SSB-Regelecke

Hier finden Interessierte die aktuelle sowie alle vorhergehenden Regelecken aus der Schweizerischen Schachzeitung SSZ.

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Königliches Bockspringen

SSB - Vor vielen Jahren kam am Zürcher Weihnachtsturnier ein Teilnehmer zu mir und fragte mich, ob er rochieren könne, obwohl sein Turm angegriffen wird. Ich erklärte ihm die Regeln, er bedankte sich und ging an sein Brett zurück.

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Die begonnene Partie

SSB - Neben den Missverständnissen bei Partieende gibt es auch solche zu Partiebeginn. Auf diese gehe ich im Folgenden ein.

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Die Partienotation

om - Jeder Spieler ist dazu verpflichtet, seine Züge – Zug um Zug – leserlich und nachvollziehbar in algebraischer Notation auf dem bereitgestellten Partieformular aufzuschreiben (Artikel 8.1.1) – ausser bei Schnellschach- oder Blitzpartien (A.2, B.4).

Er ist von der Schreibpflicht vorübergehend befreit, wenn er in Zeitnot ist (fünf Minuten vor Zeitkontrolle und weniger als 30 Sekunden Zeitgutschrift pro Zug, 8.4). Allerdings muss er nach der Zeitkontrolle auf seine eigene Zeit und mit Hilfe des Formulars des Gegners die fehlenden Züge nachtragen (8.5.2).

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Schnauze, Kiebitz!

om - Während sich in (Schach-)Cafés die Trash-Talker treffen, versammeln sich diejenigen, die es gerne leiser mögen, in Turniersälen. Aber auch dort tummeln sich nicht selten Kiebitze, die gerne mitanalysieren – manchmal sogar während der Partie. Diese werden dann von den Turnierleitern konsequent rausgeworfen (SR* 12.2.4, 12.7).
Nun stellt sich die Frage: Was darf ein Zuschauer oder Team-Mitspieler? Und darf sich der Captain oder Turnierleiter in eine Partie einmischen?

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Bäuerliche Metamorphosen

om - Vor den Sommerferien gelangte ein Schachspieler des SC Wil an mich und fragte nach, wie die Bauernumwandlung genau funktioniert. Sein Gegner hätte nämlich einen Springer auf das Umwandlungsfeld gelegt und diesen zwei Züge später gegen eine Dame getauscht. Der Präsident bestätigte mir allen Ernstes, dass das in seinem Klub so praktiziert und den Junioren beigebracht wird. Ich wähnte mich in Seldwyla, denn dies ist fernab von jeder FIDE-Praxis.

 

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Remis wegen Déjà-vu

om - Es gibt verschiedene Gründe, warum eine Partie remis endet. Die bekanntesten sind die Übereinkunft (Arti- kel der FIDE-Regeln 5.2.3), technisch tote Stellungen (5.2.2) und das Patt (5.2.1). Die beiden komplizierte- ren Remis-Methoden sind die Viele-Züge-Regel (9.3 und 9.6.2) und die Stellungswiederholung (9.2 und 9.6.1).
Für die Prüfung der Stellungswiederholungen muss die Partie oft auf einem zweiten Brett rekonst- ruiert werden, denn es müssen sowohl die Position als auch die Zugsoptionen aller Figuren geprüft werden. Ausserdem muss auch derselbe Spieler am Zug sein.

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Von unmöglichen Zügen und Uhrentricks

om - In den 1990er-Jahren flüchteten viele Schachspieler aus dem ehemaligen Jugoslawien in den Westen. Sie verstärkten einige Mannschaften und gaben den Turnierpartien mit ihrem offensiven Spiel viel Würze. Allerdings verbreitete sich auch die Unsitte, in Blitzturnieren mit unmöglichen Zügen und Uhrentricks die Partien auf unfaire Weise für sich zu entscheiden. Deswegen mussten die FIDE-Regeln mehrmals verschärft und präzisiert werden, bis das Getrickse eingedämmt werden konnte. Mittlerweile sind die Regeln wieder etwas lockerer.

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Die beendete Partie (reloaded)

om - Wegen einer guten Rückmeldung auf die vorletzte Regelecke ergänzen wir etwas bezüglich beendeter Partien. Grundsätzlich sind Partien beendet, wenn die folgenden Ereignisse eintreffen – in dieser Priorität.

Sofort beendet:

  • Schachmatt, sofern der Zug legal war (5.1.1)
  • Aufgabe (5.1.2)
  • Patt, sofern der Zug legal war (5.2.1)
  • Remis wegen toter Stellung (5.2.2, III.6)
  • Remis-Vereinbarung (5.2.3)
  • Partieverlust durch Strafe (12.9.6)

 

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Die begonnene Partie

SSB - Neben den Missverständnissen bei Partieende gibt es auch solche zu Partiebeginn. Auf diese gehe ich im Folgenden ein.

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Remis wegen Déjà-vu

om - Es gibt verschiedene Gründe, warum eine Partie remis endet. Die bekanntesten sind die Übereinkunft (Arti- kel der FIDE-Regeln 5.2.3), technisch tote Stellungen (5.2.2) und das Patt (5.2.1). Die beiden komplizierte- ren Remis-Methoden sind die Viele-Züge-Regel (9.3 und 9.6.2) und die Stellungswiederholung (9.2 und 9.6.1).
Für die Prüfung der Stellungswiederholungen muss die Partie oft auf einem zweiten Brett rekonst- ruiert werden, denn es müssen sowohl die Position als auch die Zugsoptionen aller Figuren geprüft werden. Ausserdem muss auch derselbe Spieler am Zug sein.

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om - Jeder Spieler ist dazu verpflichtet, seine Züge – Zug um Zug – leserlich und nachvollziehbar in algebraischer Notation auf dem bereitgestellten Partieformular aufzuschreiben (Artikel 8.1.1) – ausser bei Schnellschach- oder Blitzpartien (A.2, B.4).

Er ist von der Schreibpflicht vorübergehend befreit, wenn er in Zeitnot ist (fünf Minuten vor Zeitkontrolle und weniger als 30 Sekunden Zeitgutschrift pro Zug, 8.4). Allerdings muss er nach der Zeitkontrolle auf seine eigene Zeit und mit Hilfe des Formulars des Gegners die fehlenden Züge nachtragen (8.5.2).

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Von unmöglichen Zügen und Uhrentricks

om - In den 1990er-Jahren flüchteten viele Schachspieler aus dem ehemaligen Jugoslawien in den Westen. Sie verstärkten einige Mannschaften und gaben den Turnierpartien mit ihrem offensiven Spiel viel Würze. Allerdings verbreitete sich auch die Unsitte, in Blitzturnieren mit unmöglichen Zügen und Uhrentricks die Partien auf unfaire Weise für sich zu entscheiden. Deswegen mussten die FIDE-Regeln mehrmals verschärft und präzisiert werden, bis das Getrickse eingedämmt werden konnte. Mittlerweile sind die Regeln wieder etwas lockerer.

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Schnauze, Kiebitz!

om - Während sich in (Schach-)Cafés die Trash-Talker treffen, versammeln sich diejenigen, die es gerne leiser mögen, in Turniersälen. Aber auch dort tummeln sich nicht selten Kiebitze, die gerne mitanalysieren – manchmal sogar während der Partie. Diese werden dann von den Turnierleitern konsequent rausgeworfen (SR* 12.2.4, 12.7).
Nun stellt sich die Frage: Was darf ein Zuschauer oder Team-Mitspieler? Und darf sich der Captain oder Turnierleiter in eine Partie einmischen?

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Die beendete Partie (reloaded)

om - Wegen einer guten Rückmeldung auf die vorletzte Regelecke ergänzen wir etwas bezüglich beendeter Partien. Grundsätzlich sind Partien beendet, wenn die folgenden Ereignisse eintreffen – in dieser Priorität.

Sofort beendet:

  • Schachmatt, sofern der Zug legal war (5.1.1)
  • Aufgabe (5.1.2)
  • Patt, sofern der Zug legal war (5.2.1)
  • Remis wegen toter Stellung (5.2.2, III.6)
  • Remis-Vereinbarung (5.2.3)
  • Partieverlust durch Strafe (12.9.6)

 

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