Der Schweizerische Schachbund sagt die SMM 2020 definitiv ab – 7. SGM-Runde neu am 5. September

von Markus Angst

Nach der Absage der SMM 2020 gibt es in diesem Jahr keinen Schweizer Mannschaftsmeister.

ma - Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile haben der Zentralvorstand (ZV) und die Kommission Turniere (TK) des Schweizerischen Schachbundes (SSB) die Schweizerische Mannschaftsmeisterschaft (SMM) 2020 wegen der Corona-Krise komplett abgesagt. Es gibt in diesem Jahr weder einen Meister noch Auf- und Absteiger. Die Schweizerische Gruppenmeisterschaft (SGM) 2019/20 wird hingegen fertiggespielt.

Die fünf vor der Sommerpause angesetzten SMM-Runden waren – wie an dieser Stelle mehrfach kommuniziert – bereits zu einem früheren Zeitpunkt verschoben worden. «Unsere ursprüngliche Absicht war es zwar, alle Runden in der zweiten Jahreshälfte zu spielen, und wir hatten hierfür auch bereits einen (Spiel-)Plan B ausgearbeitet», sagt SSB-Zentralpräsident Peter A. Wyss. «Doch nach eingehender Diskussion sind wir zum Schluss gekommen, dass dies mit grossen Schwierigkeiten verbunden gewesen wäre und die Nachteile einer Durchführung der SMM überwogen hätten. Deshalb haben sich der ZV und die TK einhellig, wenn auch schweren Herzens, für eine Absage entschieden.»

Laut Philippe Zarri, TK-Präsident und SSB-Vizepräsident, betreffen die von Bundesrat jüngst beschlossenen Lockerungsmassnahmen zwar erfreulicherweise auch den Sportbereich. «Dies ist jedoch zum einen erst der Beginn eines langen Prozesses vieler kleiner Schritte. Zum andern bleiben für den Schachsport viele Fragen offen – insbesondere die Abstandsregelung von mindestens zwei Metern, das Verbot von Menschengruppen über fünf Personen, die Problematik Altersgruppe Ü65 und medizinische Risikogruppen, die Grenzübertritte ausländischer Spieler und Grenzgänger sowie geschlossene Spiellokale in Altersheimen, öffentlichen Räumen und Restaurants. Und wir müssen wie alle anderen Sportarten ein Schutzkonzept vorlegen, das wir derzeit gemeinsam mit unserem Verbandsarzt Dr. Roland Ackermann mit Hochdruck am Ausarbeiten sind.»

Die grösste Herausforderung ist dabei, dass der Schachsport von U8 bis zu den Senioren alle Altersklassen umfasst. «Unser Konzeptvorschlag wird von Swiss Olympic und dem Bundesamt für Sport (BASPO) beurteilt. Nach dessen Genehmigung werden wir ihn auf unserer Website aufschalten», sagt Philippe Zarri.

«Wir haben die Argumente der Vereine ernst genommen»

In den letzten Wochen ist der SSB bewusst eine flexible Strategie gefahren, um rasch auf bundesrätliche Entscheide reagieren zu können. Nach der am 24. April auf der Verbands-Homepage veröffentlichten Absage aller SSB-Anlässe bis Ende Juni gingen bei Peter A. Wyss mehrere Stellungnahmen von Vereinen ein, die auf die erwähnten Risiken hinwiesen und sich skeptisch bis kritisch zur Durchführung der SMM 2020 von August bis Dezember äusserten. «Diese Argumente haben wir ernst genommen und spielten bei unserem Entscheid eine wichtige Rolle», sagt der SSB-Zentralpräsident.

Die erstmalige Absage des seit 1951 ausgetragenen grössten SSB-Verbandsanlasses ist nicht zuletzt auch deshalb besonders bitter, weil sich für die SMM 2020 322 Mannschaften eingeschrieben hatten – 30 mehr als im Vorjahr.

Der Verzicht auf die SMM 2020, deren Teilnahmegebühren den Sektionen noch nicht in Rechnung gestellt worden sind und selbstverständlich nicht eingefordert werden, hat – wie bei vielen anderen Schweizer Sportverbänden – auch Auswirkungen auf die SSB-Finanzen. Auf der Einnahmenseite werden über 54’000 Franken fehlen. «Andererseits haben wir aber auch Einsparungen, weil wir beispielsweise in diesem Jahr diverse internationale Anlässe nicht beschicken», unterstreicht Peter A. Wyss.

Die SGM wird fertig gespielt

Während die SMM 2020 dem Corona-Virus zum Opfer fällt, wird die Schweizerische Gruppenmeisterschaft 2019/20 zu Ende gespielt. Die ursprünglich für 14. März vorgesehene 7. SGM-Runde findet neu am 5. September statt. Die Stichkämpfe bei Punktgleichheit innerhalb einer Gruppe sind für 19. September angesetzt, die Aufstiegsspiele für 10. Oktober.

Der deutlich spätere Abschluss der SGM 2019/20 hat natürlich auch Auswirkungen auf die kommende SGM-Saison. Der Anmeldeschluss wurde vom 15. Juli auf den 15. Oktober verschoben. Weil danach zuerst die Gruppeneinteilungen und Spielpläne gemacht werden müssen, ist es unmöglich, wie geplant am 14. November in die neue Saison zu starten. Die 1. Runde der SGM 2020/21 wird deshalb voraussichtlich am 9. Januar gespielt.

Welche Auswirkungen dies auf die Termine der SMM 2021 haben wird und ob die beiden Mannschaftswettbewerbe im kommenden Jahr ausnahmsweise während gewisser Monate parallel ausgetragen werden, entscheidet die TK zu einem späteren Zeitpunkt.

Ebenfalls noch offen sind die Ersatztermine in der zweiten Jahreshälfte 2020 für die diesjährige Schweizer Mädchenmeisterschaft U10/U12/U14/U16 und das Finalturnier der Schweizer Meisterschaft U10/U12/U14/U16.

Bereits festgelegt wurde hingegen – wie bereits kommuniziert – ein Ersatztermin für die SSB-Delegiertenversammlung. Sie findet am Samstag, 12. September, 14 Uhr, im Haus des Sports in Ittigen statt. Die Einreichung von Anträgen ist neu bis 12. Juli möglich. Zu richten sind sie an SSB-Zentralpräsident Peter A. Wyss, Reichsgasse 29, 7000 Chur, E-Mail: peter.wyss@swisschess.ch.

SEM in Flims: Entscheid Anfang Juni

Betreffend die Schweizer Einzelmeisterschaften in Flims (9.–17. Juli), deren detaillierte Ausschreibung Sie in der «Schweizerischen Schachzeitung» 2/20 finden, hält der SSB weiterhin am ursprünglichen Fahrplan fest. Der definitive Entscheid über deren Durchführung oder Absage wird Anfang Juni gefällt.

Was die Ansetzung allfälliger (kurzfristiger) Online-Turnier-Alternativen anbelangt, setzte der SSB eine Arbeitsgruppe ein, die gestern ihre erste (Online-)Sitzung hatte. Ihr gehören auch Vertreter der Schweizer Schach Senioren und des Bieler Schachfestivals an. Wir halten Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden.

Abgesagt werden mit grösster Wahrscheinlichkeit zahlreiche für die kommenden Wochen geplante private Mehrtages- und Tages-Open. Bezüglich allfälliger Verschiebungsdaten bitten wir Sie, den SSB-Online-Kalender (http://www.swisschess.ch/kalender.html) und die Websites der einzelnen Turnierveranstalter zu beachten.

Swiss-Olympic-Kampagne #BleibimVerein

Dass sie wegen der Corona-Krise ihre Angebote derzeit nicht durchführen können, bringt viele der rund 19'000 Sportvereine in der Schweiz in eine existenzbedrohende Lage. Der Sportbetrieb ist stark eingeschränkt – die Mieten, der Unterhalt der Infrastruktur und viele weitere Kosten müssen die Klubs aber nach wie vor tragen.

Swiss Olympic, wo der Schweizerische Schachbund Mitglied ist, will deshalb gemeinsam mit den Verbänden die Vereine unterstützen und lanciert die von Swiss Badminton initiierte Kampagne mit der Botschaft #BleibimVerein. Sie soll die Mitglieder sensibilisieren, dass nur durch einen solidarischen Verbleib im Verein dessen längerfristiges Bestehen gesichert werden kann. «Die Vereine sind nun stärker denn je auf die Mitgliederbeiträge, Solidarität und Treue angewiesen, damit sie nach der Krise ihren unverzichtbaren sportlichen, gesundheitlichen und gesellschaftlichen Nutzen wieder vollumfänglich erbringen können», schreibt Swiss Olympic in einer Medienmitteilung.

Swiss Olympic hat auf Deutsch, Französisch und Italienisch diverse Inhalte – Textbausteine, Visual #BleibimVerein, Symbolbilder, Facebook-Titelbild und Profilrahmen – aufbereitet. Sie stehen Verbänden und Vereinen im Downloadbereich zur Verfügung: https://bit.ly/bleibimverein.

Lesen Sie mehr über die Verbreitung des Corona-Virus in der Schweiz auf der Website des Bundesamts für Gesundheit: https://www.bag.admin.ch/bag/de/home.html


Auch die 3. SMM-Runde ist abgesagt

von Markus Angst

Auch die 3. SMM-Runde ist wegen des Corona-Virus abgesagt.

ma - Wegen der Corona-Krise kann mit grösster Wahrscheinlichkeit auch im kommenden Monat (noch) nicht Schach gespielt werden. Deshalb hat der Schweizerische Schachbund (SSB) – unabhängig vom nächsten bundesrätlichen Entscheid bezüglich einer allfälligen Verlängerung oder Lockerung der landesweit verhängten Massnahmen – auch die vom 4. bis 10. Mai auf dem Programm stehende 3. Runde der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) abgesagt.

Die rechtzeitige Absage der 3. SMM-Runde soll den Klubs Planungssicherheit geben und unnötigen Mailverkehr vermeiden. Nach wie vor ist es jedoch die erklärte Absicht des SSB, die SMM 2020 über die Bühne zu bringen.

Allerdings wäre es wegen der nach wie vor grossen Unsicherheiten weiterhin unseriös, jetzt schon (neue) Daten anzusetzen. So gilt es insbesondere, den nächsten bundesrätlichen Entscheid bezüglich Veranstaltungen und Social Distancing abzuwarten. Ziel des SSB ist es jedoch, die SMM 2020 mit neu angesetzten Rundenterminen in der zweiten Jahreshälfte durchzuführen.

Das Gleiche gilt auch für die noch ausstehende 7. Runde und für die Aufstiegsspiele der Schweizerischen Gruppenmeisterschaft (SGM). Eine Arbeitsgruppe ist aktuell daran, die SSB-Agenda von August bis Dezember provisorisch neu zu ordnen.

Jugendschach: Mädchen-Final in Solothurn und U10/U12/U14/U16-Final in Olten bleiben vorläufig im Kalender

Vorläufig im Kalender bleibt hingegen die vom 1. bis 3. Mai in Solothurn geplante Schweizer Mädchenmeisterschaft U10/U12/U14/U16. Weil es sich um ein relativ kleines Turnier (24 Teilnehmerinnen) mit jungen Spielerinnen handelt, will die am 22. April tagende SSB-Jugendschachkommission die nächsten Schritte des Bundesrats abwarten, bevor sie einen endgültigen Entscheid fällt.

Auch das vom 29. Mai bis 1. Juni in Olten vorgesehene Finalturnier der Schweizer Meisterschaft U10/U12/U14/U16 bleibt weiterhin im Kalender. Der Entscheid über dessen Durchführung fällt ebenfalls Ende April. Wer jetzt schon ein Hotelzimmer buchen möchte, soll sicherstellen, dass die Zimmer bis Anfang Mai kostenfrei storniert werden können.

Zahlreiche von Klubs organisierte Online-Turniere

Ungebrochen ein grosser Erfolg sind die von zahlreichen Schweizer Schachklubs angebotenen Online-Turniere. «Es ist überaus erfreulich, dass die seit Ausbruch der Corona-Krise angebotenen Internet-Turniere so viele Schweizer Breitenschachspieler(innen) anlocken», sagt André Vögtlin, Mitglied des Zentralvorstands des Schweizerischen Schachbunds (SSB).

Vereine, die ihre Online-Turniere nicht nur klubintern organisieren, sondern für die ganze Schach-Community öffnen, können auf der SSB-Homepage gratis für ihre Veranstaltungen werben. Lesen Sie im Artikel in der nebenstehenden Rubrik «YourSwissChess», wie Sie dabei vorgehen müssen: http://www.swisschess.ch/forum-nachrichtenleser/bleib-zu-hause-spiel-online-schach.html.

Über das weitere Vorgehen bezüglich der diversen SSB-Turniere halten wir Sie auf unserer Verbands-Website auf dem Laufenden. Schauen Sie deshalb bitte regelmässig auf www.swisschess.ch vorbei.

Abgesagt wurden auch zahlreiche für die kommenden Wochen geplante private Mehrtages- und Tages-Open. Bezüglich allfälliger Verschiebungsdaten bitten wir Sie, den SSB-Online-Kalender (http://www.swisschess.ch/kalender.html) und die Websites der einzelnen Turnierveranstalter zu beachten.

Lesen Sie mehr über die Verbreitung des Corona-Virus in der Schweiz auf der Website des Bundesamts für Gesundheit: https://www.bag.admin.ch/bag/de/home.html


Entscheid über 3. SMM-Runde noch offen – die SMM 2020 soll jedoch mit neuen Rundenterminen nach dem Sommer gespielt werden

von Markus Angst

Die SMM 2020 soll mit neuen Rundenterminen nach dem Sommer über die Bühne gehen.

ma - Ob die 3. Runde der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft wie geplant vom 4. bis 10. Mai gespielt werden kann, ist angesichts der Corona-Krise zwar fraglich. Doch es ist die erklärte Absicht des Schweizerischen Schachbundes (SSB), die SMM 2020 über die Bühne zu bringen.

Allerdings wäre es wegen der nach wie vor grossen Unsicherheiten unseriös, jetzt schon (neue) Daten anzusetzen. So gilt es insbesondere, den nächsten bundesrätlichen Entscheid bezüglich Social Distancing und Veranstaltungen abzuwarten. Ziel des SSB ist es jedoch, die SMM mit neu angesetzten Rundenterminen in der zweiten Jahreshälfte durchzuführen.

Das Gleiche gilt auch für die noch ausstehende 7. Runde und für die Aufstiegsspiele der Schweizerischen Gruppenmeisterschaft (SGM).

Jugendschach: Die Daten für den Mädchen-Final in Solothurn und für den U10/U12/U14/U16-Final in Olten bleiben vorerst bestehen

Im Nachwuchsbereich wurde die laufende Saison der Schweizerischen Jugend-Mannschaftsmeisterschaft (SJMM) – wie am 22. März an dieser Stelle bekanntgegeben – zwar abgebrochen. Stattdessen werden die zwölf Nationalliga-A-Teams (sofern bis dann wieder gespielt werden kann) am 13. Juni parallel zur SSB-Delegiertenversammlung im Haus des Sports in Ittigen ein Mannschafts-Rapid-Turnier bestreiten.

Bestehen bleiben vorderhand jedoch die beiden Termine für die Schweizer Mädchenmeisterschaft U10/U12/U14/U16 in Solothurn (1. bis 3. Mai) und für das Finalturnier der Schweizer Meisterschaft U10/U12/U14/U16 in Olten (29. Mai bis 1. Juni). Auch hier hängt die Durchführung massgeblich von den weiteren behördlichen Anordnungen ab. «Beide Anlässe könnten», so André Vögtlin, im SSB-Zentralvorstand zuständig für den Nachwuchs, «ohne grossen Kostenfolgen für den SSB auch kurzfristig abgesagt werden.»

Die Teilnehmer(innen) beider Finalturniere erhalten in den kommenden Tagen ein persönliches Mail mit den wichtigsten Informationen.

Zahlreiche von Klubs organisierte Online-Turniere

Ein grosser Erfolg sind die von zahlreichen Schweizer Schachklubs angebotenen Online-Turniere. «Es freut mich ausserordentlich», so SSB-Zentralpräsident Peter A. Wyss, «dass unsere Sektionen im Internet derart aktiv sind.»

Vereine, die ihre Online-Turniere nicht nur klubintern organisieren, sondern für die ganze Schach-Community öffnen, können auf der SSB-Homepage gratis für ihre Veranstaltungen werben.

Lesen Sie im Artikel in der nebenstehenden Rubrik «YourSwissChess», wie Sie dabei vorgehen müssen: http://www.swisschess.ch/forum-nachrichtenleser/bleib-zu-hause-spiel-online-schach.html.

Ein besonderer Online-Event ist für Ostermontag (13. April) geplant: Zwei Schweizer Junioren arbeiten daran, auf www.lichess.org ein Blitzturnier zugunsten der Schweizer Glückskette auf die Beine zu stellen. Der symbolische Einsatz von 5 Franken pro Teilnehmer wird vollumfänglich Schweizer Corona-Opfern zugutekommen. Erfreulicherweise stellen sich zwei Schweizer Grossmeister für Live-Kommentare auf Deutsch und Französisch zur Verfügung. Die Details zu diesem Online-Turnier erfahren Sie in Kürze auf der SSB-Homepage!

Angesichts der vielen Klubturniere verzichtet der SSB vorläufig darauf, eigene Online-Turniere anzubieten.

Wir werden Sie bezüglich der verschiedenen SSB-Turniere auf unserer Verbands-Website weiterhin aktuell auf dem Laufenden halten. Schauen Sie deshalb bitte regelmässig auf www.swisschess.ch vorbei.

Lesen Sie mehr über die Verbreitung des Corona-Virus in der Schweiz auf der Website des Bundesamts für Gesundheit: https://www.bag.admin.ch/bag/de/home.html


Auch die 2. SMM-Runde ist abgesagt!

von Markus Angst

Auch die 2. SMM-Runde ist wegen des Corona-Virus abgesagt.

ma - Weil die gestern vom Bundesrat verkündeten ausserordentlichen Massnahmen wegen des Corona-Virus mindestens bis 19. April gelten, hat der Schweizerische Schachbund (SSB) auch die vom 13. bis 19. April auf dem Programm stehende 2. Runde sowie die 3. Nationalliga-A-Runde vom 19. April der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) abgesagt.

Die rechtzeitige Absage der 2. SMM-Runde soll den Klubs Planungssicherheit geben und unnötigen Mailverkehr vermeiden. Über das weitere Vorgehen in den diversen SSB-Turnieren entscheidet der Zentralvorstand an seiner Sitzung vom 21. März. Wir werden Sie auf unserer Verbands-Website auf dem Laufenden halten. Schauen Sie deshalb bitte regelmässig auf www.swisschess.ch vorbei.

Abgesagt sind auch die in den kommenden Wochen angesetzten privaten Mehrtages- und Tages-Open. Bezüglich allfälliger Verschiebungsdaten bitten wir Sie, die Websites der einzelnen Turnierveranstalter zu beachten.

Lesen Sie mehr über die Verbreitung des Corona-Virus in der Schweiz auf der Website des Bundesamts für Gesundheit: https://www.bag.admin.ch/bag/de/home.html


Die 7. SGM-Runde und die 1. SMM-Runde sind abgesagt!

von Markus Angst

ma - Weil sich die Lage in der Schweiz wegen des Corona-Virus laufend verschärft, hat der Schweizerische Schachbund (SSB) die 7. Runde der Schweizerischen Gruppenmeisterschaft (SGM) von morgen Samstag und die 1. Runde der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) von nächster Woche abgesagt.

Über das weitere Vorgehen in beiden Mannschaftswettbewerben entscheidet der SSB-Zentralvorstand an seiner Sitzung vom 21. März. Wir werden Sie auf unserer Verbands-Website auf dem Laufenden halten.

Lesen Sie mehr über die Verbreitung des Corona-Virus in der Schweiz auf der Website des Bundesamts für Gesundheit: https://www.bag.admin.ch/bag/de/home.html


Stand jetzt findet die 7. SGM-Runde statt – 1. SMM-Runde: alle Matches mit Tessiner Beteiligung sind verschoben

von Markus Angst

In der 1. SMM-Runde sind alle Matches mit Tessiner Mannschaften verschoben.

ma - Solange die Bundes- und kantonalen Behörden keine weitergehenden Massnahmen wegen des Corona-Virus beschliessen, findet die 7. Runde der Schweizerischen Gruppenmeisterschaft (SGM) – inklusive die zentrale Schlussrunde der 1. Bundesliga in Payerne – übermorgen Samstag statt. Stand jetzt wird auch die 1. Runde der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) in der kommenden Woche programmgemäss über die Bühne gehen – ausser Matches mit Tessiner Beteiligung.

Um die SGM regulär abschliessen zu können, sind keine Nachverschiebungen möglich. Jedoch sieht der Schweizerische Schachbund (SSB) in den unteren Ligen in begründeten Fällen davon ab, eine Mannschaft, die wegen des Corona-Virus forfait gibt, mit einem Punktabzug und einer Busse zu belegen.

Keine punktabzugs- und bussenfreie Mannschaftsforfaits sind jedoch in der 1. und 2. Bundesliga möglich. Auch werden Mannschaften in den beiden oberen Ligen, die nicht komplett antreten, gemäss Artikel 4.a) und 4.c) des SSB-Ordnungsbussenregelements gebüsst. Ebenfalls gebüsst werden Mannschaften der restlichen Ligen, die Einzelforfaits nicht an den hinteren Brettern geben.

SMM: Nachverschiebungen möglich

Auch die vom 16. bis 22. März auf dem Programm stehende 1. SMM-Runde findet gemäss der aktuellen Bestimmungen wie geplant statt. Ausnahme: Alle SMM-Matches mit Tessiner Beteiligung sind wegen der im Kanton Tessin angeordneten Notstands-Massnahmen verschoben und werden nach Beendigung der Corona-Krise neu angesetzt.

Es sind dies Mendrisio - St. Gallen in der Nationalliga B, Zug - Massagno in der 1. Liga, Bellinzona - Zürich IV und Gligoric II - Tre Valli in der 2. Liga sowie Scuola Scacchi Collegio Papio - Entlebuch II und Bellinzona II - DSSP VII in der 4. Liga. In der 7. SGM-Runde gibt es nur einen Match mit Tessiner Beteiligung, für den bereits vor einigen Tagen ein Forfait vereinbart wurde.

Einigen sich zwei Mannschaften wegen des Corona-Virus auch für die weiteren SMM-Runden bilateral auf eine Verschiebung, wird diese bewilligt. Der verschobene Match muss jedoch bis am 27. Juni nachgeholt und SMM-Leiter Markus Angst (markus.angst@swisschess.ch) informiert werden.

Auch in der SMM sieht der SSB in den unteren Ligen in begründeten Fällen bis auf Widerruf davon ab, eine Mannschaft, die wegen des Corona-Virus forfait gibt, mit einem Punktabzug und einer Busse zu belegen. Wer forfait gibt, muss dies bis 72 Stunden vor dem Match dem gegnerischen Captain mitteilen – mit Kopie an SMM-Leiter Markus Angst.

Keine punktabzugs- und bussenfreie Mannschaftsforfaits sind jedoch in der Nationalliga A und B möglich. Auch werden Mannschaften in den beiden oberen Ligen, die nicht komplett antreten, gemäss Artikel 4.a) und 4.c) des SSB-Ordnungsbussenregelements gebüsst. Ebenfalls gebüsst werden Mannschaften der restlichen Ligen, die Einzelforfaits nicht an den hinteren Brettern geben.

Da sich die Lage stündlich ändern kann, bitten wir Sie, regelmässig auf www.swisschess.ch vorbeizuschauen. Sobald die Behörden weitergehende Massnahmen beschlossen haben, wird der SSB umgehend darauf reagieren und auf der Verbands-Website informieren.

Wir bitten Sie höflich, in den sozialen Medien von despektierlichen Äusserungen an die Adresse der ihr Bestes gebenden und neben ihrer Verbandstätigkeit auch noch in Berufseinsatz stehenden SSB-Funktionären abzusehen. Ob derzeit jeder Entscheid richtig oder falsch ist, kann erst im Rückblick beurteilt werden. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

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Start zur SMM: Riehen in der Nationalliga-A-Pole-Position – wiederum offenes Rennen um den Titel – Erstrunden-Match Réti - Winterthur live im Internet

von Markus Angst

Riehens österreichischer GM Markus Ragger ist mit 2666 ELO der stärkste Spieler in Nationalliga A.

ma - Wie schon in den vergangenen Jahren kristallisiert sich für die am 22. März beginnende Nationalliga-A-Saison in der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) auch heuer kein Favorit heraus. Die vier Top-Teams Riehen (Vorjahr: 2.), Luzern (3.), Genf (1.) und Zürich (4.) trennen auf der Basis ihrer zehn Besten auf der 20er-Spielerliste nur gerade 18 ELO-Punkte (Vorjahr: 23).

Topgesetzt ist erstmals Riehen mit einem Schnitt von 2469 ELO. Der auf Verstärkungen verzichtende Vizemeister des Vorjahres ist einer von zwei Klubs, die einen Spieler innerhalb der NLA abgaben. Christian Flückiger spielt neu für Aufsteiger Trubschachen. Allerdings spielte der 58-jährige FIDE-Meister im vergangenen Jahr nur eine einzige Partie in der obersten Spielklasse, plus vier Mal für Riehen II in der NLB.

Hinter Riehen sind Luzern (2453), Genf (2452) und Zürich (2451) jeweils durch einen einzigen ELO-Punkt getrennt. Alle drei nehmen die neue Meisterschaft mit praktisch unverändertem Kader in Angriff. Luzern holte von NLA-Absteiger Solothurn zwar WGM Ghazal Hakimifard, die in der Schweiz wohnhafte 25-jährige Iranerin ist jedoch nur die Nummer 16 auf der Spielerliste. Während Genf keinen einzigen Transfer tätigte, vermeldet Zürich den Abgang von WGM Monika Müller-Seps (34) zum Lokalrivalen Réti. Allerdings spielte die fünffache Schweizer Meisterin in der vergangenen Saison nur eine einzige SMM-Partie für Zürich II in der NLB.

Réti (Startnummer 6) wiederum verzeichnet mit dem sechsfachen Schweizer Meister GM Joe Gallagher (55) und FM Michael Hofmann (56), die 2019 zusammen zehn Partien bestritten und 2020 beide nicht mehr SMM spielen, zwei prominente Abgänge. Stichwort Prominenz: Winterthur (Nr. 5) verlor den indischen GM Pentala Harikrishna (die Nummer 33 der Welt spielt nicht mehr SMM), holte dafür aber den 30-jährigen GM Miguel Santos Ruiz aus Spanien.

Zusammen mit Winterthur (2391) und Réti (2365) bildet Wollishofen (2362) das Dreier-Mittelfeld. Ein weiteres Trio – das mit gleichem Kader spielende Echallens (2323 ELO) sowie die beiden Neulinge Trubschachen (2320) und Bodan Kreuzlingen (2258) – dürfte wohl die beiden Absteiger unter sich ausmachen. Die Emmentaler sind so etwas wie die heimlichen Transfersieger. Sie holten neben Christian Flückiger mit dem 49-jährigen Oliver Sutter (er gibt nach fünfjähriger SMM-Pause ein Comeback) und dem 63-jährigen in der Schweiz wohnenden Slowenen Damjan Plesec (er spielte bisher für Trubschachen II in der 1. Liga) zwei weitere FIDE-Meister. Bodan engagierte neu den 43-jährigen Deutschen Samuel Heymann.

Insgesamt verfügen sieben NLA-Klubs über 24 Grossmeister. Mit sechs hat Titelverteidiger Genf am meisten – wobei vom Ausländer-Duo GM Romain Edouard/GM Nikita Petrow während der ganzen Saison nur einer spielberechtigt ist. Zürich hat fünf GM im Kader, Riehen vier, Luzern drei, Winterthur und Réti je zwei, Wollishofen und Echallens je einen. Stärkster Spieler der NLA ist Riehens österreichischer GM Markus Ragger (32) mit 2666 ELO.

Der Erstrunden-Match zwischen den beiden letztjährigen Tabellennachbarn Réti (5.) und Winterthur (6.) wird live auf der Homepage des ASK Réti übertragen (http://www.screti.ch/reti-live.html).

In der Nationalliga B zählen mit St. Gallen, Mendrisio (die beiden treffen in der  Ostgruppe gleich in der Startrunde aufeinander), Solothurn, Nyon und Schwarz-Weiss Bern (alle Westgruppe) fünf ehemalige NLA-Klubs zu den heissesten Aufstiegsanwärtern.

Insgesamt spielen dieses Jahr in der SMM 322 Mannschaften. Das sind gleich 30 mehr als im Vorjahr. Die Zunahme um über 10 Prozent ist vor allem eine Folge davon, dass in der 4. Liga neu mit Vierer-Teams (bisher Sechser-Mannschaften) gespielt wird.

Die 10 NLA-Klubs und ihre 10 Top-Spieler

Genf (Vorjahresklassierung: 1.): GM Romain Edouard 2656, GM Nikita Petrow 2556, GM Robert Fontaine 2544, IM Clovis Vernay 2533, GM Jean-Noël Riff 2526, GM Andrei Sokolow 2498, GM Gilles Miralles 2421, IM Quentin Burri 2375, IM Alexandre Vuilleumier 2370, IM Claude Landenbergue 2324, Nr. 11 IM Richard Gerber 2268. – Vom Ausländer-Duo GM Romain Edouard/GM Nikita Petrow (wohnt nicht mehr in der Schweiz) ist während der ganzen Saison nur einer spielberechtigt.

Zuzüge: keine.

Abgänge: keine.

ELO-Schnitt (ohne GM Nikita Petrow): 2452 (Nr. 3 in der Nationalliga A).

Riehen (2.): GM Markus Ragger 2666, GM Andreas Heimann 2588, GM Olivier Renet 2513, IM Ioannis Georgiadis 2499, GM Ognjen Cvitan 2483, IM Dennis Breder 2461, IM Nicolas Brunner 2441, Gregor Haag 2378, Sebastian Schmidt-Schäffer 2337, FM Clemens Werner 2327.

Zuzüge: keine.

Abgänge: FM Christian Flückiger (zu Trubschachen).

ELO-Schnitt: 2469 (Nr. 1).

Luzern (3.): GM Robert Hübner 2602, GM Noël Studer 2573, GM Martin Krämer 2545, IM Valery Atlas 2444, IM Oliver Kurmann 2425, IM Georg Fröwis 2415, IM Gabriel Gähwiler 2408, IM Roland Lötscher 2384, IM Beat Züger 2374, FM Vincent Riff 2356.

Zuzüge: WGM Ghazal Hakimifard (von Solothurn/NLB/Nr. 16).

Abgänge: keine.

ELO-Schnitt: 2453 (Nr. 2).

Zürich (4.): GM Christian Bauer 2650, GM Yannick Pelletier 2591, GM Alexandra Kosteniuk 2517, IM Werner Hug 2461, GM Lothar Vogt 2443, GM Lucas Brunner 2440, IM Ilja Mutschnik 2380, Anthony Petkidis 2361, FM Jonathan Rosenthal 2338, FM Jörg Grünenwald 2325.

Zuzüge: keine.

Abgänge: WGM Monika Müller-Seps (spielte 2019 jedoch nur eine Partie für Zürich II in der NLB).

ELO-Schnitt: 2451 (Nr. 4).

Réti Zürich (5.): GM Sebastian Bogner 2561, GM Mihajlo Stojanovic 2508, IM David Pires Tavares Martins 2411, IM Jewgeni Degtjarew 2372, IM Christian Maier 2353, IM Julien Carron 2337, Francesco Antognini 2301, FM Matthias Gantner 2284, FM Jonas Wyss 2268, WGM Monika Müller-Seps 2254.

Zuzüge: WGM Monika Müller-Seps (von Zürich).

Abgänge: GM Joe Gallagher, FM Michael Hofmann (beide spielen nicht mehr SMM).

ELO-Schnitt: 2365 (Nr. 6).

Winterthur (6.): GM Miguel Santos Ruiz 2591, GM Nico Georgiadis 2562, IM Dennis Kaczmarczyk 2455, IM Richard Forster 2435, Philipp Balcerak 2337, IM Martin Ballmann 2325, FM Emanuel Schiendorfer 2306, FM Kambez Nuri 2303, FM Walter Bichsel 2302, Julian Schärer 2295.

Zuzüge: GM Miguel Santos Ruiz (Sp).

Abgänge: GM Pentala Harikrishna (Ind/spielt nicht mehr SMM).

ELO-Schnitt: 2391 (Nr. 5).

Wollishofen (7.): GM Michael Prusikin 2529, IM Luca Kessler 2450, IM Roger Moor 2403, FM Marco Gähler 2389, FM Martin Fierz 2350, IM Olivier Moor 2334, IM Michael Hochstrasser 2320, FM Fabian Mäser 2295, FM Andreas Umbach 2280, FM Thomas Wyss 2266.

Zuzüge: keine.

Abgänge: keine.

ELO-Schnitt: 2362 (Nr. 7).

Echallens (8.): IM Guillaume Sermier 2385, FM Niels Willems 2371, GM Florin Gheorghiu 2371, FM Gabriele Botta 2361, IM Manuel Valles 2338, IM Ralph Buss 2334, FM Yevgen Bondar 2322, FM Aurelio Colmenares 2293, Cédric Pahud 2240, Nicola Ambrosini 2218.

Zuzüge: keine.

Abgänge: keine.

ELO-Schnitt: 2323 (Nr. 8).

Bodan Kreuzlingen (Aufsteiger): IM Frank Zeller 2417, FM Theo Hommeles 2384, IM Peter Kühn 2342, Andreas Modler 2309, FM Marcel Wildi 2244, FM Dieter Knödler 2231, Samuel Heymann 2225, Stefan Egle 2190, Michael Schmid 2157, Peter Plüss 2080.

Zuzüge: Samuel Heymann (aus Deutschland).

Abgänge: keine.

ELO-Schnitt: 2258 (Nr. 10).

Trubschachen (Aufsteiger): IM Christopher Noe 2541, IM Branko Filipovic 2372, FM Oliver Sutter 2352, FM Christian Flückiger 2316, FM Damjan Plesec 2291, IM Goran Milosevic 2286, 7 IM Hansjürg Kaenel 2285, Dirk Becker 2276, Max Scherer 2264, FM Joël Adler 2221.

Zuzüge: FM Oliver Sutter (Comeback nach fünfjähriger SMM-Pause), FM Christian Flückiger (von Riehen), FM Damjan Plesec (Slo/Ausländer mit Wohnsitz in der Schweiz/von Trubschachen II/1. Liga).

Abgänge: Alexander Lipecki (spielte 2019 jedoch nur für Trubschachen II in der 1. Liga).

ELO-Schnitt: 2320 (Nr. 9).

Partien der 1. Runde (22. März)

Genf - Trubschachen, Riehen - Bodan, Luzern - Wollishofen, Echallens - Zürich, Réti - Winterthur.

Weitere Rundendaten

2. Runde am 18. April, 3. Runde am 19. April, 4. Runde am 10. Mai, 5. Runde am 28. Juni, 6. Runde am 5. September, 7. Runde am 6. September, 8./9. Runde am 17./18. Oktober (zentral in Luzern).

NLA-Schlussrangliste 2019

1. Genf 17 (51). 2. Riehen 16 (50½). 3. Luzern 13 (46½). 4. Zürich 12 (41½). 5. Réti 9 (40). 6. Winterthur 9 (35½). 7. Wollishofen 7 (31). 8. Echallens 5 (28½). 9. Solothurn 1 (19). 10. Nyon 1 (16½).

Die Meister der letzten 10 Jahre

2019 Genf

2018 Luzern

2017 Winterthur

2016 SG Zürich

2015 Genf

2014 Réti Zürich

2013 Réti Zürich

2012 Genf

2011 Réti Zürich

2010 SG Zürich

Meistertitel seit der Einführung der SMM 1951

SG Zürich: 25

Allschwil: 8

Biel: 7

Nimzowitsch Zürich: 6

Genf: 5

Bern (Zytglogge): 3

Birseck: 3

Réti Zürich: 3

Winterthur: 3

Basel: 2

Luzern: 2

Reichenstein: 1

Mendrisio: 1

Gruppeneinteilung Nationalliga B

Ostgruppe: Winterthur II (Vorjahresklassierung: 2.), St. Gallen (3.), Réti Zürich II (4.), Mendrisio (5.), Wettswil (5.), Tribschen (5. in der Westgruppe), Nimzowitsch Zürich (7.), Gligoric Zürich (8.), Glarus (Aufsteiger), Wollishofen II (Aufsteiger). – Partien der 1. Runde (22. März): Réti II - Winterthur II, Mendrisio - St. Gallen, Wettswil - Nimzowitsch, Glarus - Tribschen, Gligoric - Wollishofen II.

Westgruppe: Solothurn (Absteiger), Nyon (Absteiger), Schwarz-Weiss Bern (2.), Riehen II (3.), Payerne (4.), Vevey (6.), Biel (8.), Therwil (10.), Olten (Aufsteiger), Bois-Gentil Genf (Aufsteiger). – Partien der 1. Runde (22. März): Riehen II - Solothurn, Olten - Nyon, Therwil - Schwarz-Weiss, Bois-Gentil - Payerne, Biel - Vevey.

Die 20 NLB-Klubs und ihre 3 Top-Spieler

Ostgruppe

Winterthur II (Vorjahresklassierung: 2.): FM Attila Barva 2369, Philipp Balcerak 2337, FM Walter Bichsel 2302.

St. Gallen (3.): IM Milan Novkovic 2382, FM Noah Fecker 2320, FM Wolfgang Steiger 2273.

Réti Zürich II (4.): FM Jonas Wyss 2268, WGM Monika Müller-Seps 2254, Vincent Kriste 2215.

Mendrisio (5.): GM Michele Godena 2528, IM Fabio Bellini 2475, IM Emiliano Aranovitch 2367.

Wettswil (5.): FM Philipp Aeschbach 2320, FM Marcel Hug 2303, FM Urs Rüetschi 2285.

Tribschen (5. in der Westgruppe): Kevin Cremer 2297, FM Daniel Lustenberger 2232, Jürgen Strauss 2212.

Nimzowitsch Zürich (7.): GM Thomas Luther 2525, IM Roland Ekström 2391, IM Codrut-Constantin Florescu 2297.

Gligoric Zürich (8.): GM Dejan Pikula 2501, IM Srdjan Zakic 2324, FM Christian Bussard 2266, Nr. 4 Tobias Kügel 2265. – Vom Ausländer-Duo GM Dejan Pikula/IM Srdjan Zakic ist während der ganzen Saison nur einer spielberechtigt.

Glarus (Aufsteiger): GM Vlastimil Hort 2442, IM Fabian Bänziger 2432, IM Jaroslaw Krassowizkij 2401, Nr. 4 FM Ufuk Tuncer 2324, Nr. 5 Guido Neuberger 2238. – Vom Ausländer-Trio GM Vlastimil Hort/IM Jaroslaw Krassowizkij/FM Ufuk Tuncer ist während der ganzen Saison nur einer spielberechtigt.

Wollishofen II (Aufsteiger): FM Andreas Umbach 2266, FM Thomas Wyss 2266, Patrick Eschmann 2206.

Westgruppe

Solothurn (Absteiger): GM Sergej Owsejewitsch 2598, FM Lukas Muheim 2287, FM Bruno Schwägli 2233.

Nyon (Absteiger): IM Jean Netzer 2384, FM Murtez Ondozi 2376, FM Avni Ermeni 2258.

Schwarz-Weiss Bern (2.): IM Markus Klauser 2406, IM Markus Löffler 2315, FM Roland Ollenberger 2287.

Riehen II (3.): FM Timothée Heinz 2376, FM Clemens Werner 2327, FM Dorian Jäggi 2297.

Payerne (4.): FM Nicolas Grandadam 2306, FM Theo Stijve 2277, FM Simon Stoeri 2273.

Vevey (6.): FM Aurélien Crut 2344, IM Charles Lamoureux 2327, FM David Burnier 2304.

Biel (8.): Bruno Nideröst 2262, Michel Georg 2258, Christophe Rohrer 2257.

Therwil (10.): FM Christoph Pfrommer 2340, Pascal Mäser 2238, Philipp Häner 2172.

Olten (Aufsteiger): IM Christophe Claverie 2323, FM Bruno Kamber 2295, Björn Holzhauer 2216.

Bois-Gentil Genf (Aufsteiger): IM Sébastien Joie 2357, FM Yvan Masserey 2273, Pablo Schmid 2209.

Lesen Sie in unserer News vom vergangenen Sonntag, welche Beschlüsse die Kommission Turniere des Schweizerischen Schachbundes (SSB) bezüglich Verschiebungen von SMM-Partien wegen des Corona-Virus gefasst hat: http://www.swisschess.ch/news-112/die-7-sgm-runde-vom-14-maerz-findet-statt-keine-nachverschiebungen-moeglich-es-gibt-jedoch-keine-bussen-fuer-begruendete-forfait.html


Die Spielpläne für die SMM 2020 sind online – 30 Mannschaften mehr als im Vorjahr!

von Markus Angst

In der SMM 2020 spielen 322 Mannschaften mit – 30 mehr als im vergangenen Jahr.

ma - Sie sind gespannt darauf, ob Sie im März mit einem Heimspiel oder auswärts in die neue Saison der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) 2020 starten?

Auf Spielplan SMM 2020 finden Sie die Antwort! Dort können Sie den gesamten SMM-Spielplan 2020 von der Nationalliga A bis zur 4. Liga downloaden.

Alle SMM-Captains sind gebeten, die aus der Datenbank des Schweizerischen Schachbundes (SSB) stammenden Angaben zu ihrer Person und zum Klub zu überprüfen und allfällige Fehler bis 16. Januar 2020 per Mail an SMM-Leiter Markus Angst (markus.angst@swisschess.ch) zu melden. So können allfällige Fehler vor Fertigstellung der definitiven Spielpläne und deren finalen Aufschaltung auf der SSB-Homepage noch korrigiert werden.

Gegenüber den am 27. November 2019 auf der SSB-Homepage aufgeschalteten Gruppeneinteilungen gab es noch diverse Änderungen. Weil über 60 Klubs bezüglich Lokalverfügbarkeit Sonderwünsche angemeldet haben, sehen diverse Spielpläne nicht wie Computer-Spielpläne aus – will heissen: Es kann vorkommen, dass Mannschaften dreimal hintereinander zu Hause oder dreimal hintereinander auswärts spielen. 

Für die 4./3. Liga hat die Kommission Turniere des SSB folgendes Auf-/Abstiegsprozedere beschlossen.

Aufstieg 4./3. Liga: Die Gruppen-Ersten und -Zweiten aller 14 Gruppen sowie die Gruppen-Dritten der beiden Achter-Gruppen steigen auf.

Abstieg 3./4. Liga: Die Letztplatzierten der Achter- und Siebner-Gruppen sowie die Zweitletzten der Achter-Gruppen steigen ab. In den beiden Sechser-Gruppen steigt keiner ab.

Insgesamt spielen in der SMM 2020 322 Mannschaften mit (32 neue Teams, nur zwei Rückzüge). Das sind 30 (oder über 10 Prozent) mehr als im vergangenen Jahr – zweifellos eine erfreuliche Folge der von der Delegiertenversammlung des Schweizerischen Schachbundes (SSB) im vergangenen Juni beschlossenen Reduktion von sechs auf vier Spielern pro 4.-Liga-Mannschaft.

Mit Köniz-Wabern, Reinach/BL und Saanenland sind erfreulicherweise drei kleinere Klubs, die in früheren Jahren mitgespielt haben, in die SMM zurückgekehrt. Mit Ladia Basel (das in der 3. Liga einsteigt) ist ein neugegründeter Klub erstmals dabei. Und mit Scuola Scacchi Collegio Papio Ascona ist neben den Schulschachprofis, Chess4Kids und dem SK Markus Regez neu eine vierte Schachschule hinzugekommen. 

Den Captains werden die SMM-Unterlagen für die kommende Saison Mitte Februar per Mail zugestellt. Das SMM-Reglement und das Ordnungsbussenreglement können Sie auf der SSB-Homepage herunterladen (http://www.swisschess.ch/reglemente.html).

Anzahl SMM-Teams in den letzten 10 Jahren

2020: 322 (+10,3 %)
2019: 292 (-2,7 %)
2018: 300 (±0 %)
2017: 300 (+1,7 %)
2016: 295 (-5,8 %)
2015: 313 (-2,5 %)
2014: 321 (-2,1 %)
2013: 328 (-3,5 %)
2012: 340 (-5,0 %)
2011: 358 (-3,2 %)
2010: 370 (-3,4 %)


SMM 2020: 29 Mannschaften mehr als im Vorjahr! – Die neuen Gruppen sind online

von Markus Angst

Die Spielpläne für die SMM 2020 finden Sie Mitte Januar auf der SSB-Homepage.

ma - Die von der Delegiertenversammlung des Schweizerischen Schachbundes (SSB) im vergangenen Juni auf Antrag des Schachklubs Trubschachen beschlossene Reduktion von sechs auf vier Spielern in der 4. Liga der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) zeitigte einen überaus positiven Effekt. Für die SMM 2020 meldeten sich gleich 31 neue Teams an.

Bei nur zwei Rückzügen (im Vorjahr waren es deren 13) beträgt der Saldo gegenüber 2019 plus 29 oder 9,9 Prozent. Total spielen in der kommenden SMM-Saison, die im März beginnt, 323 Mannschaften – so viele wie seit sechs Jahren nicht mehr.

Mit Köniz-Wabern, Reinach/BL und Saanenland sind erfreulicherweise auch drei kleinere Klubs, die in früheren Jahren mitgespielt haben, in die SMM zurückgekehrt. Und mit Scuola Scacchi Collegio Papio Ascona ist neben den Schulschachprofis, Chess4Kids und dem SK Markus Regez neu eine vierte Schachschule hinzugekommen.

Sie sind gespannt, in welchen Gruppen die Teams Ihres Klubs die Saison 2020 spielen? Unter SMM 2020 finden Sie die Antwort! Dort können Sie sämtliche Gruppen der nächstjährigen SMM von der Nationalliga A bis zur 4. Liga als PDF herunterladen. Die Spielpläne werden Sie voraussichtlich Mitte Januar ebenfalls auf der SSB-Homepage finden.

Über das Auf-/Abstiegsprozedere 4./3. Liga wird die Kommission Turniere des SSB zu einem späteren Zeitpunkt beschliessen.

Sollten Sie eine Mannschaft Ihres Klubs vermissen, oder haben Sie sich versehentlich für eine Wochentag- statt für eine Samstag-Gruppe (oder umgekehrt) angemeldet, melden Sie dies bitte innerhalb von 72 Stunden an SMM-Leiter Markus Angst.

Neue Teams in der SMM 2020 (31)

Baden VI, Bellinzona II, Bodan V, Brugg III, Buchs II, Bulle II, Chur IV, DSSP VIII, Emmenbrücke III, Fribourg III, Genève V, Amateurs III, Bois-Gentil V, Ville II, Köniz-Wabern I, La Garde du Roi II, Morges II, Nyon IV, Nyon V, Olten IV, Payerne VI, Echiquier Bruntrutain II, Reinach/BL I, Saanenland I, Scuola Scacchi Collegio Papio Ascona I, Triesen II, Trubschachen IV, Wettswil III, Zofingen II, Nimzowitsch V, Wollishofen V.

Rückzüge aus der SMM (2)

Luzern V, Thun IV.

Anzahl SMM-Teams in den letzten 10 Jahren

2020: 323 (+9,9 %)
2019: 294 (-2,0 %)
2018: 300 (±0 %)
2017: 300 (+1,7 %)
2016: 295 (-5,8 %)
2015: 313 (-2,5 %)
2014: 321 (-2,1 %)
2013: 328 (-3,5 %)
2012: 340 (-5,0 %)
2011: 358 (-3,2 %)
2010: 370 (-3,4 %)