundes (SSB) zehn Spieler(innen).
Für die vom 5. bis 16. August im montenegrinischen Cetinje stattfindende U20-Junioren-Europameisterschaft wurden FM Moritz Valentin Collin (DSSP) und WIM Mariia Manko (CE Payerne) nominiert.
ma - Nach Abschluss der vier Qualifikationsturniere der Schweizer Jugend-Einzelmeisterschaft sind die 72 Teilnehmer(innen) des SJEM-Finalturniers vom 22. bis 25. Mai im Hotel «Crowne Plaza» in Zürich sowie die 30 Teilnehmerinnen des Finalturniers der Schweizer Mädchenmeisterschaft U10–U18 vom 28. bis 30. August in Winterthur bekannt.
Im JSEM-Finalturnier spielen die 16 besten U10/U12/U14/U16-Spieler(innen) sowie die besten acht U18-Spieler. Für den Mädchen-Final sind pro Altersklasse die sechs Besten nach den vier Quali-Turnieren qualifiziert.
ma - Beim vierten und letzten Qualifikations-Turnier zur Schweizer Jugend-Einzelmeisterschaft in Payerne, das in den vier SJEM-Kategorien 277 und in den beiden Open de la Broye 78 Spieler(innen) am Start sah, gingen die Siege an Tamir Artan (U18), FM Colin Federer (U16), Dimitri Aeschbacher (U14), Sahasra Aragonda (U12), Lucien Vallot (U10), FM Aurelio Colmenares (Open A) und Mathis Soubeyrand (Open B).
Sieben Spieler innerhalb nur eines Punkts auf den Rängen 1 bis 7 – die Königsklasse U18 (32 Teilnehmende) war erwartungsgemäss am härtesten umkämpft. Grosser Sieger wurde der als Nummer 2 gestartete Tamir Artan (La Garde Du Roi Prangins), der ebenso auf 5½ aus 7 kam wie Überraschungsmann Niels Severin Gade (SK Bern). Beide verloren je eine Partie – Artan gegen Gade, Gade gegen Ivan Romanovskyi (Schwarz-Weiss).
ma - Mit dem Projekt «Phönix» erneuerte der Schweizerische Schachbund (SSB) seine digitale Grundlage umfassend. Was ursprünglich als neue Homepage mit modernem Content Management System (CMS) startete, entwickelte sich im Verlauf des Projekts zu einem deutlich grösseren Schritt: Die neue Plattform verbindet Website, Mitgliederverwaltung, Logins, Datenstrukturen und künftige digitale Services. Urs Hirt, Verantwortlicher Kommunikation im SSB, Silvio Bucher, «Phönix»-Projektleiter und Verantwortlicher Marketing im SSB, sowie Stefan Tock, Geschäftsinhaber von TOCK Media, blicken gemeinsam auf das Projekt zurück.
Urs Hirt: Stefan Tock, wenn unsere Mitglieder die neue Website sehen, fällt ihnen vor allem ein neues Erscheinungsbild, neue Inhalte und eine modernere Struktur auf. Sie haben während des Projekts aber immer wieder gesagt: Das ist nur der sichtbare Teil. Was steckt dahinter?
ma - Die diesjährige Schweizer Einzelmeisterschaft findet vom 11. bis 19. Juli 2026 in Grächen statt. SEM-Leiter ad interim ist Peter A. Wyss. Der frühere Zentralpräsident des Schweizerischen Schachbundes (SSB) weiss daher Bescheid, wie es zurzeit läuft.
Wie laufen die Vorbereitungsarbeiten?
Stand heute sind wir im Zeitplan und hocherfreut über bereits rund 200 Anmeldungen. Auch die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen in Grächen klappt ausgezeichnet. Gemeindepräsident Martin Schürch kennt die Schachgemeinde von der letzten Austragung her, war er doch bereits 2017 als Tourismusdirektor an vorderster Front tätig. Leander Eyer amtet als OK-Präsident und bildet das wichtige Bindeglied zwischen unserem Verband und Grächen.
ma - Die dritte Ausgabe der «Schweizerischen Schachzeitung» des laufenden Jahres ist im Druck und liegt in wenigen Tagen – zum letzten Mal in Printform – in Ihrem Briefkasten.
Ab August wird die «SSZ» dann – dafür gab es an der letztjährigen Delegiertenversammlung des Schweizerischen Schachbundes (SSB) eine grossmehrheitliche Zustimmung – nur noch digital erscheinen. Welche wichtigsten Gründe dafür sprachen und welche Features die digitale Ausgabe bietet, können Sie dem Editorial von Chefredaktor Markus Angst entnehmen.
ma - Die Schachgesellschaft Zürich gewann in der 3. Nationalliga-A-Runde der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) im eigenen Klublokal den Spitzenkampf gegen Riehen unerwartet deutlich mit 5½:2½. Damit nahmen die Zürcher Revanche für die 2:6-Niederlage in der vergangenen Saison, als sie nur auf Platz 5 landeten.
Der mit drei Siegen aus drei Partien zu Buche stehende GM Christian Bauer, GM Alexandra Kosteniuk, GM Yannick Pelletier und der ebenfalls 3 aus 3 aufweisende FM Noah Fecker gewannen für das Heimteam, GM Ognjen Cvitan (auch er hat 3 aus 3 auf seinem Konto) als Einziger für die Basler. An den drei restlichen Brettern wurde remisiert. Mit Ausnahme des bei Riehen fehlenden GM Adrien Demuth (Nummer 2 der Mannschaftsliste) traten beide Teams in Top-Besetzung an. Die acht Partien können Sie auf Lichess und chess.com nachspielen.
ma - Am kommenden Sonntag steht in der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) die wegen des Mitropa-Cups verschobene 3. Nationalliga-A-Runde auf dem Programm. Dabei kommt es zum Spitzenkampf zwischen den beiden verlustpunktlosen Zürich und Riehen.
Diesen Schlagermatch können Sie ab 13.15 Uhr (Verzögerung von 15 Minuten gegenüber dem offiziellen Spielbeginn) ebenso live auf Lichess und chess.com verfolgen wie das Léman-Derby Genf (4.) - Nyon (9.).
ma - An der von der Amateur Chess Organization (ACO) durchgeführten Super Senioren-65plus-Weltmeisterschaft auf der griechischen Insel Kos, an der auch sechs Schweizer am Start waren, holte Dragomir Vucenovic zum zweiten Mal den WM-Titel in der Gruppe B (2001–2200 ELO).
Der für die SG Zürich spielende 85-jährige FIDE-Meister belegte in der gemischten Gruppe A/B hinter zwei A-Spielern den 3. Platz und war damit bester B-Spieler. Es war dies sein zweiter ACO-Titel nach 2023.
ma - Ein Junior aus dem Kanton Jura sorgte beim von 88 Spieler(innen)n bestrittenen Open International FGE in Genf für das Highlight aus Schweizer Sicht. Der in Moutier wohnhafte und für den Nationalliga-B-Verein CE Court spielende 18-jährige Gabriel Fernandez Barbosa Dos Santos schaffte als Startnummer 8 den Sprung auf Rang 3.
Er totalisierte 5½ Punkte aus sieben Runden und musste lediglich den beiden topgesetzten ausländischen Titelträgern IM Danyil Mosesow (Ukraine/6) und GM Aimen Rizouk (Algerien/5½) den Vortritt lassen. Den 2. Platz verpasste er nur wegen eines Buchholz-Punkts.
ma - Die vom 11. bis 19. Juli in mehreren Stärkeklassen in Grächen im Kanton Wallis stattfindenden Schweizer Einzelmeisterschaften sind auf gutem Weg. Vor Kurzem wurde die Marke von 200 Anmeldungen überschritten.
«Die SEM ist mehr als nur ein Turnier», sagt der interimistische SEM-Leiter Peter A. Wyss. «Jeder spielt ein Open in seiner Stärkeklasse, trifft Freunde und kann die Vorzüge einer Tourismusdestination geniessen. Dass bereits heute so viele Anmeldungen vorliegen, ist offensichtlich auch ein Beweis dafür, dass wir mit Grächen einen attraktiven Turnierort haben.»
ma - In der jüngsten Ausgabe von «Schachmatt», dem Vereinsorgan des Schachklubs Tribschen, wirft Präsident Claudio Caduff mit einem interessanten Beitrag einen spannenden Blick in die Geschichte des Schachs. Dabei versteht er es ausgezeichnet, das Schachspiel wenigen Sätzen in einen grösseren gesellschaftlichen Zusammenhang zu stellen. Gedanken, die Völkerverständigung und Frieden zum Inhalt haben, sind in unserer unruhigen Zeit nötiger denn je.
Im Schach stehen sich schwarze und weisse Figuren gegenüber – heute oft als Symbol verwendet für einen unerbittlichen Kampf. Doch im Mittelalter hatte das Spiel eine ganz andere Bedeutung: Es stand – wie eine neue Forschung zeigt – häufig für Gleichheit und gegenseitigen Respekt.
ma - Der vom Schweizerischen Schachbund (SSB) erstmals organisierte Workshop für Vereinsfunktionär(innen) zum Thema Breitenschach im Lokal des SK Bern war mit 15 Teilnehmenden von Schachvereinen aus der ganzen Schweiz und aus Liechtenstein ein grosser Erfolg.
Ziel des Anlasses war es laut Nguyen Ly, Leiter der SSB-Fachstelle Nachwuchsförderung und Ausbildung, «aufzuzeigen, wie Schachklubs lebendig bleiben, Mitglieder gewinnen und langfristig binden können.»
ma - An der vom 21. bis 28. März stattfindenden Berner Aktionswoche gegen Rassismus engagiert sich auch der Schachklub Bern. Am Samstag, 21. März, steht im SKB-Lokal an der Altenbergstrasse 65 von 15 bis 21 Uhr neben einem Workshop zu Rassismus auch eine Simultanvorstellung der Schweizer Nationalspielerin WIM Sofiia Hryzlova auf dem Programm.
«Im Workshop greifen wir das Thema Rassismus auf», sagt SKB-Präsident Nguyen Ly. «Wir tauschen uns dabei über Rassismus-Erfahrungen aus. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, mehr über ihre (Vor-)Urteile und ihr Verhalten zu erfahren und können lernen, was ihr Beitrag sein könnte, um ein gleichberechtigtes Zusammenleben zu ermöglichen. Dabei geht es darum, Rassismus zu verstehen und Handlungsoptionen für aktiven Anti-Rassismus zu entwickeln.»
ma - Am Sonntag, 22. März, organisiert der Schweizerische Schachbund (SSB) im Vereinslokal des Schachclubs Seebach in Zürich die nächste Weiterbildung für Jugendleiter(innen) und Trainer(innen) zum Thema «Einstufungstest und Variantenberechnung». FIDE-Trainer FM Gregor Haag leitet den auf Deutsch geführten eintägigen Kurs.
ma - Une journée de formation continue pour entraîneurs juniors en français sur le thème «Parties modèles – comment les utiliser?» aura lieu le dimanche 8 mars e à Payerne.
L’objectif du cours est d’appréhender l’utilisation des parties modèles durant l’enseignement. Après une discussion sur la définition de ce qu’est une partie modèle, différents moyens d’utiliser une partie modèle seront présentés, puis une partie sera analysée.
ly - Der Schweizerische Schachbund (SSB) lädt am 1. März Vereinsfunktionär:innen und Engagierte zu einem praxisorientierten Workshop rund um das Thema Breitenschach ein.
Breitenschach umfasst alle Aktivitäten, die das Vereinsleben, die Gemeinschaft und die öffentliche Präsenz des Schachs fördern – vom Spielbetrieb in den unteren Ligen bis zu gesellschaftlichen und öffentlichen Veranstaltungen.
ma - Am Finalturnier der Schweizer Jugend-Einzelmeisterschaft (SJEM) im Hotel «Crowne Plaza» in Zürich gingen gleich vier der fünf Goldmedaillen an Stadtzürcher Schachklubs: zwei an den SV Wollishofen, eine an die SG Zürich und eine an den SC Seebach. Dazu durfte sich auch der SK Bern über einen – höchst überraschenden – Meister freuen.
Vor einem Jahr sorgten die – heuer auf einen Start in der SJEM verzichtenden – Raphael und Lionel Gut (DSSP) in der Kategorie U16 für eine Premiere, indem erstmals Zwillinge (in einem Stichkampf) einen Schweizer-Meister-Titel unter sich ausmachten. Diesmal gab es in der Königsklasse U18 eine Parallele. Die Zwillinge Thierry und Philippe Breyer (SV Wollishofen) trafen im Schlussdurchgang des erstmals – mit acht Spielern vollrundig ausgetragenen – U18-Finalturniers aufeinander.
ma - Grosser Erfolg für Arsenii Filimonov bei der Gehörlosen-Weltmeisterschaft im spanischen Roquetas de Mar: Der aus der Ukraine stammende, in Spiez wohnhafte, für den lokalen Schachklub und auch für den SV Wollishofen spielende 18-Jährige wurde Junioren-Weltmeister im Blitzschach!
Arsenii Filimonov holte 6 Punkte aus sieben Runden und verwies Maciej Koniarski und einen Zähler auf den 2. Rang. Er verlor zwar gegen den Polen, dieser musste sich aber gegen Hugo Walder (D/3.) und Ege Yazar (Tür/6.) geschlagen geben.
ma - Über das kommende Pfingst-Wochenende findet in Zürich das Finalturnier der Schweizer Jugend-Einzelmeisterschaft (SJEM) statt. Am Start sind total 72 Spieler(innen) – je 16 in den vier Kategorien U10, U12, U14 und U16 sowie acht im erstmals ausgetragenen U18-Turnier. Die Kategorie U8 entfällt ab diesem Jahr.
Gespielt werden im Hotel «Crowne Plaza» an der Badenerstrasse 420 – bekannt von Zürcher Weihnachts-Open – sieben Runden: am Freitag um 12.15 und 17 Uhr, am Samstag und Sonntag jeweils um 9.30 und 15 Uhr, am Montag um 9.30 Uhr – gefolgt von allfälligen Stichkämpfen. Alle Partien werden live auf Lichess und Chess.com übertragen.
ma - Winterthur gegen Payerne und Echallens gegen Wollishofen – so lauten die Halbfinal-Paarungen im Nationalliga-A-Finalturnier der Schweizerischen Jugend-Mannschaftsmeisterschaft am 13. Juni im Lokal des Schachklubs Bern an der Altenbergstrasse 65.
Während Payerne (mit Mikayel Zargarov und Flavio Rotunno in den Runden 4 und 5 abwechslungsweise am ersten Brett) und Wollishofen (Jan Saminskij) die SJMM noch nie gewonnen haben, liessen sich Winterthur (FM Colin Federer) und Echallens (Steve Papaux) bereits mehrfach in die Siegerliste eintragen: Winterthur 2008, 2009 und 2025 – Echallens 2014, 2015, 2016 und 2024.
ma - Für drei internationale Nachwuchs-Titelkämpfe im Juni und August selektionierte das Ressort Spitzensport des Schweizerischen Schachbundes (SSB) zehn Spieler(innen).
Für die vom 5. bis 16. August im montenegrinischen Cetinje stattfindende U20-Junioren-Europameisterschaft wurden FM Moritz Valentin Collin (DSSP) und WIM Mariia Manko (CE Payerne) nominiert.
ma - Nach Abschluss der vier Qualifikationsturniere der Schweizer Jugend-Einzelmeisterschaft sind die 72 Teilnehmer(innen) des SJEM-Finalturniers vom 22. bis 25. Mai im Hotel «Crowne Plaza» in Zürich sowie die 30 Teilnehmerinnen des Finalturniers der Schweizer Mädchenmeisterschaft U10–U18 vom 28. bis 30. August in Winterthur bekannt.
Im JSEM-Finalturnier spielen die 16 besten U10/U12/U14/U16-Spieler(innen) sowie die besten acht U18-Spieler. Für den Mädchen-Final sind pro Altersklasse die sechs Besten nach den vier Quali-Turnieren qualifiziert.
ma - Beim vierten und letzten Qualifikations-Turnier zur Schweizer Jugend-Einzelmeisterschaft in Payerne, das in den vier SJEM-Kategorien 277 und in den beiden Open de la Broye 78 Spieler(innen) am Start sah, gingen die Siege an Tamir Artan (U18), FM Colin Federer (U16), Dimitri Aeschbacher (U14), Sahasra Aragonda (U12), Lucien Vallot (U10), FM Aurelio Colmenares (Open A) und Mathis Soubeyrand (Open B).
Sieben Spieler innerhalb nur eines Punkts auf den Rängen 1 bis 7 – die Königsklasse U18 (32 Teilnehmende) war erwartungsgemäss am härtesten umkämpft. Grosser Sieger wurde der als Nummer 2 gestartete Tamir Artan (La Garde Du Roi Prangins), der ebenso auf 5½ aus 7 kam wie Überraschungsmann Niels Severin Gade (SK Bern). Beide verloren je eine Partie – Artan gegen Gade, Gade gegen Ivan Romanovskyi (Schwarz-Weiss).