SGM: Kirchberg steigt in die 1. Bundesliga auf – Cercle Valaisan und Zürich II neu in der 2. Bundesliga

von Markus Angst

Mit GM Vitaly Kunin am ersten Brett kehrte Kirchberg in der SGM zurück in die 1. Bundesliga.

ma - Kirchberg kehrt in der Schweizerischen Gruppenmeisterschaft (SGM) nach nur einer Saison in die oberste Spielklasse zurück.

Die vom deutschen Grossmeister Vitaly Kunin angeführten sowie mit den beiden Brüderpaaren Marco und Andreas Lehmann und Lukas und Sebastian Muheim spielenden Berner gewannen das Aufstiegsspiel 2./1. Bundesliga gegen Sprengschach Wil/SG klar mit 7:1. Für den Ehrenpunkt der Ostschweizer sorgte im einzigen Juniorenduell Lukas Meier gegen Nicola Ramseyer.

In die 2. Bundesliga steigen Cercle Valaisan und Zürich II auf. Die an den beiden ersten Brettern mit den Grossmeistern Vadim Milov und Mihajlo Stojanovic angetretenen Walliser waren allerdings gegen Trümmerfeld Basel nach einem 3:3-Unentschieden auf die klar bessere Brettpunkt-Wertung angewiesen. Deutlicher fiel die Entscheidung im zweiten Aufstiegsspiel 1. Regionalliga/2. Bundesliga, schlug Zürich II doch Sprengschach Wil/SG II mit 5:1.

Den Sprung von der 2. in die 1. Regionalliga schafften Nyon III, Bern, Nimzowitsch Zürich II und Rapperswil-Jona.

Die Aufsteiger werden sich allerdings etwas gedulden müssen, bis sie sich mit stärkeren Gegnern messen können. Denn die kommende Saison wird – wie an dieser Stelle bereits gemeldet – wegen der Corona-Pandemie als «SGM light» für Vierer-Teams ohne Auf- und Absteiger gespielt. Start ist am 23. Januar, die Teilnahme ist kostenlos.

2./1. Bundesliga

Kirchberg - Sprengschach Wil/SG 7:1 (Kunin - M. Sprenger 1:0, M. Lehmann - Schärer 1:0, Sutter - Eberle 1:0, A. Lehmann - D. Karrer 1:0, Adler - Kaufmann 1:0, L. Muheim - Milovanovic 1:0, Ramseyer - Meier 0:1, S. Muheim - Grob 1:0).

1. Regionalliga/2. Bundesliga

Trümmerfeld Basel - Cercle Valaisan 3:3/9:12 Brettpunkte (Meier - Milov 0:1, Sperzel - Stojanovic 0:1, Schröter - Murati 1:0, Grünberger - Emini 1:0, Wirz - Falissard 1:0, Damjanovic - Beney 0:1).

Zürich II - Sprengschach Wil/SG II 5:1 (Brandis - J. Bounlom 1:0, Kummle - Gähwiler 1:0, Walser - M. Heinatz 0:1, Jung - Bosshard 1:0, Issler - Russi 1:0, Berset - S. Bounlom 1:0).

2./1. Regionalliga

Nyon III - Trubschachen 2½:2½ (7½:7½/Stichkampf: 4:1). Bern - Rhy Rheinfelden 4:1. Gligoric Zürich - Nimzowitsch Zürich II 2:3. Chessflyers - Rapperswil-Jona 2½:2½ (7:8).

3./2. Regionalliga

Payerne II - Neuenburg II 3½:½. Köniz-Wabern - Lyss-Seeland ½:3½. Münsingen II - Cercle Valaisan III 2:2 (7:3). Valais IV - Baden II 3½:½. Jura - DSSP VII 1:3. Winterthur VI - Réti Zürich IV 1½:2½. Letzi Zürich II - Frauenfeld 1:3. Rapperswil-Jona II - Chur III 3½:½. – Emmenbrücke steigt direkt auf (sofern ein Platz in 2. Regionalliga frei wird).

 


Die SGM 2021 wird abgesagt und durch eine «SGM light» (mit Gratis-Einsatz!) ersetzt – SGM-Aufstiegsspiele und Team-Cup neu mit Maskenpflicht

von Markus Angst

Die SGM 2021 wird durch eine kostenlose, fünfrundige «SGM light» ersetzt.

ma - Wegen der nach wie vor unsicheren Corona-Situation hat der Schweizerische Schachbund die Schweizerische Gruppenmeisterschaft (SGM) 2021 abgesagt. Stattdessen bietet der SSB seinen Sektionen, die trotz der widrigen Umstände gerne ein Mannschaftsturnier bestreiten möchten, in der ersten Jahreshälfte 2021 eine fünfrundige «SGM light» für Vierer-Teams an. Die Teilnahme ist kostenlos, die Partien werden für die Führungsliste gewertet.

Ursprünglich war geplant, die sieben Runden der SGM 2021 im Zeitraum vom 9. Januar bis 24. April zu spielen. Aufgrund der unsicheren Situation wegen der Corona-Pandemie entschied sich der SSB jedoch für eine Absage. Für die Gruppeneinteilung der im November 2021 beginnenden SGM 2021/22 wird die SGM 2019/20, deren Aufstiegsspiele am 10. Oktober wie geplant ausgetragen werden, als Basis genommen.

Weil der SSB überzeugt ist, dass es viele Sektionen gibt, die im Sinne des gemütlichen Beisammenseins nach dem langen Lockdown gerne ein Mannschaftsturnier bestreiten möchten, wird in der ersten Jahreshälfte 2021 eine inoffizielle «SGM light» angeboten. Diese führt über fünf Runden mit folgenden Daten: 23. Januar, 13. Februar, 27. Februar, 13. März, 10. April.

Gespielt wird in allen Ligen mit Vierer-Teams. Das erleichtert den Vereinen zum einen die Einhaltung der Corona-Schutzvorkehrungen und zum andern die Anreise zu Auswärtsspielen mit nur einem Auto.

Gleiche Ligen, aber freie Wahl

Für die «SGM light» werden die gleichen fünf Ligen angeboten wie in der normalen SGM – also 1./2. Bundesliga und 1./2./3. Regionalliga. Für die Gruppeneinteilung wird jedoch nicht die aktuelle SGM als Basis genommen, sondern jede Sektion kann selber wählen, welche Mannschaft(en) sie für welche Ligen anmelden will.

Die Partien werden für die SSB-Führungsliste gewertet, die 1. und 2. Bundesliga sowie die 1. Regionalliga zusätzlich für die FIDE-Liste.

Anmeldeschluss für die «SGM light» ist der 30. Oktober. Alle Sektionspräsidenten bekommen rechtzeitig ein Einladungsschreiben per Mail. Der Einsatz beträgt…null Franken! Damit kommt der SSB den Sektionen entgegen, weil im laufenden Jahr diverse Turniere coronabedingt ausgefallen sind.

In der «SGM light» gibt es keine Auf- und Absteiger. Grundsätzlich kommt bezüglich Spielberechtigung das geltende SGM-Reglement zur Anwendung – mit einer Ausnahme: Für die 1. und 2. Bundesliga werden keine Spielerlisten verlangt.

SMM 2021: Entscheid fällt Mitte November

Ob die Schweizerische Mannschaftsmeisterschaft (SMM) 2021 wie geplant durchgeführt wird, entscheidet der SSB Mitte November. Aktuell stehen die sieben SMM-Runden im Zeitraum vom 26. April bis 14. November 2021 auf dem Programm – gefolgt von der 8./9. Runde der Nationalliga A und B sowie den Aufstiegsspielen. Anmeldeschluss für die SMM 2021 ist der 15. Dezember.

SGM-Aufstiegsspiele und Team-Cup-Sechzehntelfinals mit Maskenpflicht

Für die Team-Cup-Sechzehntelfinals vom 4. Oktober und für die SGM-Aufstiegsspiele vom 10. Oktober hat der SSB angesichts der sich wiederum verschärfenden Corona-Situation neu eine Maskenpflicht am Brett angeordnet. Die Kommission Turniere hat deshalb das für Turniere geltende Covid-19-Schutzkonzept des SSB für Mannschaftswettbewerbe angepasst. Sie können es hier herunterladen: http://www.swisschess.ch/tl_files/ssb/Covid-19/Anpassung%20SO-Konzept/20200926_Covid-19-Schutzmassnahmen.pdf. Jeder Heimklub ist für die Durchsetzung des Schutzkonzepts in seinem Lokal verantwortlich.


SGM: Die Paarungen für die Aufstiegsspiele vom 10. Oktober stehen fest

von Markus Angst

FM Anvar Turdyev bestreitet am 10. Oktober mit Kirchberg das Aufstiegsspiel in die 1. Bundesliga gegen Sprengschach.

ma - Nach den gestrigen beiden Entscheidungsspielen um den Gruppensieg steht definitiv fest, wer am 10. Oktober die Aufstiegsspiele in der Schweizerischen Gruppenmeisterschaft (SGM) bestreitet.

Gleich zweimal war der Schachklub Nimzowitsch in die Entscheidungsspiele um den Gruppensieg involviert. In der 2. Regionalliga gewann seine zweite Mannschaft gegen Olten II klar 4:1.

In der 3. Regionalliga verlor Nimzowitsch Zürich IV das Zürcher Derby gegen Réti IV – allerdings nur knapp. Nachdem die Partien mit klassischer Bedenkzeit 2:2 und mit gleicher Brettpunkt-Wertung ausgegangen, endete auch das Tie-Break 2:2, doch Réti gewann die beiden ersten Bretter und wies damit mehr Brettpunkte auf.

Ob und in welcher Form die SGM 2021 wegen der Corona-Pandemie durchgeführt wird, entscheidet der Schweizerische Schachbund (SSB) voraussichtlich in der kommenden Woche. Wir werden Sie an dieser Stelle umgehend über den Entscheid informieren.

Resultate der Entscheidungsspiele

2. Regionalliga, Zone E: Nimzowitsch Zürich II - Olten II 4:1.

3. Regionalliga, Zone K: Réti Zürich IV - Nimzowitsch Zürich IV 2:2 (5:5 Brettpunkte). Tie-Break: 2:2 (7:3 Brettpunkte).

Paarungen für die Aufstiegsspiele (10. Oktober)

2. Bundesliga/1. Bundesliga: Kirchberg - Sprengschach Wil/SG.

1. Regionalliga/2. Bundesliga: Trümmerfeld Basel - Cercle Valaisan, Zürich II - Sprengschach Wil/SG II. – Gonzen III und Pfäffikon/ZH verzichten auf das Aufstiegsspiel.

2./3. Regionalliga: Nyon III - Trubschachen, Bern - Rhy Rheinfelden, Gligoric Zürich - Nimzowitsch Zürich II, Chessflyers - Rapperswil-Jona.

3./2. Regionalliga: Payerne II - Neuenburg II, Köniz-Wabern - Lyss-Seeland, Münsingen II - Cercle Valaisan III, Valais IV - Baden II, Jura - DSSP VII, Winterthur VI - Réti Zürich IV, Letzi Zürich II - Frauenfeld, Rapperswil-Jona II - Chur III. – Emmenbrücke steigt direkt auf (sofern ein Platz in 2. Regionalliga frei wird). – Trubschachen II verzichtet auf das Aufstiegsspiel.

Die erstgenannten Mannschaften haben Heimrecht. Die Sieger steigen auf.


Abschluss der SGM: zwei knappe Abstiegsentscheidungen in der 1. und 2. Bundesliga

von Markus Angst

IM Gabriel Gähwiler hat mit 4 Punkten aus sechs Partien massgeblichen Anteil an Winterthurs Meistertitel.

ma - Nachdem wegen diverser Forfaits vier der sechs Entscheidungen in der Schweizerischen Gruppenmeisterschaft (SGM) schon vor der letzten Runde gefallen waren, blieb nur noch die Abstiegsfrage in der 1. Bundesliga und in der 2. Bundesliga, Zone A, offen. in beiden Fällen entschieden bei Mannschaftspunktgleichheit die Einzelpunkte – zuungunsten von Bodan Kreuzlingen und Brugg.

Schlusslicht Bodan erkämpfte sich zwar in der 7. Runde der 1. Bundesliga gegen das fünftplatzierte Riehen mit sieben Mann ein 4:4-Unentschieden. In der Endabrechnung fehlte den Ostschweizern aber ein halber Einzelpunkt für ein Entscheidungsspiel gegen das siebtrangierte Zürich, das Meister Winterthur 3:5 unterlag.

In der 2. Bundesliga, Zone A, holte der Tabellenletzte La Chaux-de-Fonds gegen Olten (5.) nach einem 0:3-Rückstand noch ein 4:4. Damit schafften die Neuenburger dank der um 3½ Punkte besseren Einzelwertung gegenüber Brugg, das gegen Gruppensieger Kirchberg forfait gab, den Klassenerhalt.

Die vier anderen Entscheidungen waren aufgrund diverser Forfaits schon vor der Schlussrunde gefallen. Das ungeschlagen gebliebene Winterthur wurde zum zehnten Mal nach 1984 bis 1987, 2000, 2003, 2009, 2012 und 2015 Meister. Damit liegen die Winterthurer nur noch zwei Titel hinter Beider Basel, das die SGM von 1988 bis 1999 zwölf Mal in Serie gewonnen hat.

Das Aufstiegsspiel in die 1. Bundesliga bestreiten Vorjahresabsteiger Kirchberg und Sprengschach/Wil. Die Aufstiegsspiele finden am 10. Oktober statt. Mannschaften, die auf den Aufstieg verzichten wollen, sind gebeten, dies umgehend SGM-Leiter Florian Zarri (florian.zarri@swisschess.ch) zu melden.

Ob und in welcher Form die SGM 2021 (geplanter Start am 9. Januar) wegen der Corona-Pandemie durchgeführt wird, entscheidet die Kommission Turniere des Schweizerischen Schachbundes (SSB) in den kommenden Tagen. Wir werden Sie an dieser Stelle umgehend darüber informieren.

1. Bundesliga

Zürich - Winterthur 3:5 (Fischer - Georgiadis 0:1, Petkidis - Gähwiler 0:1, Friedrich - Hasenohr ½:½, Silberring - Kaczmarczyk 0:1, Csajka - Ballmann ½:½, Vucenovic - Gattenlöhner 0:1, Patzelt - Huss 1:0, Chennaoui - Szakolczai 1:0).

Riehen - Bodan Kreuzlingen 4:4 (Brunner - Heimann ½:½, Heinz - Breder ½:½, Haag - Weindl ½:½ Wirthensohn - Zeller 0:1, Stankovic - Knödler 0:1, Pfrommer - Schmid ½:½, Metz - Tezayak 1:0, Herbrechtsmeier 1:0 f.).

Nyon - Gonzen 8:0 f.

Payerne - Wollishofen 8:0 f.

Schlussrangliste nach 7 Runden: 1. Winterthur 13 (35/Meister). 2. Nyon 10 (35½). 3. Gonzen 10 (33½). 4. Payerne 8 (30). 5. Riehen 5 (26½). 6. Wollishofen 4 (20). 7. Zürich 3 (22). 8. Bodan 3 (21½/Absteiger).

2. Bundesliga, Zone A

La Chaux-de-Fonds - Olten 4:4 (Rohrer - Holzhauer ½:½, Preissmann - Claverie 0:1, Robert - Hohler ½:½, Bex - R. Angst 1:0, Terraz - O. Angst 1:0, Desages - A. Kamber 1:0, Arulanantham - Büttiker 0:1, Erne - Lips 0:1).

Kirchberg - Brugg 8:0 f.

Valais - Réti Zürich 8:0 f.

Tribschen - Schwarz-Weiss Bern 0:8 f.

Schlussrangliste nach 7 Runden: 1. Kirchberg 13 (39½/Aufstiegsspiel gegen Sprengschach Wil/SG). 2. Réti 10 (28). 3. Valais 7 (27½). 4. Schwarz-Weiss 6 (30½). 5. Olten 6 (28). 6. Tribschen 6 (26). 7. La Chaux-de-Fonds 4 (24). 8. Brugg 4 (20½/Absteiger).

2. Bundesliga, Zone B

Gonzen II - St. Gallen 1½:6½ (Neuberger - N. Fecker ½:½, D. Atlas - Giesinger 0:1, Bischofberger - Potterat ½:½, Kurapova - Schoch 0:1, Reist - Nisavic 0:1, Bartholet - J. Fecker ½:½, Wittenbrock 0:1 f., Nyffenegger 0:1 f.).

Sprengschach Wil/SG - Nimzowitsch Zürich 8:0 f.

Triesen - Winterthur II 8:0 f.

Sihlfeld - Réti Zürich II 0:8 f.

Schlussrangliste nach 7 Runden: 1. Sprengschach (Aufstiegsspiel gegen Kirchberg) und Gonzen II (nicht aufstiegsberechtigt) je 11 (34½). 3. St. Gallen 9 (32½). 4. Réti II 8 (31). 5. Winterthur II 6 (25). 6. Triesen 5 (27). 7. Nimzowitsch 4 (24). 8. Sihlfeld 2 (Absteiger).

Die SGM-Sieger der letzten 10 Jahre

2020 SG Winterthur

2019 Gonzen

2018 Gonzen

2017 Lyss-Seeland

2016 Gonzen

2015 ASK Winterthur

2014 Réti Zürich

2013 Réti Zürich

2012 ASK Winterthur

2011 Valais


SSB-Agenda 2021: Die SGM- und SMM-Termine sind festgelegt

von Markus Angst

Die SGM 2021 beginnt am 9. Januar, die SMM 2021 am 26. April.

ma - Um den Vereinen und privaten Turnierorganisatoren die rechtzeitige Planung des kommenden Jahres zu erleichtern, hat der Schweizerische Schachbund (SSB) die Termine der Schweizerischen Gruppenmeisterschaft (SGM) 2021 und der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) 2021 festgelegt.

Die sieben regulären SGM-Runden finden vor der 1. SMM-Runde statt. Einzig die SGM-Entscheidungs- und -Aufstiegsspiele sind – wie bisher schon üblich – nach der 1. SMM-Runde angesetzt. Die SGM wird prinzipiell im Zwei-Wochen-Rhythmus gespielt. In der SMM beträgt der Zeitraum zwischen zwei Runden immer minimal drei Wochen.

Aus (feiertags)technischen Gründen beginnt die SMM unmittelbar nach Abschluss der SGM. In der Nationalliga B sind ausnahmsweise zwei Doppelrunden vorgesehen – ebenso wie traditionell in der Nationalliga A (jedoch nur einmal parallel). Das letzte Wort für die NLA/NLB-Termine hat jedoch die Nationalliga-Versammlung vom 5. Dezember.

SGM-Termine 2021

Anmeldeschluss: 15. Oktober 2020

1. Runde: 9. Januar

2. Runde: 23. Januar

3. Runde: 13. Februar

4. Runde: 27. Februar

5. Runde: 13. März

6. Runde: 10. April

7. Runde: 24. April

Entscheidungsspiele: 8. Mai

Aufstiegsspiele: 5. Juni

Anmeldeschluss 2021/22: 1. Juli

SMM-Termine 2021

1. Runde: 26. April – 2. Mai

2. Runde: 24.–30. Mai

3. Runde: 21.–27. Juni

4. Runde: 23.–29. August

5. Runde: 13.–19. September

6. Runde: 18.–24. Oktober (NLA/NLB: Doppelrunde)

7. Runde: 8.–14. November (NLB: Doppelrunde)

8./9. Runde NLA: 20./21. November

Entscheidungsspiele NLB–4. Liga: 15.–20. November

Entscheidungsspiele NLA: 28. November

Aufstiegsspiele: 22.–27. November

Anmeldeschluss 2022: 10. Dezember

Team-Cup-Termine 2021

Halbfinals: 10. Januar

Final: 24. Januar

Sie finden die wichtigsten SSB-Termine 2021 im Online-Kalender auf der SSB-Website: http://www.swisschess.ch/kalender.html

 


SGM: zentrale Schlussrunde der 1. Bundesliga in Payerne am kommenden Samstag live im Internet

von Markus Angst

IM Martin Ballmann geht mit Winterthur mit einem Punkt Vorsprung in die zentrale Schlussrunde der 1. Bundesliga vom 14. März in Payerne.

ma - Alle 32 Partien der zentralen Schlussrunde der 1. Bundesliga in der Schweizerischen Gruppenmeisterschaft (SGM) im Collège de la Promenade an der Avenue de la Promenade in Payerne werden am kommenden Samstag ab 14 Uhr live auf der Homepage des Schweizerischen Schachbundes (SSB) übertragen.

Die Ausgangslage in der obersten SGM-Spielklasse präsentiert sich überaus spannend. Leader Winterthur, der noch auf Zürich (7.) trifft, geht mit einem Punkt Vorsprung auf Titelverteidiger Gonzen und zwei Punkten Reserve auf Nyon – die beiden Vorjahreszweiten spielen noch gegeneinander – in den finalen Durchgang. Im Abstiegssektor hat Zürich einen Punkt Vorsprung auf Schlusslicht Bodan Kreuzlingen, das noch gegen Riehen (5.) spielt.

Auch in der Zone A der 2. Bundesliga geht der Tabellenführer (Kirchberg) mit einem Punkt Reserve auf den Zweitplatzierten (Réti Zürich) in die Schlussrunde. Spannend präsentiert sich in dieser Gruppe der Kampf gegen den Abstieg. Mit den innerhalb von fünf Punkten liegenden Olten, Valais (je 5), Schwarz-Weiss Bern, Brugg (je 4) und La Chaux-de-Fonds (3) sind ab Rang 4 noch fünf Mannschaften abstiegsgefährdet. Olten (spielt noch gegen das letztplatzierte La Chaux-de-Fonds) und Valais (trifft noch auf Réti) haben die besten Karten auf den Klassenerhalt. Sollten sie die Schlussrunde verlieren, müssten Schwarz-Weiss und Brugg punkten – was insbesondere für Brugg gegen Leader Kirchberg ein schwieriges Unterfangen werden dürfte.

Spannend wird auch der Abstiegskampf in der Zone B der 2. Bundesliga. Schlusslicht Sihlfeld liegt nur einen Punkt hinter Triesen. An der Tabellenspitze weist Sprengschach Wil/SG zwei Punkte Vorsprung auf St. Gallen auf.

Partien der 7. Runde der 1. Bundesliga (in Payerne)

Zürich - Winterthur, Nyon - Gonzen, Payerne - Wollishofen, Riehen - Bodan Kreuzlingen.

Rangliste nach 6 Runden: 1. Winterthur 11 (30). 2. Gonzen 10 (33½). 3. Nyon 8 (27½). 4. Payerne 6 (22). 5. Riehen 4 (22½). 6. Wollishofen 4 (20). 7. Zürich 3 (19). 8. Bodan 2 (17½).

Partien der 7. Runde der 2. Bundesliga, Zone A

Kirchberg - Brugg, Valais - Réti Zürich, Tribschen - Schwarz-Weiss Bern, La Chaux-de-Fonds - Olten.

Rangliste nach 6 Runden: 1. Kirchberg 11 (31½). 2. Réti 10 (28). 3. Tribschen 6 (26). 4. Olten 5 (24). 5. Valais 5 (19½). 6. Schwarz-Weiss 4 (22½). 7. Brugg 4 (20½). 8. La Chaux-de-Fonds 3 (20).

Partien der 7. Runde der 2. Bundesliga, Zone B

Gonzen II - St. Gallen, Sprengschach Wil/SG - Nimzowitsch Zürich, Triesen - Winterthur II, Sihlfeld - Réti Zürich II.

Rangliste nach 6 Runden: 1. Gonzen II 11 (33/nicht aufstiegsberechtigt). 2. Sprengschach 9 (26½). 3. St. Gallen 7 (26). 4. Winterthur II 6 (25). 5. Réti II 6 (23). 6. Nimzowitsch 4 (24). 7. Triesen 3 (19). 8. Sihlfeld 2 (15½).

Hier finden sie die Live-Partien der zentralen Schlussrunde der 1. Bundesliga: http://www.swisschess.ch/sgm-live.html


Die 7. SGM-Runde vom 14. März findet statt – keine Nachverschiebungen möglich, es gibt jedoch keine Bussen für begründete Forfaits

von Markus Angst

Die 7. SGM-Runde findet programmgemäss am 14. März statt.

ma - Die Kommission Turniere des Schweizerischen Schachbundes (SSB) hat beschlossen, dass die 7. Runde der Schweizerischen Gruppenmeisterschaft (SGM) trotz der aktuellen Corona-Virus-Problematik am kommenden Samstag, 14. März, wie geplant über die Bühne geht.

Um die SGM regulär abschliessen zu können, sind keine Nachverschiebungen möglich. Jedoch sieht der SSB in den unteren Ligen in begründeten Fällen davon ab, eine Mannschaft, die wegen des Corona-Virus forfait gibt, mit einem Punktabzug und einer Busse zu belegen. Wer forfait gibt, muss dies bis kommenden Mittwoch der gegnerischen Captain mitteilen – mit Kopie an SGM-Leiter Florian Zarri (florian.zarri@swisschess.ch).

Keine punktabzugs- und bussenfreie Mannschaftsforfaits sind jedoch in der 1. und 2. Bundesliga möglich. Auch werden Mannschaften in den beiden oberen Ligen, die nicht komplett antreten, gemäss Artikel 4.a) und 4.c) des SSB-Ordnungsbussenregelements gebüsst. Ebenfalls gebüsst werden Mannschaften der restlichen Ligen, die Einzelforfaits nicht an den hinteren Brettern geben.

SMM: bilateral vereinbarte Nachverschiebungen möglich

Auch die vom 16. bis 22. März auf dem Programm stehende 1. Runde der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) findet wie geplant statt. Einigen sich zwei Mannschaften wegen des Corona-Virus auch für die weiteren SMM-Runden bilateral auf eine Verschiebung, wird diese bewilligt. Der verschobene Match muss jedoch bis am 27. Juni nachgeholt und SMM-Leiter Markus Angst (markus.angst@swisschess.ch) informiert werden.

Auch in der SMM sieht der SSB in den unteren Ligen in begründeten Fällen bis auf Widerruf davon ab, eine Mannschaft, die wegen des Corona-Virus forfait gibt, mit einem Punktabzug und einer Busse zu belegen. Wer forfait gibt, muss dies bis 72 Stunden vor dem Match dem gegnerischen Captain mitteilen – mit Kopie an SMM-Leiter Markus Angst.

Keine punktabzugs- und bussenfreie Mannschaftsforfaits sind jedoch in der Nationalliga A und B möglich. Auch werden Mannschaften in den beiden oberen Ligen, die nicht komplett antreten, gemäss Artikel 4.a) und 4.c) des SSB-Ordnungsbussenregelements gebüsst. Ebenfalls gebüsst werden Mannschaften der restlichen Ligen, die Einz