SMM: Baden III und Zürich IV letzte Aufsteiger in die 2. Liga

von Markus Angst

ma - Baden III und Zürich IV steigen in der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) als letzte zwei Teams in die 2. Liga auf.

Baden III gewann das wegen des Luzerner Opens um eine Woche verschobene Aufstiegsspiel 3./2. Liga gegen Baar klar mit 5:1.

Zürich IV setzte sich gegen Freiamt mit 3½:2½ im Tie-Break durch. Der Match mit normaler Bedenkzeit hatte mit einem doppelten Unentschieden geendet – 3:3 und 10½:10½ Brettpunkte. Wegen des Beizenschlusses mussten die Kurzpartien um eine Woche verschoben werden.


Sorab zieht sich in die 2. Liga zurück – Entlebuch zusätzlicher Aufsteiger in die 1. Liga

von Markus Angst

Markus Räber wechselt auf die SMM-Saison 2019 hin mit Tribschen von der Nationalliga-B-Ost- in die -Westgruppe.

ma - Nationalliga-B-Absteiger Sorab Basel zieht sich in der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) in die 2. Liga zurück. Der frei gewordene Platz in der 1. Liga geht an Entlebuch, das sein Aufstiegsspiel 2./1. Liga am vergangenen Wochenende am knappsten verloren hat (2½:3½ gegen Nimzowitsch Zürich II).

Die Kommission Turniere des SSB hat bereits die Gruppen der oberen Ligen für die SMM 2019 abgesegnet. Weil es nach dem Abstieg von Mendrisio und St. Gallen aus der NLA sowie dem Aufstieg von Schwarz-Weiss Bern II aus der 1. Liga einen Überhang an Ost-Mannschaften gab, wurden Luzern II und Tribschen neu in die Westgruppe eingeteilt.

Nationalliga A

Echallens, Genf, Luzern, Nyon (Aufsteiger), Riehen, Solothurn (Aufsteiger), Winterthur, Zürich, Réti Zürich, Wollishofen.

Nationalliga B

Ost: Schwarz-Weiss Bern II (Aufsteiger), St. Gallen (Absteiger), Mendrisio (Absteiger), Bodan Kreuzlingen, Wettswil, Winterthur II, Zürich II, Gligoric Zürich (Aufsteiger), Nimzowitsch Zürich (Aufsteiger), Réti II Zürich.

West: Schwarz-Weiss Bern, Biel, Court (Aufsteiger), Luzern II, Tribschen, Payerne, Riehen II, Therwil, Trubschachen, Vevey.

1. Liga

Ost: Glarus (Aufsteiger), Pfäffikon/ZH, St. Gallen II, Wädenswil, Sprengschach Wil/SG, Winterthur III, Réti Zürich III (Aufsteiger), Wollishofen II (Absteiger).

Zentral: Baden (Absteiger), Brugg (Aufsteiger), Lenzburg, Luzern III, Olten, St. Gallen III, Winterthur IV (Aufsteiger), Nimzowitsch Zürich II (Aufsteiger).

Nordwest: Basel, Bern, Birseck, Entlebuch (zusätzlicher Aufsteiger), Olten II (Aufsteiger), Echiquier Bruntrutain Porrentruy (Aufsteiger), Riehen III, Trubschachen II.

West: Echallens II, Fribourg (Aufsteiger), Genf II, Amateurs Genf, Bois-Gentil Genf, Sion (Absteiger), Thun, Valais.

Die Gruppen der unteren Ligen werden im Verlauf des Dezembers auf der SSB-Homepage veröffentlicht. Anmeldeschluss für die SMM 2019 ist am 15. November.


SMM: Gligoric, Nimzowitsch, Schwarz-Weiss II und Court steigen in die Nationalliga B auf – drei Rückkehrer und ein Neuling

von Markus Angst

Der vierfache Schweizer Meister IM Roland Ekström führte Nimzowitsch zurück in die Nationalliga B.

ma - Die beiden Zürcher Klubs Gligoric und Nimzowitsch sowie Schwarz-Weiss Bern II und Court steigen in der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) in die Nationalliga B auf. Für die drei Vereine aus den beiden Grossstädten, die ihre 1.-Liga-Gruppe jeweils gewonnen haben, ist es eine Rückkehr in die zweitoberste Spielklasse. Für die Bernjurassier, die in der Erstliga-Nordwestgruppe den 3. Rang belegt haben und dank des Verzichts von Riehen III ins Aufstiegsspiel nachgerückt sind, ist der Aufstieg eine Premiere.

Das an den beiden ersten Brettern mit den zwei Top-Spielern GM Klaus Bischoff (deutscher Meister 2013 und 2015) und IM Roland Ekström (Schweizer Meister 1988, 1999, 2001 und 2008) angetretene Nimzowitsch liess Pfäffikon/ZH keine Chance und gewann klar mit 5½:2½. Während Nimzowitsch zwei Jahre nach seinem Abstieg in die NLB zurückkehrt, muss sich das 1992 abgestiegene Pfäffikon eine weitere Saison gedulden.

Ebenfalls 5½:2½ setzte sich Schwarz-Weiss II im Berner Derby gegen Thun, das 2012 aus der NLB abgestiegen ist, durch und schaffte damit den sofortigen Wiederaufstieg. Schwarz-Weiss stellt damit in der kommenden Saison als einziger Klub zwei NLB-Mannschaften.

Knapper fiel die Entscheidung in den beiden anderen Aufstiegsspielen. Das mit den drei französischen Titelträgern IM Patrice Lerch, FM Emmanuel Reinhart und FM Antoine Flick spielende Court wies nach dem 4:4-Unentschieden gegen Genf II (Abstieg aus der NLB 1999) die klar bessere Brettpunkt-Wertung auf, weil es an den vier ersten Brettern 3½ Punkte holte. Die Bernjurassier hatten in den vergangenen Jahren mehrfach auf das Aufstiegsspiel 1. Liga/NLB verzichtet. Weil sie aber 2019 ihr 80-Jahr-Vereinsjubiläum feiern, wollten sie dieses mit dem erstmaligen Aufstieg in die zweitoberste Spielklasse krönen.

Dank eines knappen 4½:3½-Sieg in einen äusserst umstrittenen Match gegen den letztjährigen NLB-Absteiger Olten schaffte Gligoric neun Jahre nach dem Abstieg die Rückkehr in die NLB. Die am ersten Brett mit dem serbischen GM Dejan Pikula spielenden Zürcher waren im vergangenen Jahr eigentlich aus der 1.-Liga-Zentralgruppe in die 2. Liga abgestiegen, kehrten aber am grünen Tisch zurück, weil sich der Tabellenvierte Bellinzona zurückgezogen hatte.

Den Aufstieg von der 2. in die 1. Liga schafften Glarus (4:2 gegen Réti Zürich IV), Winterthur IV (4½:1½ gegen Rapperswil-Jona), Nimzowitsch Zürich II (3½:2½ gegen Entlebuch), Brugg (4½:1½ gegen Spiez), Echiquier Bruntrutain Porrentruy (5:1 gegen Crans-Montana) und Fribourg (4:2 gegen Mett-Madretsch) sowie Réti Zürich III und Olten II, die direkt aufsteigen, weil aus den gegenüberliegenden 2.-Liga-Gruppen alle potenziellen Gegner auf das Aufstiegsspiel verzichteten.

Bemerkenswertes Detail: Drei Nimzowitsch-Teams standen in den Aufstiegsspielen im Einsatz – und alle drei stiegen auf. Auch Nimzowitsch IV hätte ein Aufstiegsspiel (3./2. Liga) bestreiten können, wäre aber auf Nimzowitsch III getroffen, weshalb dieser Match nicht ausgetragen werden musste.

Zwei Aufsteiger von der 3. in die 2. Liga stehen noch nicht fest. Die Begegnung zwischen Baden III und Baar wurde wegen des parallel laufenden Luzerner Opens auf 8. November verschoben. Der unter der Woche an einem Abend gespielte Match zwischen Freiamt und Zürich IV endete 3:3 unentschieden, und auch nach Brettpunkten herrschte Gleichstand. Wegen des Beizenschlusses konnten die Kurzpartien nicht mehr ausgetragen und wurden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

1. Liga/Nationalliga B

Gligoric Zürich - Olten 4½:3½ (Pikula - B. Kamber 1:0, Zakic - Claverie 1:0, Kügel - Hohler 0:1, Bussard - R. Angst ½:½, Rasovic - Holzhauer ½:½, M. Mikavica - Senn 0:1, Milovanovic - Kupper 1:0, Gordic - O. Angst ½:½).

Nimzowitsch Zürich - Pfäffikon/ZH 5½:2½ (Bischoff - Hugentobler 1:0, Ekström - Künzli 1:0, Bäumer - Huss ½:½, Myers - Gosch ½:½, Ferguson - Wanner ½:½, Toenz - Scheidegger 1:0, Tanner - Mäder ½:½, Alic - Joller ½:½).

Schwarz-Weiss Bern II - Thun 5½:2½ (Leutwyler - Engelberts 0:1, Curien - Bellmann 1:0, Martin - Roth ½:½, Nazarenus - Meyer 1:0, Dobschat - Künzli 1:0, Rickly - Kalbermatter 1:0, Sa. Schweizer - Eggenberger 1:0, Holzgrewe - Finger 0:1).

Genf II - Court 4:4/13½:22½ Brettpunkte (Landenbergue - Lerch ½:½, Geiser - Reinhart 0:1, P. Delpin - Daeschler 0:1, Kovacevic - Flick 0:1, Delmonico - El-Maïs 1:0, Daverio - Wenger 1:0, Sudan - Unternährer 1:0, Gurtner - L. Gerber ½:½).

2./1. Liga

Glarus - Réti Zürich IV 4:2 (Neuberger - Capraro 1:0, Fuchs - König 1:0, Bürgi - Walpen 0:1, Selinga - Lapp 0:1, Dürst - Oesch 1:0, Kurapova - Amir 1:0).

Rapperswil-Jona - Winterthur IV 1½:4½ (Knaus - C. Gamsa 1:0, Imfeld - Pfleger ½:½, Schönbächler - Bosshard 0:1, Brown - Bürge 0:1, Sidler - Jenny 0:1, Rhyner - L. Gamsa 0:1).

Nimzowitsch Zürich II - Entlebuch 3½:2½ (Stehli - Man. Meier 1:0, Cavaletto - Mar. Meier ½:½, Drechsler - Lampart 1:0, Schwab - Theiler 1:0, Ludin - Andenmatten 0:1, Heinsius - Karlen 0:1).

Brugg - Spiez 4½:1½ (Jakob - Thomann 0:1, Priewasser - Sidler 1:0, Gruner - Trachsel 1:0, Klein - Aegerter ½:½, Eriksen - Bachofner 1:0, Rudolf - Svendsen 1:0).

Echiquier Bruntrutain Porrentruy - Crans-Montana 5:1 (Osberger - Simic 1:0, Hassler - Mircic 0:1, M. Desboeufs - Cimesa 1:0, Staub - Amos 1:0, A. Desboeufs - Pellaton 1:0, I. Retti - Bojkovic 1:0).

Fribourg - Mett-Madretsch 4:2 (Y. Deschenaux - Jovanovic 1:0, Cruceli - Meyer ½:½, Tremp - Mounir ½:½, B. Deschenaux - Rusco 1:0, Edöcs - Frattianni 0:1, Cornée - Gallus 1:0).

Réti Zürich III und Olten II steigen direkt auf.

3./2. Liga

St. Gallen IV - Schaffhausen/Munot 5:1. Frauenfeld - Herisau II 4:2. Herrliberg - Cham 5½:½. Stäfa - Baden IV 5:1. Döttingen-Klingnau - March-Höfe 3½:2½. Baden III - Baar verschoben auf 8. November. Freiamt - Zürich IV 3:3 (10½:10½/Kurzpartien verschoben). Liestal - Oftringen 3½:2½. Münsingen - Fribourg II 4:2. Belp - Langenthal 5½:½. Cercle Valaisan - Echallens IV 3:3 (14:7). Prilly - Grand Echiquier Lausanne II 5:1. – Nimzowitsch Zürich III, Olten III, Grenchen und Neunburg II steigen direkt auf.

4./3. Liga

Direkte Aufsteiger aus der 4. Liga (die zwei Erstplatzierten pro Gruppe steigen auf): Toggenburg, Flawil II, Illnau-Effretikon II, Schaffhausen/Munot III, Letzi Zürich II, Stäfa II, Teuta Luzern, Altdorf, Baden VI, Neu-Allschwil, Roche Basel II, Brig II, Schwarz-Weiss Bern IV, Romont II, La Chaux-de-Fonds II, Tigran Petrossian Genf, Ecole d’Echecs Genf II, Plainpalais Genf, Cavaliers Fous Genf II. – Döttingen-Klingnau II verzichtet auf den Aufstieg.

 


Zweiter Meistertitel für Luzern nach 1991 – Silber für Genf, Bronze für Riehen – Mendrisio und St. Gallen steigen in die Nationalliga B ab

von Markus Angst

Das Meisterteam des Schachklubs Luzern (von links): GM Robert Hübner, WFM Lena Georgescu, FM Davide Arcuti, Captain IM Oliver Kurmann, GM Noël Studer, IM Valery Atlas, IM Roland Lötscher, FM Roger Gloor.

ma - Der Schachklub Luzern ist zum zweiten Mal nach 1991 Schweizer Mannschaftsmeister. Die Innerschweizer blieben an der dramatischen Nationalliga-A-Doppelschlussrunde in Lausanne als einzige der fünf Titelanwärter zweimal (souverän) siegreich. In der 8. Runde schlugen sie Echallens 7:1, 22 Stunden später gewannen sie gegen Réti Zürich 6½:1½.

Derweil gaben die schärfsten Konkurrenten von Luzern, das ebenso wie Genf in den neun NLA-Runden ungeschlagen blieb (dreimal 4:4 gegen Winterthur, Zürich und Genf), Punkte ab. Riehen und Zürich nahmen sich in der 8. Runde mit einem 4:4-Unentschieden gegenseitig aus dem Rennen, während Winterthur im gleichen Durchgang mit einer 2½:5½-Niederlage gegen Genf alle Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung einbüsste.

Genf seinerseits hätte in der Schlussrunde mit einem Sieg gegen Riehen aus eigener Kraft zum fünften Mal Meister werden können. Doch trotz einer 3½:1½-Führung kamen die Genfer nicht über ein 4:4-Unentschieden hinaus, wurden vom punktgleichen, aber anderthalb Einzelpunkte mehr aufweisenden Luzern in letzter Minute noch abgefangen und wurden auf Rang 2 verwiesen. Bronze ging an Riehen. Winterthur musste nach der 3½:4½-Niederlage im direkten Duell hinter Zürich mit dem enttäuschenden 5. Rang Vorlieb nehmen.

Vor Jahresfrist wurden die Winterthurer erstmals nach 36 Jahren Meister, nun holten die Luzerner nach einer langen Warteperiode von 27 Jahren den Pokal. Sie hatten zwar zum erweiterten Kreis der Meisterschaftsanwärter, nicht jedoch zu den Topfavoriten gehört. Letzte Saison waren sie nur auf dem 8. Platz gelandet, dieses Jahr waren sie lediglich die Startnummer 5 unter den zehn NLA-Klubs. Überragender Spieler im Team des neuen Meisters war der auf diese Saison hin neuverpflichtete Grossmeister Noël Studer mit 6 Punkten aus acht Partien. Der auch sein erstes Jahr bei Luzern spielende FM Davide Arcuti erzielte mit 5½ aus 6 ebenfalls eine hohe prozentuale Ausbeute. Captain IM Oliver Kurmann, IM Roland Lötscher und IM Valery Atlas kamen auf je 5½ aus 9. Mit WFM Lena Georgescu, die eine Partie spielte (und diese gewann), gehört auch eine Schweizer Nationalspielerin zum Meisterteam. Bemerkenswertes Detail: Der in wenigen Tagen seinen 70. Geburtstag feiernde deutsche Grossmeister Robert Hübner, der in drei Partien 2 Punkte holte, war als einziger Luzerner bei beiden Titelgewinnen dabei.

Ebenso dramatisch wie das Titelrennen ging der Kampf gegen den Abstieg aus. Nachdem das punktelos gebliebene St. Gallen schon tags zuvor auf direktem Weg abgestiegen war, erwischte es in der Schlussrunde auch Mendrisio. Die 2016 aufgestiegenen Tessiner hätten gegen das punktegleiche, jedoch 2½ Einzelzähler mehr aufweisende Echallens in der Schlussrunde gewinnen müssen, spielten aber nur 4:4 unentschieden. Beim Stand von 4:3 für Mendrisio fuhr Cédric Pahud gegen Alfredo Cacciola den entscheidenden Sieg für die Waadtländer ein. Da Nyon vor Wochenfrist aus der Nationalliga B aufgestiegen ist, sind in der kommenden Saison erstmals seit sieben Jahren wieder drei Teams aus der Romandie in der obersten Spielklasse vertreten.

Erfolgreichster Nationalliga-A-Spieler war mit 7 Punkten aus neun Partien IM Clovis Vernay. Der 29-jährige Genfer schrammte nur knapp an einer Grossmeister-Norm vorbei, fehlten ihm doch für den nötigen Gegner-Schnitt nur 3,2 ELO-Punkte. Hinter Vernay holten GM Nikita Petrow und IM Gabriel Gähwiler (Winterthur) mit je 6½ aus 8, GM Yannick Pelletier (Zürich) und GM Mihajlo Stojanovic (Réti) mit je 6½ aus 9 sowie GM Markus Ragger (Riehen) mit 6 aus 7 am meisten Punkte.

Auch IM-Normen blieben in dieser NLA-Saison aus. Der 6 aus 9 aufweisende 30-jährige FM Matthias Gantner (Réti) hatte zwar eine grosse Chance auf seine zweite IM-Norm, verpasste aber die dafür nötigen anderthalb Punkte aus den beiden letzten Partien. Nachdem er in der 8. Runde IM Michael Hochstrasser (Wollishofen) geschlagen hatte, verlor er tags darauf gegen FM Davide Arcuti (Luzern).

Nationalliga A, 8. Runde

Winterthur - Genf 2½:5½ (Georgiadis - Kryworuschko ½:½, Harikrishna - Fontaine ½:½, Forster - Sokolow ½:½, Jenni - Petrow 0:1, Gähwiler - Miralles ½:½, Ballmann - Burri ½:½, Kaczmarczyk - Vernay 0:1, Hasenohr - Riff 0:1).

Zürich - Riehen 4:4 (Pelletier - Ragger ½:½, Bauer - Heimann ½:½, Vogt - Renet ½:½, Hug - Breder ½:½, Brunner - Georgiadis ½:½, Mutschnik - Cvitan 0:1, Jon. Rosenthal - Turdyev 1:0, Friedrich - Haag ½:½).

Luzern - Echallens 7:1 (Hübner - Gheorghiu ½:½, Krämer - Sermier 1:0, Studer - Valles 1:0, Kurmann - Botta 1:0, V. Atlas - Bondar 1:0, Lötscher - Buss ½:½, Gloor - Pahud 1:0, Arcuti - Vianin 1:0).

Wollishofen - Réti Zürich 4:4 (Prusikin - Bogner ½:½, Kessler - Stojanovic 1:0, R. Moor - Gallagher ½:½, O. Moor - Maier 0:1, Gähler - Hoffmann 1:0, Hochstrasser - Gantner 0:1, Kradolfer - Schmid ½:½, Fend - Levrand ½:½).

St. Gallen - Mendrisio 2½:5½ (M. Novkovic - Godena ½:½, Potterat - Bellini 0:1, Akermann - Zujew 0:1, J. Novkovic - Patuzzo ½:½, Klings - Sedina ½:½, Salerno - Mantovani ½:½, Schmuki - Salvetti 0:1, Rexhepi - Cacciola ½:½).

Nationalliga A, 9. Runde

Genf - Riehen 4:4 (Kryworuschko - Heimann ½:½, Fontaine - Ragger 0:1, Vernay - Renet 1:0, Petrow - Cvitan ½:½, Sokolow - Breder ½:½, Riff - Georgiadis ½:½, Miralles - Haag 1:0, Burri - Turdyev 0:1).

Winterthur - Zürich 3½:4½ (Harikrishna - Bauer ½:½, Georgiadis - Pelletier 0:1, Jenni - Vogt ½:½, Forster - Hug ½:½, Kaczmarczyk - Brunner ½:½, Gähwiler - Jon. Rosenthal 1:0, Hasenohr - Grünenwald ½:½, Schiendorfer - Mutschnik 0:1).

Réti - Luzern 1½:6½ (Gallagher - Studer ½:½, Bogner - Hübner 0:1, Stojanovic - Kurmann ½:½, Maier - Krämer 0:1, Hofmann - Atlas ½:½, Schmid - Lötscher 0:1, Levrand - Gloor 0:1, Gantner - Arcuti 0:1).

Wollishofen - St. Gallen 8:0 (R. Moor - M. Novkovic 1:0, Prusikin - Potterat 1:0, Kessler - Akermann 1:0, Gähler - J. Novkovic 1:0, O. Moor - Klings 1:0, Fend - Salerno 1:0, Hochstrasser - Schmuki 1:0, Kradolfer - Rexhepi 1:0).

Mendrisio - Echallens 4:4 (Godena - Colmenares 1:0, Bellini - Sermier ½:½, Patuzzo - Gheorghiu ½:½, Zujew - Botta ½:½, Sedina - Buss 0:1, Mantovani - Bondar ½:½, Salvetti - Valles 1:0, Cacciola - Pahud 0:1).

NLA-Schlussrangliste nach 9 Runden

1. Luzern 15 (49/Schweizer Meister). 2. Genf 15 (47½). 3. Riehen 14 (45½). 4. Zürich 13 (41½). 5. Winterthur 11 (43). 6. Réti 9 (38). 7. Wollishofen 7 (35). 8. Echallens 3 (24½). 9. Mendrisio 3 (22/Absteiger). 10. St. Gallen 0 (14/Absteiger).

Partien der 8. und 9. Runde zum Nachspielen

 

Die erfolgreichsten Punktesammler in der NLA

IM Clovis Vernay (Genf) 7 Punkte aus 9 Partien, GM Nikita Petrow und IM Gabriel Gähwiler (Winterthur) je 6½/8, GM Yannick Pelletier (Zürich) und GM Mihajlo Stojanovic (Réti) je 6½/9, GM Markus Ragger (Riehen) 6/7, GM Noël Studer (Luzern), GM Jean-Noël Riff (Genf) und IM Ralph Buss (Echallens) je 6/8, GM Florian Jenni, IM Dennis Kaczmarczyk (beide Winterthur), IM Ioannis Georgiadis (Riehen) und FM Matthias Gantner (Réti) je 6/9, FM Davide Arcuti (Luzern) 5½/6, GM Ognjen Cvitan (Riehen) 5½/7.

Einzelbilanz der 10 NLA-Teams

Luzern (13 Spieler eingesetzt): IM Oliver Kurmann 5½/9, IM Roland Lötscher 5½/9, IM Valery Atlas 5½/9, GM Noël Studer 6/8, GM Martin Krämer 5/7, FM Davide Arcuti 5½/6, FM Vincent Riff 3½/5, IM Fabian Bänziger 3/5, IM Georg Fröwis 2½/5, FM Roger Gloor 2½/3, GM Robert Hübner 2/3, FM Enrique Almada 1½/2, WFM Lena Georgescu 1/1.

Genf (12): IM Clovis Vernay 7/9, GM Gilles Mirallès 5/9, GM Andrei Sokolow 4½/9, GM Nikita Petrow 6½/8, GM Jean-Noël Riff 6/8, FM Quentin Burri 5½/8, GM Robert Fontaine 3½/7, GM Juri Kryworuschko 2½/4, IM Richard Gerber 2/4, IM Alexandre Vuilleumier 3/3, IM Claude Landenbergue 1½/2, IM Hung Fioramonti ½/1.

Riehen (11): IM Ioannis Georgiadis 6/9, IM Dennis Breder 5½/9, GM Olivier Renet 5/9, GM Andreas Heimann 4½/8, GM Markus Ragger 6/7, GM Ognjen Cvitan 5½/7, FM Anvar Turdyev 4/7, Gregor Haag 3½/6, Sebastian Schmidt-Schäffer 3/5, IM Nicolas Brunner 1/3, FM Christian Flückiger 1½/2.

Zürich (11): GM Yannick Pelletier 6½/9, IM Werner Hug 5½/9, GM Christian Bauer 5/9, GM Lothar Vogt 5/9, IM Ilja Mutschnik 4½/9, FM Jonathan Rosenthal 4/8, FM Jörg Grünenwald 4/7, GM Lucas Brunner 4/6, GM Alexandra Kosteniuk 1½/3, FM Norbert Friedrich 1/2, FM Filip Goldstern ½/1.

Winterthur (10): GM Florian Jenni 6/9, IM Dennis Kaczmarczyk 6/9, GM Nico Georgiadis 5½/9, IM Richard Forster 5½/9, IM Gabriel Gähwiler 6½/8, FM Benedict Hasenohr 4/8, IM Martin Ballmann 3½/8, GM Pentala Harikrishna 4/7, FM Emanuel Schiendorfer 1/4, Philipp Balcerak 1/1.

Réti Zürich (13): GM Mihajlo Stojanovic 6½/9, FM Matthias Gantner 6/9, GM Joe Gallagher 5/9, IM Christian Maier 4/9, GM Sebastian Bogner 4½/8, Francesco Antognini 3/6, IM Jewgeni Degtjarew 3/5, Michael Hofmann 2½/5, FM Kaspar Kappeler 1½/5, FM Jonas Wyss 1/2, Christoph Schmid ½/2, Roland Levrand ½/2, Christian Wagner 0/1.

Wollishofen (12): GM Michael Prusikin 5/9, FM Marco Gähler 5/9, IM Luca Kessler 4½/9, IM Michael Hochstrasser 5/8, IM Olivier Moor 4/8, FM Fabian Mäser 2/7, IM Roger Moor 2½/6, Jürgen Fend 3/5, Andreas Umbach 1½/4, Martin Albisetti 1/3, Georg Kradolfer 1½/3, Daniel Good 0/1.

Echallens (11): FM Gabriele Botta 3½/9, Cédric Pahud 3/9, IM Guillaume Sermier 2/9, IM Ralph Buss 6/8, Pascal Vianin 2/8, FM Yevgen Bondar 2½/8, IM Manuel Valles 1½/8, GM Florin Gheorghiu 2½/5, FM Aurelio Colmenares ½/5, André Meylan 1/2, Lindo Duratti 0/1.

Mendrisio (17): IM Renzo Mantovani 3½/9, FM Fabrizio Patuzzo 2½/9, Alfredo Cacciola 1/8, WGM/IM Yelena Sedina 2/7, Oleg Zujew 2/7, IM Emiliano Aranovitch 2/6, IM Fabio Bellini 2½/5, FM Alec Salvetti 3/4, GM Michele Godena 2½/3, Corrado Astengo ½/3, FM Hans Karl 0/2, Pier Paolo Pedrini 0/2, Sergio Cavadini 0/2, IM Paolo Vezzosi ½/1, Giorgio Lundmark 0/1, David Sässeli 0/1, David Camponovo 0/1.

St. Gallen (13): IM Milan Novkovic 1½/8, Marc Potterat 1½/8, Christian Salerno 1½/8, WFM Julia Novkovic 1/8, Peter Klings 2/7, Thomas Akermann 1½/7, Elias Giesinger 1½/7, Noah Fecker 1/7, Martin Leutwyler ½/5, Wolfgang Steiger 1/2, Halit Rexhepi ½/2, Roman Schmuki 0/2, Anton Thaler ½/1.

Die Meister der letzten 10 Jahre

2018 Luzern

2017 Winterthur

2016 SG Zürich

2015 Genf

2014 Réti Zürich

2013 Réti Zürich

2012 Genf

2011 Réti Zürich

2010 SG Zürich

2009 SG Zürich

Meistertitel seit der Einführung der SMM 1951

SG Zürich: 25

Allschwil: 8

Biel: 7

Nimzowitsch Zürich: 6

Genf: 4

Bern (Zytglogge): 3

Birseck: 3

Réti Zürich: 3

Winterthur: 3

Basel: 2

Luzern: 2

Reichenstein: 1

Mendrisio: 1

Hier können Sie alle 80 Partien der Nationalliga-A-Doppelschlussrunde in Lausanne nachspielen: https://chess24.com/en/watch/live-tournaments/swiss-team-championship-2018/


SMM: Genf kann am Sonntag aus eigener Kraft Schweizer Meister werden – Luzern lauert auf einen Ausrutscher – St. Gallen erster Absteiger in die NLB

von Markus Angst

Im Hotel «Aquatis» in Lausanne fällt am Sonntag ab 11 Uhr die Entscheidung, wer Schweizer Mannschaftsmeister wird.

ma - Genf geht als alleiniger Leader und mit einem Punkt Vorsprung auf Luzern und Riehen in die Nationalliga-A-Schlussrunde der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft vom Sonntag in Lausanne (11 Uhr im Hotel «Aquatis»). Dort treffen die Genfer noch auf Riehen, während es Luzern mit Réti Zürich zu tun bekommt.

Während Genf in der 8. Runde gegen Titelverteidiger Winterthur einen klaren 5½:2½-Sieg feierte, gab Co-Leader Riehen beim 4:4 gegen Zürich einen Punkt ab. Damit fielen die Basler auf den 3. Platz zurück, weil sie von dem einen Einzelpunkt mehr aufweisenden Luzern überholt wurden. Die Innerschweizer kamen gegen Echallens zu einem 7:1-Kantersieg und wahrten damit ihre Titelchancen.

Allerdings sind sie in der letzten Runde auf einen Ausrutscher von Genf gegen Riehen angewiesen. Gewinnen die Genfer, sind sie Meister. Spielen sie unentschieden oder verlieren gar, hat das je einen Mannschafts- und Einzelpunkt Rückstand aufweisende Luzern im Falle eines Siegs gegen Réti gute Chancen, zum zweiten Mal nach 1991 Schweizer Meister zu werden.

Ebenso spannend wie das Rennen um den Titel wird der Kampf gegen den Abstieg. Mendrisio gewann das Duell zweier punkteloser Teams gegen das ersatzgeschwächte St. Gallen (Noah Fecker und Elias Giesinger spielen an der parallel laufenden Jugend-Weltmeisterschaft in Griechenland) deutlich mit 5½:2½. Damit schlossen die Tessiner zu Echallens auf. Wer das als Absteiger bereits feststehende St. Gallen in die Nationalliga B begleitet, entscheidet sich am Sonntag im direkten Aufeinandertreffen zwischen Echallens und Mendrisio. Die 2½ Einzelpunkte weniger aufweisenden Tessiner müssen gewinnen, um oben zu bleiben.

Entscheidung vom Sonntag live im Internet

Die Entscheidung um den Meistertitel und Abstieg können Sie am Sonntag ab 11 Uhr live im Internet mitverfolgen. Alle 40 Partien der 9. Nationalliga-A-Runde in Lausanne werden auf https://chess24.com/en/watch/live-tournaments/swiss-team-championship-2018/ übertragen.

Nationalliga A, 8. Runde

Winterthur - Genf 2½:5½ (Georgiadis - Kryworuschko ½:½, Harikrishna - Fontaine ½:½, Forster - Sokolow ½:½, Jenni - Petrow 0:1, Gähwiler - Miralles ½:½, Ballmann - Burri ½:½, Kaczmarczyk - Vernay 0:1, Hasenohr - Riff 0:1).

Zürich - Riehen 4:4 (Pelletier - Ragger ½:½, Bauer - Heimann ½:½, Vogt - Renet ½:½, Hug - Breder ½:½, Brunner - Georgiadis ½:½, Mutschnik - Cvitan 0:1, Jon. Rosenthal - Turdyev 1:0, Friedrich - Haag ½:½).

Luzern - Echallens 7:1 (Hübner - Gheorghiu ½:½, Krämer - Sermier 1:0, Studer - Valles 1:0, Kurmann - Botta 1:0, V. Atlas - Bondar 1:0, Lötscher - Buss ½:½, Gloor - Pahud 1:0, Arcuti - Vianin 1:0).

Wollishofen - Réti Zürich 4:4 (Prusikin - Bogner ½:½, Kessler - Stojanovic 1:0, R. Moor - Gallagher ½:½, O. Moor - Maier 0:1, Gähler - Hoffmann 1:0, Hochstrasser - Gantner 0:1, Kradolfer - Schmid ½:½, Fend - Levrand ½:½).

St. Gallen - Mendrisio 2½:5½ (M. Novkovic - Godena ½:½, Potterat - Bellini 0:1, Akermann - Zujew 0:1, J. Novkovic - Patuzzo ½:½, Klings - Sedina ½:½, Salerno - Mantovani ½:½, Schmuki - Salvetti 0:1, Rexhepi - Cacciola ½:½).

Nationalliga-A-Rangliste nach 8 Runden

1. Genf 14 (43½). 2. Luzern 13 (42½). 3. Riehen 13 (41½). 4. Winterthur 11 (39½). 5. Zürich 11 (37). 6. Réti 9 (36½). 7. Wollishofen 5 (27). 8. Echallens 2 (20½). 9. Mendrisio 2 (18). 10. St. Gallen 0 (14/steht als Absteiger fest).

Nationalliga A, Partien der 9. Runde vom Sonntag (11 Uhr, Hotel «Aquatis», Route de Berne 148, Lausanne)

Genf - Riehen

Réti - Luzern

Winterthur - Zürich

Wollishofen - St. Gallen.

Mendrisio - Echallens


Am Wochenende Doppel-Schlussrunde der Nationalliga A in Lausanne – die halbe Liga kann noch Meister werden – alle 80 Partien live im Internet!

von Markus Angst

Der für Réti spielende und 5 aus 7 aufweisende FM Matthias Gantner hat mit eine realistische Chance auf seine zweite IM-Norm.

ma - Mit den fünf nur durch zwei Punkte getrennten Top-Teams Genf, Riehen, Winterthur, Luzern und Zürich verspricht die zentrale Doppel-Schlussrunde der Nationalliga A in der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) vom kommenden Wochenende in Lausanne Hochspannung im Kampf um den Titel. Diesen können Sie zu Hause auf Ihrem Computer live miterleben, werden doch alle 80 Partien live im Internet übertragen.

Genf und Riehen je 12 Punkte, Titelverteidiger Winterthur und Luzern je 11, Zürich 10 – der auf der Vorjahresrangliste basierende Spielplan, gemäss dem die Top 4 der vergangenen Saison erst zum Meisterschaftsschluss gegeneinander spielen, sorgt einmal mehr für ein dramatisches NLA-Finale. Im letzten Jahr wurde das Titelrennen erst in der allerletzten Partie entschieden (http://www.swisschess.ch/news-112/erster-meistertitel-fuer-winterthur-seit-1981-silber-fuer-zuerich-bronze-fuer-genf-bodan-und-neuenburg-steigen-in-die-nationalli.html, http://www.swisschess.ch/news-112/nationalliga-a-showdown-in-regensdorf-im-werner-hug-haette-gegen-im-richard-forster-ein-remis-reklamieren-koennen.html).

Mit Winterthur - Genf und Zürich - Riehen am Samstag (13 Uhr) sowie Genf - Riehen und Winterthur - Zürich am Sonntag (11 Uhr) kommt es im Hôtel «Aquatis» (Route de Berne 148) gleich zu vier Spitzenkämpfen. Von den Top-Teams hat einzig der Vorjahresfünfte Luzern mit Echallens (8.) und Réti Zürich (6.) ein – jedenfalls auf dem Papier – leichtes Programm.

Aber Achtung: Vor Jahresfrist befand sich Genf als damaliger Vorjahresfünfter in der genau gleichen Ausgangslage. Auch die Romands gingen 2017 in der Schlussrunde den Spitzenmannschaften aus dem Weg – verloren aber in der 8. Runde prompt 3½:4½ gegen den Abstiegskandidaten Mendrisio und verspielten damit den Meistertitel (http://www.swisschess.ch/news-112/id-8-nationalliga-a-runde-in-regensdorf-winterthur-und-zuerich-gewinnen-genf-verliert-ueberraschend-showdown-zwischen-winterthur.html).

Ob IM Oliver Kurmann den letztjährigen Genfer Flop wohl noch präsent hat? Jedenfalls äussert sich der Luzerner Captain betont zurückhaltend zur Ausgangslage für sein Team: «Wir haben es nicht mehr in der eigenen Hand. Wenn wir aber die Erwartung erfüllen, fleissig punkten und sich unsere Direkt-Konkurrenten fair verteilt die Punkte wegnehmen, dann ist der Meistertitel denkbar. Jedenfalls können wir ohne Druck aufspielen.»

Auch Patrice Delpin, Präsident von Leader Genf, will noch nicht vom Meistertitel reden: «Wenn so viele Teams den Pokal holen können, ist keine Prognose möglich. Natürlich haben wir es in den eigenen Händen, wenn wir zweimal gewinnen oder drei Punkte holen und Zürich unsere Konkurrenten schlägt. Aber es wird auf jeden Fall schwierig.»

Nach dem sensationellen 7:1-Sieg gegen den amtierenden Meister Winterthur in der 7. Runde müsste Peter Erismann eigentlich voller Optimismus Richtung Lausanne schauen. Doch auch der Riehen-Captain gibt sich nur vorsichtig optimistisch: «Klar haben wir realistische Chancen auf den Titel. Die grosse Frage ist jedoch, ob es Genf oder uns gelingen wird, vier Mannschaftspunkte zu holen.»

Nur noch in der Aussenseiterrolle sehen sich die beiden Zürcher Mannschaften. «Nach der klaren Niederlage gegen Riehen haben wir unsere gute Ausgangslage verspielt und sind im Titelrennen von den Resultaten anderer Teams abhängig», sagt Winterthurs Captain und Präsident Roman Freuler. Und trotzdem hat er die Hoffnung auf eine erfolgreiche Titelverteidigung noch nicht ganz aufgegeben: «Wir werden versuchen, unsere beiden Wettkämpfe zu gewinnen, was in Anbetracht unserer starken Gegner aber ein schwieriges Unterfangen ist. Die Situation an der Tabellenspitze ist sehr eng und spannend, so dass ich mir durchaus vorstellen kann, dass der Titelkampf noch die eine oder andere Wendung nimmt, bevor der Meister feststeht.»

Kaum mehr Hoffnung hat Christian Issler, beim Rekordmeister SG Zürich ebenso wie Roman Freuler in Winterthur Captain und Vereinspräsident im Doppelamt. «Nach der unnötigen Niederlage gegen Genf haben wir uns wohl aus dem Titelrennen verabschiedet und müssen uns in der Schlussrunde mit der Rolle des Meistermachers begnügen», kommentiert er die Ausganglage seines Teams kurz und sec.

Im Schatten des Titelkampfs wehrt sich mit dem zwei Punkte aufweisenden Echallens sowie den noch punktelosen Mendrisio und St. Gallen ein Trio gegen den Abstieg, während Wollishofen mit seinen vier Punkten wohl gerettet ist. Mendrisio trifft mit Echallens und St. Gallen noch auf beide direkten Konkurrenten, während Echallens noch gegen Luzern und St. Gallen noch gegen Wollishofen spielt.

Als einziger Spieler Chancen auf eine IM-Norm hat mit FM Matthias Gantner just ein Schweizer, der auf diese Saison hin nach vierjähriger Pause sein SMM-Comeback gegeben hat. Der für Réti spielende 30-jährige Aargauer befand sich von 2014 bis 2017 wegen eines Studienaufenthalts im Ausland und feiert dieses Jahr mit 5 Punkten aus sieben Partien eine überzeugende Rückkehr in die Nationalliga A. Um die IM-Norm abzusichern, braucht Matthias Gantner…

…zwingend noch einen Titelträger als Gegner und...

...2 aus 2 mit einem Spieler, der mindestens 2077 ELO hat,

...1½ aus 2, wenn beide Spieler einen Schnitt von 2302 aufweisen,

...1 aus 2, wenn beide Spieler einen Schnitt von 2487 aufweisen.

Zur Erinnerung: Sein Verein Réti spielt noch gegen Wollishofen und Luzern. Es wäre übrigens Gantners zweite IM-Norm in einem Mannschaftswettbewerb innert Jahresfrist. Seine erste holte er 2017 bei der 4NCL in England.

Eine minimale Chance auf eine GM-Norm hat der für Riehen spielende IM Ioannis Georgiadis. Der wie Gantner 5 aus 7 aufweisende 31-jährige Grieche müsste allerdings noch auf zwei Grossmeister mit einem ELO-Schnitt von 2596 treffen und beide Partien gewinnen – eine echte Knacknuss.

Alle 80 Partien live im Internet!

Dank der Initiative von Lindo Duratti, Captain des die Schlussrunde organisierenden Schachklubs Echallens, können Sie den Kampf um den Titel und gegen den Abstieg live im Internet miterleben. Alle 80 Partien werden auf https://chess24.com/en/watch/live-tournaments/swiss-team-championship-2018/ übertragen.

Partien der Doppel-Schlussrunde vom 27./28. Oktober in Lausanne (Hôtel «Aquatis», Route de Berne 148)

8. Runde (Samstag, 13 Uhr): Winterthur - Genf, Zürich - Riehen, Luzern - Echallens, Wollishofen - Réti, St. Gallen - Mendrisio.

9. Runde (Sonntag, 11 Uhr): Genf - Riehen, Winterthur - Zürich, Réti - Luzern, Wollishofen - St. Gallen, Mendrisio - Echallens.

NLA-Rangliste nach 7 Runden

1. Genf 12 (38). 2. Riehen 12 (37½). 3. Winterthur 11 (37). 4. Luzern 11 (35½). 5. Zürich 10 (33). 6. Réti 8 (32½). 7. Wollishofen 4 (23). 8. Echallens 2 (19½). 9. Mendrisio 0 (12½). 10. St. Gallen 0 (11½).

Die erfolgreichsten Punktesammler in der NLA

GM Mihajlo Stojanovic (Réti) 6 Punkte aus 7 Partien, GM Florian Jenni und IM Dennis Kaczmarczyk (beide Winterthur) je 5½/7, IM Gabriel Gähwiler (Winterthur), GM Nikita Petrow und FM Quentin Burri (beide Genf) je 5/6, GM Yannick Pelletier (Zürich), GM Nico Georgiadis (Winterthur), IM Clovis Vernay (Genf), IM Ioannis Georgiadis (Riehen) und FM Matthias Gantner (Réti) je 5/7, GM Markus Ragger (Riehen) 4½/5, GM Noël Studer (Luzern), GM Jean-Noël Riff (Genf) und IM Ralph Buss (Echallens) je 4½/6, GM Ognjen Cvitan (Riehen) 4/5.

Einzelbilanz der 10 NLA-Teams

Genf (12 Spieler eingesetzt): IM Clovis Vernay 5/7, GM Andrei Sokolow 3½/7, GM Gilles Mirallès 3½/7, GM Nikita Petrow 5/6, FM Quentin Burri 5/6, GM Jean-Noël Riff 4½/6, GM Robert Fontaine 3/5, IM Richard Gerber 2/4, IM Alexandre Vuilleumier 3/3, GM Juri Kryworuschko 1½/2, IM Claude Landenbergue 1½/2, IM Hung Fioramonti ½/1.

Riehen (11): IM Ioannis Georgiadis 5/7, GM Olivier Renet 4½/7, IM Dennis Breder 4½/7, GM Andreas Heimann 3½/6, GM Markus Ragger 4½/5, GM Ognjen Cvitan 4/5, FM Anvar Turdyev 3/5, Sebastian Schmidt-Schäffer 3/5, Gregor Haag 3/4, IM Nicolas Brunner 1/3, FM Christian Flückiger 1½/2.

Winterthur (10): GM Florian Jenni 5½/7, IM Dennis Kaczmarczyk 5½/7, GM Nico Georgiadis 5/7, IM Richard Forster 4½/7, IM Martin Ballmann 3/7, IM Gabriel Gähwiler 5/6, FM Benedict Hasenohr 3½/6, GM Pentala Harikrishna 3/5, FM Emanuel Schiendorfer 1/3, Philipp Balcerak 1/1.

Luzern (13): IM Oliver Kurmann 4/7, IM Valery Atlas 4/7, IM Roland Lötscher 4/7, GM Noël Studer 4½/6, FM Vincent Riff 3½/5, GM Martin Krämer 3/5, IM Fabian Bänziger 3/5, IM Georg Fröwis 2½/5, FM Davide Arcuti 3½/4, FM Enrique Almada 1½/2, WFM Lena Georgescu 1/1, GM Robert Hübner ½/1, FM Roger Gloor ½/1.

Zürich (11): GM Yannick Pelletier 5/7, IM Werner Hug 4½/7, GM Christian Bauer 4/7, GM Lothar Vogt 4/7, IM Ilja Mutschnik 3½/7, FM Jörg Grünenwald 3½/6, FM Jonathan Rosenthal 3/6, GM Lucas Brunner 3/4, GM Alexandra Kosteniuk 1½/3, FM Norbert Friedrich ½/1, FM Filip Goldstern ½/1.

Réti Zürich (11): GM Mihajlo Stojanovic 6/7, FM Matthias Gantner 5/7, GM Joe Gallagher 4/7, IM Christian Maier 3/7, GM Sebastian Bogner 4/6, Francesco Antognini 3/6, IM Jewgeni Degtjarew 3/5, FM Kaspar Kappeler 1½/5, Michael Hofmann 2/3, FM Jonas Wyss 1/2, Christian Wagner 0/1.

Wollishofen (12): GM Michael Prusikin 3½/7, FM Marco Gähler 3/7, IM Luca Kessler 2½/7, FM Fabian Mäser 2/7, IM Michael Hochstrasser 4/6, IM Olivier Moor 3/6, Andreas Umbach 1½/4, IM Roger Moor 1/4, Jürgen Fend 1½/3, Martin Albisetti 1/3, Daniel Good 0/1, Georg Kradolfer 0/1.

Echallens (11): FM Gabriele Botta 3/7, Pascal Vianin 2/7, Cédric Pahud 2/7, IM Guillaume Sermier 1½/7, IM Ralph Buss 4½/6, FM Yevgen Bondar 2/6, IM Manuel Valles 1½/6, FM Aurelio Colmenares ½/4, GM Florin Gheorghiu 1½/3, André Meylan 1/2, Lindo Duratti 0/1.

Mendrisio (17): IM Renzo Mantovani 2½/7, FM Fabrizio Patuzzo 1½/7, IM Emiliano Aranovitch 2/6, Alfredo Cacciola ½/6, WGM/IM Yelena Sedina 1½/5, Oleg Zujew ½/5, IM Fabio Bellini 1/3, Corrado Astengo ½/3, FM Alec Salvetti 1/2, FM Hans Karl 0/2, Pier Paolo Pedrini 0/2, Sergio Cavadini 0/2, GM Michele Godena 1/1, IM Paolo Vezzosi ½/1, Giorgio Lundmark 0/1, David Sässeli 0/1, David Camponovo 0/1.

St. Gallen (11): Elias Giesinger 1½/7, Noah Fecker 1/7, Marc Potterat 1½/6, IM Milan Novkovic 1/6, Christian Salerno 1/6, WFM Julia Novkovic ½/6, Thomas Akermann 1½/5, Peter Klings 1½/5, Martin Leutwyler ½/5, Wolfgang Steiger 1/2, Anton Thaler ½/1.

Die Meister der letzten 10 Jahre

2017 Winterthur

2016 SG Zürich

2015 Genf

2014 Réti Zürich

2013 Réti Zürich

2012 Genf

2011 Réti Zürich

2010 SG Zürich

2009 SG Zürich

2008 SG Zürich

Meistertitel seit der Einführung der SMM 1951

SG Zürich: 25

Allschwil: 8

Biel: 7

Nimzowitsch Zürich: 6

Genf: 4

Bern (Zytglogge): 3

Birseck: 3

Réti Zürich: 3

Winterthur: 3

Basel: 2

Luzern: 1

Reichenstein: 1

Mendrisio: 1


SMM: nach Solothurn steigt auch Nyon in die Nationalliga A auf – Wollishofen II, Baden, Sion und Sorab steigen in die 1. Liga ab

von Markus Angst

Captain Laurent Vilaseca steigt mit Nyon erstmals in die Nationalliga A auf.

ma - Neben Solothurn, das bereits nach sieben Runden als Sieger der Nationalliga-B-Ostgruppe festgestanden hatte, spielt in der kommenden Saison der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) auch Nyon in der Nationalliga A. Für Solothurn ist es der zweite Aufstieg nach 2015, für Nyon eine Premiere.

Die Waadtländer, die 2016 ihr 100-Jahr-Jubiläum feierten und mit zwei Punkten Vorsprung in die Doppel-Schlussrunde gingen, sicherten sich in der Westgruppe die drei nötigen Zähler für den Gruppensieg und damit den Aufstieg dank eines 4:4-Unentschiedens gegen Riehen II im 8. und eines 5:3-Siegs im Derby gegen Payerne im 9. Durchgang.

Die beiden Matches wurden für Nyon nicht zuletzt deshalb noch zu Zitterpartien, weil am Final-Wochenende mit IM Jean Netzer (Nummer 1 der Spielerliste), FM Claudiu Prunescu (3), Emilien N'Guyen (4) und FM Holger Rasch (5) gleich vier Topspieler fehlten. Dafür sprang Nyons hoffnungsvollstes Nachwuchstalent Dorian Asllani (Nummer 19 der 20er-Liste) am letzten Brett in die Bresche. Der amtierende Schweizer U12-Meister remisierte am Samstag gegen Ruedi Staechelin, seines Zeichens Bronzemedaillengewinner an der diesjährigen Schweizer Seniorenmeisterschaft, und schlug am Sonntag Vivian Rochat.

Trubschachen gewann zwar seine beiden letzten Partien gegen Payerne (5:3) und Schwarz-Weiss Bern (5½:2½), musste aber mit einem Punkt Rückstand auf Nyon mit Rang 2 Vorlieb nehmen. Die beiden Spitzenteams der NLB-Westgruppe hatten sich im direkten Duell in der 5. Runde 4:4 unentschieden getrennt. Schon in den beiden vergangenen Jahren – 2017 2. Platz hinter Echallens, 2016 2. Rang hinter Neuenburg –hatte den Emmentalern jeweils nur ein Punkt zum Aufstieg gefehlt…

In die 1. Liga steigen im Westen Sion (auf direktem Weg) und Sorab Basel (nach zwei Jahren) ab. Sorab hatte zwar in der zweitletzten Runde als Schlusslicht mit einem überraschenden 5:3-Sieg gegen Schwarz-Weiss einen letzten Strohhalm gefasst. Doch 24 Stunden später vergaben die nur zu siebt angetretenen Basler die grosse Chance auf den Klassenerhalt mit einer 3:5-Niederlage beim bereits vor der Schlussrunde als Absteiger feststehenden Sion, das damit doch noch einen Sieg feiern konnte.

In der Ostgruppe steigen Wollishofen II (auf direktem Weg) und Baden (nach elf Saisons) ab. Wollishofen II verlor die beiden letzten Partien hoch (2½:5½ gegen Winterthur II und 2:6 im alles entscheidenden Zürcher Derby gegen Réti II). Baden gewann zwar als Tabellenletzter – Parallele zu Sorab im Westen – in der 8. Runde gegen Zürich II überraschend 5:3, war aber tags darauf gegen Bodan Kreuzlingen chancenlos (2½:5½-Niederlage). Die als Aufstiegskandidat gehandelten Ostschweizer hatten 24 Stunden zuvor Aufsteiger Solothurn, der die Schlussrunde gegen Tribschen 6½:1½ gewann, mit 4½:3½ die einzige Saisonniederlage zugefügt.

Erfolgreichster Punktesammler in der NLB war der für Vevey spielende FM David Burnier mit 7½ aus 9. GM Vadim Milov (Schwarz-Weiss) und GM Sergej Owsejewitsch (Solothurn) erzielten mit je 7 aus 7 ebenso ein 100-Prozent-Resultat wie FM Holger Rasch (Nyon) mit 5 aus 5.

Wer Solothurn und Nyon in der NLB ersetzen wird, entscheidet sich am kommenden Wochenende an der Doppel-Schlussrunde der Nationalliga A in Lausanne. Diese findet im Hôtel «Aquatis», Route de Berne 148, statt. Mit den nur durch zwei Punkte getrennten Genf, Riehen, Winterthur, Luzern und Zürich können noch fünf Teams Meister werden. Alle 80 Partien werden live im Internet übertragen: https://chess24.com/en/watch/live-tournaments/swiss-team-championship-2018/.

Eine ausführliche Vorschau auf die NLA-Doppel-Schlussrunde finden Sie übermorgen Dienstag auf www.swisschess.ch.

Nationalliga B, Ost, 8. Runde

Bodan Kreuzlingen - Solothurn 4½:3½ (Hommeles - Owsejewitsch 0:1, Kühn - Habibi 1:0, Weindl - Hakimifard 1:0, Wildi - Schwägli ½:½, Schmid - Flückiger ½:½, Knödler - Schiendorfer 1:0, Knaus - Fischer 0:1, Egle - Krebs ½:½).

Wettswil - Luzern II 2:6 (Huss - Belezky 0:1, Rüetschi - Rusev 0:1, Ph. Aeschbach - Wüest 1:0, Georges - Georgescu ½:½, Kuhn - D. Atlas 0:1, Bieri - Kaufmann 0:1, W. Aeschbach - Forestier ½:½, Heldner - Deuber 0:1).

Réti Zürich II - Tribschen 2½:5½ (Wüthrich - Räber 0:1, Wyss - Kovac 1:0, Meier - Cremer 0:1, Haas - Strauss 1:0, Porras Campo - Gabersek 0:1, Bühler - Lustenberger ½:½, Pfister - Schwander 0:1, Allard - Hoffmann 0:1).

Baden - Zürich II 5:3 (Snuverink - Vucenovic 1:0, Klundt - Goldstern 0:1, Düssel - Csajka 1:0, Bouclainville - Fischer 1:0, Eschholz - Haufler 1:0, Saikrishnan - Patzelt 0:1, Suter - Issler 0:1, Saurer - Kummle 1:0).

Wollishofen II - Winterthur II 2½:5½ (Wyss - Kauch ½:½, Eschmann - Schärer ½:½, Douguet - Gattenlöhner 0:1, Kambor - Kelecevic ½:½, Held - Borner ½:½, Kohli - Zollinger 0:1, Schmidbauer - Jovanovic ½:½, Bous - Schweighoffer 0:1).

Nationalliga B, Ost, 9. Runde

Solothurn - Tribschen 6½:1½ (Habibi - Kovac 1:0, Owsejewitsch - Räber 1:0, Schwägli - Lustenberger 1:0, Flückiger - Schwander 1:0, M. Fischer - L. Fischer ½:½, Krebs - Riedener 1:0, M. Muheim - Herzog ½:½, Meier - Neubert ½:½).

Bodan - Baden 5½:2½ (Kühn - Snuverink ½:½, Hommeles - Klundt ½:½, Wildi - Eschholz ½:½, Weindl - Bouclainville 1:0, Knödler - Rodic 0:1, Plüss - Z’Berg 1:0, Morf - Wilhelm 1:0, Schmid - Valencak 1:0).

Wettswil - Zürich II 4½:3½ (Rüetschi - Friedrich 1:0, Ph. Aeschbach - Vucenovic ½:½, Georges - Goldstern ½:½, Huss - Csajka 1:0, Kuhn - Fischer 0:1, Bieri - Silberring 0:1, Köchli - Issler ½:½, W. Aeschbach - Haufler 1:0).

Winterthur II - Luzern II 4:4 (Schärer - Belezky ½:½, Gattenlöhner - Rusev 1:0, Kelecevic - Georgescu 0:1, Mäder - Wüest ½:½, Borner - Kaufmann ½:½, Jovanovic - D. Atlas 0:1, Hirzel - Forestier ½:½, Zollinger - Deubelbeiss 1:0).

Réti II - Wollishofen II 6:2 (Wagner - Good 1:0, J. Wyss - Eschmann ½:½, Wüthrich - Th. Wyss ½:½, Kriste - Kambor 1:0, Haas - Held 1:0, Pfister - Schmidbauer 0:1, Mansoor - Kohli 1:0, Bühler - Bous 1:0).

Nationalliga B, Ost, Schlussrangliste nach 9 Runden

1. Solothurn 15 (45/Aufsteiger). 2. Bodan 12 (38½). 3. Wettswil 10 (38). 4. Luzern II 9 (41½). 5. Winterthur II 9 (38). 6. Tribschen 9 (36). 7. Zürich II 7 (34½). 8. Réti II 7 (32½). 9. Wollishofen II 6 (27/Absteiger). 10. Baden 5 (29/Absteiger).

Nationalliga B, West, 8. Runde

Nyon - Riehen II 4:4 (Ondozi - Flückiger 0:1, Vilaseca - Schwarz ½:½, Guex - Herbrechtsmeier ½:½, Rochat - Rüfenacht 1:0, Ferrier - Pommerehne ½:½, Michaud - Schwierskott ½:½, Reynolds - Erismann ½:½, Asllani - R. Staechelin ½:½).

Trubschachen - Payerne 5:3 (Kaenel - N. Grandadam 1:0, Filipovic - S. Stoeri 1:0, Milosevic - Zarri 0:1, Adler - Duruz 1:0, Becker - Hofmann 1:0, Simon - Schneuwly 0:1, Haldemann - Overney 0:1, Lipecki - Rochat 1:0).

Sorab Basel - Schwarz-Weiss Bern 5:3 (Bojic - Salzgeber 1:0, Scherer - Klauser 0:1, Grbic - Nazarenus 1:0, Budisin - Curien ½:½, D. Matovic - Sa. Schweizer 1:0, Vuksanovic - Papakonstantinou ½:½, Hänggi - Rickly 1:0, Jovanovic - Turkmani 0:1).

Vevey - Therwil 4½:3½ (Burnier - Jud 1:0, Lamoureux - Schröter 0:1, Kolly - Lo Presti 1:0, Jacot - Faraone 0:1, Pomini - Koller 0:1, Chervet - Gautier 1:0, Gaier - Haag ½:½, Besson 1:0 f.).

Biel - Sion 5:3 (Georg - Rappaz 1:0, Kudryavtsev - Emery ½:½, Lienhard - Morand ½:½, Lucca - Popescu 1:0, Wiesmann - Paladini 0:1, Rohrer - C. Philippoz 1:0, Bürki - Riand 0:1, De Jonckheere - Roduit 1:0).

Nationalliga B, West, 9. Runde

Payerne - Nyon 3:5 (S. Stoeri - Ondozi ½:½, Duruz - Vilaseca ½:½, Zarri - Guex ½:½, Megret - Michaud 0:1, Hofmann - Schweitzer ½:½, Overney - Ferrier 0:1, Bonferroni - Reynolds 1:0, Rochat - Asllani 0:1).

Schwarz-Weiss - Trubschachen 2½:5½ (Klauser - Kaenel 1:0, Curien - Filipovic 0:1, Salzgeber - Milosevic ½:½, Papakonstantinou - Adler 0:1, Nazarenus - Becker 0:1, Leutwyler - Simon 0:1, Dietiker - Ramseyer 1:0, Rickly - G. Heinatz 0:1).

Riehen II - Vevey 3½:4½ (Herbrechtsmeier - Jacot ½:½, Metz - Burnier 0:1, Werner - Gaier 1:0, Schwarz - Pomini 0:1, Wirz - Zuodar ½:½, Erismann - Bigler ½:½, R. Staechelin - Besson 1:0, Ditzler - Chervet 0:1).

Sion - Sorab 5:3 (Terreaux 1:0 f., Emery - Grbic ½:½, Rappaz - Bojic 0:1, Morand - Budisin 0:1, Paladini - Hänggi 1:0, Popescu - Vuksanovic ½:½, Roduit - Jovanovic 1:0, Riand - L. Stankovic 1:0).

Therwil - Biel 6:2 (Pfrommer - Lienhard 1:0, Faraone - Kudryavtsev 0:1, Häner - Georg ½:½, Jud - Lucca 1:0, Schröter - Wiesmann 1:0, Grünberger - Rohrer 1:0, Waldmeier - Bürki ½:½, Müller - Bracher 1:0).

Nationalliga B, West, Schlussrangliste nach 9 Runden

1. Nyon 16 (47/Aufsteiger). 2. Trubschachen 15 (44½). 3. Riehen II 13 (42½). 4. Vevey 11 (38½). 5. Payerne 9 (38). 6. Schwarz-Weiss 9 (35½). 7. Therwil 6 (35). 8. Biel 5 (27½). 9. Sion 3 (27/Absteiger). 10. Sorab 3 (24½/Absteiger).

Die erfolgreichsten Punktesammler in der NLB

FM David Burnier (Vevey) 7½ Punkte aus 9 Partien, GM Vadim Milov (Schwarz-Weiss) und GM Sergej Owsejewitsch (Solothurn) je 7/7, Olaf Schweitzer (Nyon) 6½/7, IM Alexander Belezky (Luzern II) und Sebastian Gattenlöhner (Winterthur II) je 6½/8, WIM Gundula Heinatz (Trubschachen) 6/7, FM Joël Adler (Trubschachen) 5½/6, FM Filip Goldstern (Zürich II), Lukas Schwander (Tribschen) und Olivier Chervet (Vevey) je 5½/7, FM Holger Rasch (Nyon) 5/5, David Ferrier (Nyon) 5/6.

Definitive Paarungen für die Aufstiegsspiele (29. Oktober – 3. November)

1. Liga/Nationalliga B: Gligoric Zürich - Olten, Nimzowitsch Zürich - Pfäffikon/ZH, Schwarz-Weiss Bern II - Thun, Genf II - Court.

2./1. Liga: Glarus - Réti Zürich IV, Rapperswil-Jona - Winterthur IV, Nimzowitsch Zürich II - Entlebuch, Brugg - Spiez, Echiquier Bruntrutain Porrentruy - Crans-Montana, Fribourg - Mett-Madretsch. – Réti Zürich III und Olten II steigen direkt auf.

3./2. Liga: St. Gallen IV - Schaffhausen/Munot, Frauenfeld - Herisau II, Herrliberg - Cham, Stäfa - Baden IV, Döttingen-Klingnau - March-Höfe, Baden III - Baar, Freiamt - Zürich IV, Liestal - Oftringen, Münsingen - Fribourg II, Belp - Langenthal, Cavaliers Fous Genf - Grenchen, Cercle Valaisan - Echallens IV, Prilly - Grand Echiquier Lausanne II. – Nimzowitsch Zürich III, Olten III und Neuenburg II steigen direkt auf.

Direkte Aufsteiger aus der 4. Liga (die zwei Erstplatzierten pro Gruppe steigen auf): Toggenburg, Flawil II, Illnau-Effretikon II, Schaffhausen/Munot II, Letzi Zürich II, Stäfa II, Teuta Luzern, Altdorf, Baden VI, Döttingen-Klingnau II, Neu-Allschwil, Roche Basel II, Brig II, Schwarz-Weiss Bern IV, Romont II, La Chaux-de-Fonds II, Tigran Petrossian Genf, Ecole d’Echecs Genf, Plainpalais Genf, Cavaliers Fous Genf II.

Partien der Doppel-Schlussrunde der Nationalliga A vom 27./28. Oktober in Lausanne (Hôtel «Aquatis», Route de Berne 148)

8. Runde (Samstag, 13 Uhr): Winterthur - Genf, Zürich - Riehen, Luzern - Echallens, Wollishofen - Réti, St. Gallen - Mendrisio.

9. Runde (Sonntag, 11 Uhr): Genf - Riehen, Winterthur - Zürich, Réti - Luzern, Wollishofen - St. Gallen, Mendrisio - Echallens.

Nationalliga-A-Rangliste nach 7 Runden: 1. Genf 12 (38). 2. Riehen 12 (37½). 3. Winterthur 11 (37). 4. Luzern 11 (35½). 5. Zürich 10 (33). 6. Réti 8 (32½). 7. Wollishofen 4 (23). 8. Echallens 2 (19½). 9. Mendrisio 0 (12½). 10. St. Gallen 0 (11½).


SMM: Wer begleitet Solothurn in die Nationalliga A: Nyon oder Trubschachen? – Sion steigt in die 1. Liga ab – Baden und Sorab geben ein Lebenszeichen

von Markus Angst

Nyons FM Murtez Ondozi verlor zwar gegen Riehen II am ersten Brett, doch sein Team kann am Sonntag immer noch aus eigener Kraft in die Nationalliga A aufsteigen.

ma - In der 8. Nationalliga-B-Runde der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) fiel, nachdem sich Solothurn den Aufstieg in der Ostgruppe bereits nach sieben Runden gesichert hatte, eine weitere Entscheidung. Sion steigt in der Westgruppe auf direktem Weg in die 1. Liga ab. Noch nicht entschieden ist, wer die Walliser begleiten und wer in der Ostgruppe absteigen wird. Ebenso offen ist, ob im Westen Nyon oder Trubschachen aufsteigt.

Der ohne seine vier Topspieler IM Jean Netzer (Nummer 1 der Spielerliste), FM Claudiu Prunescu (3), Emilien N'Guyen (4) und FM Holger Rasch (5) angetretene Leader Nyon gab beim 4:4 gegen das zweitplatzierte und nicht aufstiegsberechtigte Riehen II einen Punkt ab. Sechs der acht Partien endeten unentschieden. Weil das drittrangierte Trubschachen gegen Payerne 5:3 gewann (in diesem Match gab es kein einziges Remis), rückten die Emmentaler bis auf einen Punkt an die Waadtländer heran.

Beide Aufstiegsaspiranten bestreiten im letzten Durchgang auswärts ein brisantes Derby. Nyon – das noch nie in der Nationalliga A gespielt hat und neben einem Mannschaftspunkt auch drei Einzelpunkte mehr aufweist – trifft auf Payerne, während es Trubschachen – das 2014 für eine Saison im Oberhaus vertreten gewesen ist – mit Schwarz-Weiss Bern zu tun bekommt.

Ebenso wie das Rennen um den Gruppensieg und damit um den Aufstieg verspricht auch der Kampf gegen den Abstieg in der Westgruppe Hochspannung. Allerdings ist Sion nach der 3:5-Niederlage im Schicksalsmatch gegen Biel nicht mehr zu retten. Weil das letztplatzierte Sorab aber gegen Schwarz-Weiss Bern überraschend seinen ersten Saisonsieg feierte (5:3), liegen die Basler nur noch einen Punkt hinter Therwil (3½:4½-Niederlage gegen Vevey) und zwei Punkte hinter Biel. Die vier Tabellenletzten spielen in der Schlussrunde noch untereinander. Therwil empfängt Biel, Sorab reist nach Sion.

Auch in der Ostgruppe gab das Schlusslicht ein starkes Lebenszeichen: Baden deutete mit seinem 5:3-Sieg gegen Zürich II an, dass es nicht kampflos untergehen will. Zwar sind die Aargauer gemeinsam mit Réti Zürich II (2½:5½-Niederlage gegen Tribschen, das sich damit definitiv aus der Gefahrenzone brachte) weiterhin Letzte, doch liegen die beiden Schlusslichter nur einen Punkt hinter Wollishofen II (2½:5½-Niederlage gegen Winterthur II, das damit den Klassenerhalt sicherte).

In der Schlussrunde machen Réti II und Wollishofen II im direkten Duell mindestens einen Absteiger unter sich aus. Baden trifft noch auswärts auf das zweitplatzierte Bodan Kreuzlingen, das als Aufstiegskandidat nach einer missratenen Saison mit einem 4½:3½-Sieg im Prestigeduell gegen das als Gruppensieger bereits feststehende Solothurn ein Ausrufezeichen setzte.

Nationalliga B, Ost, 8. Runde vom Samstag

Bodan Kreuzlingen - Solothurn 4½:3½ (Hommeles - Owsejewitsch 0:1, Kühn - Habibi 1:0, Weindl - Hakimifard 1:0, Wildi - Schwägli ½:½, Schmid - Flückiger ½:½, Knödler - Schiendorfer 1:0, Knaus - Fischer 0:1, Egle - Krebs ½:½).

Wettswil - Luzern II 2:6 (Huss - Belezky 0:1, Rüetschi - Rusev 0:1, Ph. Aeschbach - Wüest 1:0, Georges - Georgescu ½:½, Kuhn - D. Atlas 0:1, Bieri - Kaufmann 0:1, W. Aeschbach - Forestier ½:½, Heldner - Deuber 0:1).

Réti Zürich II - Tribschen 2½:5½ (Wüthrich - Räber 0:1, Wyss - Kovac 1:0, Meier - Cremer 0:1, Haas - Strauss 1:0, Porras Campo - Gabersek 0:1, Bühler - Lustenberger ½:½, Pfister - Schwander 0:1, Allard - Hoffmann 0:1).

Baden - Zürich II 5:3 (Snuverink - Vucenovic 1:0, Klundt - Goldstern 0:1, Düssel - Csajka 1:0, Bouclainville - Fischer 1:0, Eschholz - Haufler 1:0, Saikrishnan - Patzelt 0:1, Suter - Issler 0:1, Saurer - Kummle 1:0).

Wollishofen II - Winterthur II 2½:5½ (Wyss - Kauch ½:½, Eschmann - Schärer ½:½, Douguet - Gattenlöhner 0:1, Kambor - Kelecevic ½:½, Held - Borner ½:½, Kohli - Zollinger 0:1, Schmidbauer - Jovanovic ½:½, Bous - Schweighoffer 0:1).

Nationalliga B, Ost, Rangliste nach 8 Runden

1. Solothurn 13 (38½/steht als Aufsteiger fest). 2. Bodan 10 (33). 3. Tribschen 9 (34½). 4. Luzern II 8 (37½). 5. Winterthur II 8 (34). 6. Wettswil 8 (33½). 7. Zürich II 7 (31). 8. Wollishofen II 6 (25). 9. Baden und Réti II je 5 (26½).

Nationalliga B, Ost, Partien der 9. Runde vom Sonntag

Solothurn - Tribschen

Bodan - Baden

Winterthur II - Luzern II

Wettswil - Zürich II

Réti II - Wollishofen II

Nationalliga B, West, 8. Runde vom Samstag

Nyon - Riehen II 4:4 (Ondozi - Flückiger 0:1, Vilaseca - Schwarz ½:½, Guex - Herbrechtsmeier ½:½, Rochat - Rüfenacht 1:0, Ferrier - Pommerehne ½:½, Michaud - Schwierskott ½:½, Reynolds - Erismann ½:½, Asllani - R. Staechelin ½:½).

Trubschachen - Payerne 5:3 (Kaenel - N. Grandadam 1:0, Filipovic - S. Stoeri 1:0, Milosevic - Zarri 0:1, Adler - Duruz 1:0, Becker - Hofmann 1:0, Simon - Schneuwly 0:1, Haldemann - Overney 0:1, Lipecki - Rochat 1:0).

Sorab Basel - Schwarz-Weiss Bern 5:3 (Bojic - Salzgeber 1:0, Scherer - Klauser 0:1, Grbic - Nazarenus 1:0, Budisin - Curien ½:½, D. Matovic - Sa. Schweizer 1:0, Vuksanovic - Papakonstantinou ½:½, Hänggi - Rickly 1:0, Jovanovic - Turkmani 0:1).

Vevey - Therwil 4½:3½ (Burnier - Jud 1:0, Lamoureux - Schröter 0:1, Kolly - Lo Presti 1:0, Jacot - Faraone 0:1, Pomini - Koller 0:1, Chervet - Gautier 1:0, Gaier - Haag ½:½, Besson 1:0 f.).

Biel - Sion 5:3 (Georg - Rappaz 1:0, Kudryavtsev - Emery ½:½, Lienhard - Morand ½:½, Lucca - Popescu 1:0, Wiesmann - Paladini 0:1, Rohrer - C. Philippoz 1:0, Bürki - Riand 0:1, De Jonckheere - Roduit 1:0).

Nationalliga B, West, Rangliste nach 8 Runden

1. Nyon 14 (42). 2. Trubschachen und Riehen II (nicht aufstiegsberechtigt) je 13 (39). 4. Payerne 9 (35). 5. Vevey 9 (34). 6. Schwarz-Weiss 9 (33). 7. Biel 5 (25½). 8. Therwil 4 (29). 9. Sorab 3 (21½). 10. Sion 1 (22/steht als Absteiger fest).

Nationalliga B, West, Partien der 9. Runde vom Sonntag

Payerne - Nyon

Schwarz-Weiss - Trubschachen

Riehen II - Vevey

Therwil - Biel

Sion - Sorab


SMM: Solothurn kehrt in die Nationalliga A zurück – auch Nyon auf NLA-Kurs – Punktverluste für Trubschachen und Schwarz-Weiss Bern

von Markus Angst

Der für Schwarz-Weiss Bern spielende GM Vadim Milov hat in der Nationalliga B alle sieben Partien gewonnen.

ma - Der Schachklub Solothurn steigt in der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) nach 2015 zum zweiten Mal in die Nationalliga A auf. Nach ihrem klaren 5½:2½-Sieg gegen Réti Zürich II in der 7. Nationalliga-B-Runde haben die Solothurner in der Ostgruppe zwei Runden vor Schluss bereits fünf Punkte Vorsprung auf ihre schärfsten Verfolger und können in den beiden verbleibenden Runden, in denen sie noch auf Bodan Kreuzlingen und Tribschen treffen, nicht mehr eingeholt werden.

Nachdem sie 2016 punktelos aus der NLA abgestiegen waren, retteten sie in der vergangenen Saison nur die besseren Einzelpunkte vor dem direkten Fall in die 1. Liga. Doch heuer läuft es optimal für die Solothurner. Denn während sie einen Sieg nach dem anderen einfahren, lassen die hinter ihnen liegenden Teams regelmässig Punkte liegen. So profitierten sie diesmal von der zweiten aufeinanderfolgenden Niederlage von Wettswil. Diesmal verlor der Tabellenzweite 3:5 gegen Bodan, das nach einer verkorksten Saison wenigstens das Abstiegsgespenst verjagte.

In der NLB-Westgruppe löste Leader Nyon die Aufgabe im Genfersee-Derby gegen Vevey souverän (5½:2½) und liegt zwei Runden vor Schluss zwei Punkte vor Trubschachen. Denn die Emmentaler gaben beim 4:4 gegen Aufsteiger Biel überraschend einen Punkt ab. Aus der Entscheidung um den Gruppensieg verabschiedet hat sich Schwarz-Weiss Bern nach der überraschend deutlichen 2½:5½-Niederlage gegen das nicht aufstiegsberechtige, auf Rang 2 liegende Riehen II. Da es ist für die Berner ein schwacher Trost, dass ihr Topspieler GM Vadim Milov mit einem 100-Prozent-Resultat (7 aus 7) zu Buche steht. In der 8. Runde am 20. Oktober bekommt es auch Nyon noch mit Riehen II zu tun. Tags drauf treffen die Waadtländer, die noch nie in der Nationalliga A gespielt haben, noch auf Payerne.

Spannend ist in beiden Gruppen der Kampf gegen den Abstieg. Während in der Ostgruppe viel dafürspricht, dass Schlusslicht Baden (3 Punkte) nach der 1:7-Niederlage gegen Tribschen absteigen wird, sind mit Tribschen (7), Zürich II (7), Luzern II (6), Winterthur (6), Wollishofen II (6) und Réti II (5) sechs Teams nur durch zwei Punkte getrennt. In der Westgruppe dürften – nachdem Therwil den Schicksalsmatch gegen Sorab Basel 5:3 gewonnen hat – wohl Biel (3), Sion (1) und Sorab (1) die beiden Absteiger unter sich ausmachen.

Gligoric Zürich gegen Olten, Nimzowitsch Zürich gegen Winterthur III oder Pfäffikon/ZH, Schwarz-Weiss Bern II gegen Thun und Genf II gegen Court – so lauten die vier Aufstiegsspiel-Paarungen 1. Liga/Nationalliga B vom 3. November. Nimzowitschs Gegner ist deshalb noch nicht bestimmt, weil Winterthur III das Aufstiegsspiel nur dann bestreitet, wenn Winterthur II am 21. Oktober aus der Nationalliga B absteigen sollte. Aktuell liegt Winterthur II mit einem Punkt Vorsprung auf den Strich auf dem 7. Platz in der NLB-Ostgruppe.

Olten und Schwarz-Weiss II waren letzte Saison aus der NLB abgestiegen. Pfäffikon und Genf II hatten bereits im Vorjahr das Aufstiegsspiel 1. Liga/NLB bestritten, waren aber an Wollishofen II bzw. Therwil gescheitert. Court wurde in der Nordwestgruppe zwar nur Dritter, erbt aber das Aufstiegsspiel, weil das zweitplatzierte Riehen III verzichtet. Am knappsten fiel die Aufstiegsspiel-Entscheidung in der Westgruppe. Hinter dem souveränen Gruppensieger Genf II rückte das gegen Absteiger Neuenburg 5½:2½ siegreiche Thun mit lediglich 8 Punkten noch vom 4. auf den 2. Platz vor, weil die vor ihm liegenden Valais (2:6 gegen Genf II) und Amateurs (½:7½ im Genfer Derby gegen Bois-Gentil) verloren. Die Thuner profitierten davon, dass Bois-Gentil (7 Punkte) in der 5. Runde wegen eines nichtqualifizierten Spielers zwei Zähler abgezogen worden waren.

Neben Neuenburg steigen Bodan Kreuzlingen II, Chur (Ost), Zürich III, Neuling Zug (Zentral), Birsfelden/Beider Basel/Rössli, Neuling Jura (Nordwest) und Köniz-Bubenberg (West) in die 2. Liga ab. Während es in der Ost- und Nordwestgruppe nach der Schlussrunde auf den beiden letzten Rängen keine Verschiebungen gab, war die Abstiegsentscheidung in den beiden anderen Gruppen dramatisch. In der Zentralgruppe schlug Luzern III im direkten Duell zweier gefährdeter Teams Zürich III 4½:3½ und überholte damit die Zürcher ebenso wie Aufsteiger Lenzburg, der beim 4:4 gegen das drittrangierte St. Gallen II einen überraschenden Punkt holte. Die je 4 Punkte aufweisenden Luzern III, Lenzburg und Zürich III sind nur durch einen Einzelpunkt getrennt. In der Westgruppe erwischte es Köniz-Bubenberg gar mit 5 Punkten. Den im Vorjahr noch auf Rang 3 gelandeten Bernern wurde zum Verhängnis, dass sie im Schlussdurchgang das direkte Duell gegen Echallens II 2:6 verloren.

Erfolgreichste 1.-Liga-Spieler waren in dieser Saison Mirko Mikavica (Gligoric) und Olaf Nazarenus (Schwarz-Weiss II) mit je 6½ Punkten aus 7 Partien. GM Dejan Pikula (Gligoric) und David Schaffner (Bern) erreichten gar ein 100-Prozent-Resultat, spielten jedoch beide nur sechs Mal.

Nationalliga B, Ost

Solothurn - Réti Zürich II 5½:2½ (Habibi - Haas 1:0, Owsejewitsch - Lou 1:0, Schwägli - Wyss 0:1, Flückiger - Wüthrich ½:½, Schiendorfer - Uhlmann 1:0, S. Muheim - Schmid 0:1, Fischer - Mansoor 1:0, Krebs - Bühler 1:0).

Wettswil - Bodan Kreuzlingen 3:5 (Rüetschi - Hommeles 0:1, Huss - Kühn ½:½, Ph. Aeschbach - Weindl 1:0, Christen - Wildi ½:½, Georges - Knödler ½:½, Bieri - Schmid 0:1, Kuhn - Egle 0:1, W. Aeschbach - Plüss ½:½).

Winterthur II - Zürich II 4:4 (Gattenlöhner - Goldstern 0:1, Schärer - Csajka 1:0, Kauch - Fischer ½:½, Lang - Patzelt 0:1, Borner - Silberring 0:1, Kelecevic - Preziuso ½:½, Jovanovic - Berset 1:0, Hirzel - Issler 1:0).

Luzern II - Wollishofen II 5½:2½ (Belezky - Kambor 1:0, Rindlisbacher - Good ½:½, Wüest - Held ½:½, D. Atlas - Kradolfer 1:0, P. Lötscher - Kohli 0:1, Deuber - Schmidbauer ½:½, Forestier - Frank 1:0, Bucher - Schott 1:0).

Tribschen - Baden 7:1 (Kovac - Snuverink ½:½, Strauss - Klundt ½:½, Räber - Milosevic 1:0, Lustenberger - Düssel 1:0, Gabersek - Bouclainville 1:0, Schwander - Rodic 1:0, Hoffmann - Wilhelm 1:0, Neubert 1:0 f.).

Rangliste nach 7 Runden: 1. Solothurn 13 (35/steht als Aufsteiger fest). 2. Wettswil 8 (31½). 3. Bodan 8 (28½). 4. Tribschen 7 (29). 5. Zürich II 7 (28). 6. Luzern II 6 (31½). 7. Winterthur II 6 (28½). 8. Wollishofen II 6 (22½). 9. Réti II 5 (24). 10. Baden 3 (21½).

Partien der 8. Runde (20. Oktober): Bodan - Solothurn, Wettswil - Luzern II, Réti II - Tribschen, Baden - Zürich II, Wollishofen II - Winterthur II.

Nationalliga B, West

Nyon - Vevey 5½:2½ (Netzer - Crut 1:0, Prunescu - Burnier ½:½, Nguyen - Jacot ½:½, Guex - Pomini ½:½, Vilaseca - Dousse ½:½, Schweitzer - Hoang 1:0, Ferrier - Chervet 1:0, Sermier - Bigler ½:½).

Trubschachen - Biel 4:4 (Kaenel - Kudryavtsev ½:½, Filipovic - Lucca ½:½, Milosevic - Georg ½:½, Adler - Wiesmann ½:½, Becker - Rohrer ½:½, Haldemann - De Jonckheere 0:1, Simon - Bürki ½:½, M. Heinatz - Burkhalter 1:0).

Riehen II - Schwarz-Weiss Bern 5½:2½ (Metz - Milov 0:1, Flückiger - Klauser ½:½, Werner - Papakonstantinou 1:0, Wirthensohn - Salzgeber ½:½, Herbrechtsmeier - Turkmani 1:0, Giertz - Leutwyler ½:½, Schwarz - Ramseyer 1:0, Schwierskott - Urwyler 1:0).

Sion - Payerne 2½:5½ (Terreaux - Stijve 0:1, Emery - P. Grandadam 0:1, Morand - S. Stoeri ½:½, D. Philippoz - Zarri 1:0, Paladini - Duruz 0:1, C. Philippoz - Gendre 0:1, Popescu - Schneuwly 0:1, Riand - Overney 1:0).

Therwil - Sorab Basel 5:3 (Hund - Scherer 1:0, Faraone - Z. Stankovic 0:1, Häner - Grbic ½:½, Schröter - Vuksanovic 1:0, Müller - Budisin ½:½, Grünberger - Hänggi 0:1, Waldmeier - L. Stankovic 1:0, Lo Presti - P. Miletic 1:0).

Rangliste nach 7 Runden: 1. Nyon 13 (38). 2. Riehen II 12 (35/nicht aufstiegsberechtigt). 3. Trubschachen 11 (34). 4. Payerne 9 (32). 5. Schwarz-Weiss 9 (30). 6. Vevey 7 (29½). 7. Therwil 4 (25½). 8. Biel 3 (20½). 9. Sion 1 (19). 10. Sorab 1 (16½).

Partien der 8. Runde (20. Oktober): Nyon - Riehen II, Trubschachen - Payerne, Sorab - Schwarz-Weiss, Vevey - Therwil, Biel - Sion.

Die erfolgreichsten Punktesammler in der NLB

GM Vadim Milov (Schwarz-Weiss) 7 Punkte aus 7 Partien, Olaf Schweitzer (Nyon) 6/6, IM Andreas Huss (Wettswil), IM Ali Habibi (Solothurn), FM Daniel Fischer (Zürich II) und FM David Burnier (Vevey) je 5½/7, GM Sergej Owsejewitsch (Solothurn) und FM Holger Rasch (Nyon) je 5/5, IM Alexander Belezky (Luzern II), WIM Gundula Heinatz (Trubschachen) und Noé Duruz (Payerne) 5/6, Lukas Schwander (Tribschen) 4½/5, IM Charles Lamoureux (Vevey) 4/4, WIM Laura Stoeri (Payerne) und Laurent Vilaseca (Nyon) je 4/5.

1. Liga, Ost

St. Gallen III - Gligoric Zürich 2:6 (Rusconi - Pikula 0:1, Eisenbeiss - Zakic 0:1, J. Fecker - Bussard 0:1, Wittenbrock - Rasovic ½:½, Schneider - M. Mikavica 0:1, Schoch - Kügel 0:1, Heinlin - Milovanovic ½:½, Sandholzer - D. Mikavica 1:0).

Winterthur III - Wädenswil 4½:3½ (Mäder - Bodmer 1:0, Klaus - Szakolczai 1:0, Ballmer - Martin 0:1, Freuler - Georgiadis ½:½, Kreutzmann - Walter 1:0, Vogt - Drochomirecki 0:1, Gloor - Bantea 1:0, Turki - Eggmann 0:1).

Pfäffikon/ZH - Chur 4:4 (Künzli - Matt 0:1, Hugentobler - Meyer 1:0, Gosch - Risch 1:0, Mäder - S. Adzic ½:½, Joller - Hew 0:1, Scheidegger - Eberle 1:0, Wanner - Binggeli ½:½, Utzinger - Wyss 0:1).

Bodan Kreuzlingen II - Sprengschach Wil/SG 1½:6½ (Knaus - Meier 0:1, Schädler - Mira ½:½, Johne - Karrer 0:1, Fessler - Born 0:1, Norgauer - Wrobel 0:1, Zeiler - Bosshard ½:½, Panek - Grob 0:1, Bruttel - Dhenin ½:½).

Schlussrangliste nach 7 Runden: 1. Gligoric 12 (41). 2. Winterthur III 12 (35/bestreitet das Aufstiegsspiel nur, wenn Winterthur II aus der NLB absteigt). 3. Pfäffikon 9 (29½). 4. Sprengschach 6 (30). 5. Wädenswil 6 (28½). 6. St. Gallen III 4 (22). 7. Bodan II 4 (19½/Absteiger). 8. Chur 3 (18½/Absteiger).

1. Liga, Zentral

Zug - Nimzowitsch Zürich 3½:4½ (R. Zweifel - Ferguson 1:0, Musil - Bäumer 0:1, Wilhelm - Bischoff 0:1, Voinikonis - Schultheiss 1:0, Dürig - Alic 0:1, Leuthold - Tanner ½:½, Zuber - Isler 1:0, Lee - Stoffregen 0:1).

Trubschachen II - Olten 1:7 (Künzi - B. Kamber 0:1, Lipecki - Claverie ½:½, Ramseier - Reist ½:½, Si. Thuner - R. Angst 0:1, St. Thuner - Hohler 0:1, Felder - Senn 0:1, Müller - Kupper 0:1, Sivanandan - O. Angst 0:1).

St. Gallen II - Lenzburg 4:4 (Hofer - Killer ½:½, Steiger - Backlund ½:½, Chennaoui - Walti ½:½, Weigand - Oze ½:½, Bischoff - Wiesinger 0:1, Schmuki - Barth 0:1, Rexhepi 1:0 f., Nyffenegger 1:0 f.).

Zürich III - Luzern III 3½:4½ (Haufler - Popp 1:0, Walser - Naarden 0:1, Schönhof - Portmann 0:1, Trümpler - Benmia ½:½, Deveci - Schmid ½:½, Studer - Züsli 1:0, Brandis - Speck ½:½, Züst - Schwammberger 0:1).

Schlussrangliste nach 7 Runden: 1. Nimzowitsch 14 (36½). 2. Olten 11 (38). 3. St. Gallen II 10 (30). 4. Trubschachen II 7 (25½). 5. Luzern III 4 (24). 6. Lenzburg 4 (23½). 7. Zürich III 4 (23/Absteiger). 8. Zug 2 (23½/Absteiger).

1. Liga, Nordwest

Birsfelden/Beider Basel/Rössli - Schwarz-Weiss Bern II 3½:4½ (Eppinger - Häberli ½:½, Ammann - Curien ½:½, Müller - Ollenberger ½:½, Weidt - Sa. Schweizer 0:1, Gogniat - Rickly ½:½, Andjelkovic - Nazarenus 0:1, Filipovic - Kuert 1:0, Gajic - Holzgrewe ½:½).

Jura - Riehen III 3½:4½ (Michel - R. Staechelin 0:1, Perret - Rüfenacht 1:0, Furrer - Ditzler ½:½, Gertsch - Brait 1:0, Nobs - Ernst 1:0, K. Achatz 0:1 f., M . Achatz 0:1 f., Schmahl 0:1 f.).

Court - Basel 5½:2½ (Unternährer - J. Cuénod 1:0, El-Maïs - Ellenbroek 1:0, Wenger - Gerschwiler ½:½, Lerch - Melkumjanc 1:0, Reinhart - Schwing 1:0, Daeschler - Prill 0:1, R. Gerber - Baumann 0:1, Maître - T. Rosebrock 1:0).

Bern - Birseck 8:0 (Ramseyer - B. Zanetti 1:0, Horber - Sommerhalder 1:0, Schlegel - Bohrer 1:0, Gast - Herzig 1:0, Musaelyan - N. Zanetti 1:0, Schaffner - Mattmann 1:0, Monteforte 1:0 f., Schneider 1:0 f.).

Schlussrangliste nach 7 Runden: 1. Schwarz-Weiss II 12 (35½). 2. Riehen III 10 (32/verzichtet auf das Aufstiegsspiel). 3. Court 10 (31½). 4. Bern 9 (32½). 5. Basel 5 (27½). 6. Birseck 5 (19½). 7. Birsfelden/Beider Basel/Rössli 4 (25½/Absteiger). 8. Jura 1 (20/Absteiger).

1. Liga, West

Genf II - Valais 6:2 (Fioramonti - Darbellay 1:0, Geiser - Nüesch ½:½, Delmonico - Moret ½:½, Daverio - P. Perruchoud ½:½, Gurtner - A. Zaza 1:0, Sudan - Salamin 1:0, Batchinsky - Jean 1:0, Thévenoz - Major ½:½).

Bois-Gentil Genf - Amateurs Genf 7½:½ (Joie - Fröschl 1:0, Schmid - Boffa ½:½, Masserey - Bouilloux 1:0, Cadei - Le Bourhis 1:0, De La Rosa - Durand 1:0, Kupalov - Fulpius 1:0, Rincon - Schaerer 1:0, Bieri 1:0 f.).

Thun - Neuenburg 5½:2½ (Künzli - Terraz 1:0, Meyer - Hauser 0:1, Bellmann - Holveck 1:0, Roth - Banderet 1:0, Kalbermatter - Berrada 1:0, R. Stucki - Schwarz 0:1, K. Stucki - Galerne ½:½, Finger 1:0 f.).

Echallens II - Köniz-Bubenberg 6:2 (Carré - S. Freiburghaus 1:0, Monthoux - Rimann 1:0, A. Meylan - Kaszas 1:0, Perréard - Vermin 1:0, Cé. Grillon - E. Freiburghaus 1:0, Bertola - Riesen 0:1, Coletta - Novalic ½:½, Lopez - Hefti ½:½).

Schlussrangliste nach 7 Runden: 1. Genf II 12 (37). 2. Thun 8 (28½). 3. Valais 7 (28½). 4. Bois-Gentil 7 (35). 5. Echallens II 7 (27). 6. Amateurs 6 (27). 7. Köniz-Bubenberg 5 (23½/Absteiger). 8. Neuenburg 2 (17½/Absteiger).

Die erfolgreichsten Punktesammler in der 1. Liga

Mirko Mikavica (Gligoric) und Olaf Nazarenus (Schwarz-Weiss II) je 6½ Punkte aus 7 Partien, GM Dejan Pikula (Gligoric) und David Schaffner (Bern) je 6/6, Laurent Geiser (Genf II), Lars Bäumer (Nimzowitsch), Lukas Meier (Sprengschach), Roland Senn (Olten) und Christian Bussard (Gligoric) je 6/7, IM Patrice Lerch (Court), FM Gérard Nüesch (Valais) und Rudolf Gautschi (Köniz-Bubenberg) je 5½/6, Andreas Scheidegger (Pfäffikon), Miran Alic (Nimzowitsch), Andreas Aerni (Birseck) und Ruedi Staechelin (Riehen III) je 5/5, FM Walter Bichsel (Winterthur III) und FM Bruno Kamber (Olten) je 5/6, Geoffrey Myers (Nimzowitsch) 4½/5, Yuanpei Liu (Amateurs) 4/5.

2. Liga

Ost I: Engadin - Winterthur 3:3. Bodan - Flawil 3:3. Uzwil - Aadorf 3:3. Glarus - Buchs 3:3. – Gruppensieger: Glarus. Zweiter: Winterthur. Absteiger: Uzwil und Bodan.

Ost II: Winterthur - Chessflyers 3:3. Baden - Rapperswil-Jona 2½:3½. Höngg - Gligoric 5½:½. Réti - Wil 5:1. – Gruppensieger: Höngg (verzichtet auf das Aufstiegsspiel). Zweiter: Rapperswil-Jona. Dritter: Chessflyers oder Réti (Entscheidungsspiel um den 3. Platz am 29. September in Zürich). Absteiger: Gligoric und Baden.

Zentral I: UBS - Nimzowitsch 2½:3½. Goldau-Schwyz - Wollishofen 4:2. Zimmerberg - Dübendorf 2:4. Embrach - Oberglatt 3:3. – Gruppensieger: Nimzowitsch. Zweiter: Dübendorf. Absteiger: UBS und Zimmerberg.

Zentral II: Entlebuch - Massagno 3:3. Letzi - Tribschen 3½:2½. Zug - Réti 2½:3½. Bellinzona - Springer 3:3. – Gruppensieger: Réti. Zweiter: Entlebuch. Absteiger: Bellinzona und Zug.

Nordwest I: Brugg - Birseck 2½:3½. Riehen - Therwil 5:1. Roche - Trümmerfeld 2½:3½. Novartis - Luzern 6:0 f. – Gruppensieger: Brugg. Zweiter: Trümmerfeld. Absteiger: Therwil und Luzern.

Nordwest II: Kirchberg - Olten 2½:3½. Brig - Thun 3½:2½. Bern - Bümpliz 4½:1½. Spiez - Zollikofen 3½:2½. – Gruppensieger: Olten. Zweiter: Spiez. Absteiger: Thun und Bümpliz.

West I: Jura - Echiquier Bruntrutain Porrentruy 2:4. Court - SK Biel 3:3. Solothurn - La Chaux-de-Fonds 3:3. Riehen - Mett-Madretsch 4½:1½. – Gruppensieger: Echiquier Bruntrutain. Zweiter: Court. Absteiger: SK Biel und Jura.

West II: Valais - Fribourg 2:4. Düdingen - Bern 4:2. Payerne - Grand Echiquier 3:3. Nyon - Crans-Montana 2:4. – Gruppensieger: Fribourg. Zweiter: Grand Echiquier. Absteiger: Bern und Valais.

3. Liga

Ost II: Rheintal - Gonzen 3½:2½. Frauenfeld - Schaffhausen/Munot 3½:2½. Herisau - Winterthur 5:1. Chur spielfrei. – Gruppensieger: Frauenfeld. Zweiter: Schaffhausen/Munot. Kein Absteiger.

Ost III: SK Markus Regez - Wollishofen 2½:3½. Pfäffikon - Winterthur 3:3. Réti - Herrliberg ½:5½. Illnau-Effretikon - Nimzowitsch 3½:2½. – Gruppensieger: Herrliberg. Zweiter: Nimzowitsch. Absteiger: SK Markus Regez.

Ost IV: DSSP - Cham 1:5. Nimzowitsch - Tribschen 5½:½. Mutschellen - Tre Valli 0:6. Entlebuch - Zürich 2:4. – Gruppensieger: Nimzowitsch. Zweiter: Cham. Absteiger: Mutschellen.

Zentral I: March-Höfe - Dübendorf 5½:½. Embrach - Glattbrugg 3:3. Sprengschach - Stäfa 4½:1½. Glarus - Chessflyers 6:0 f. – Gruppensieger: Stäfa. Zweiter: March-Höfe. Absteiger: Embrach.

Zentral II: Lenzburg - Döttingen-Klingnau 2½:3½. Brugg - Zimmerberg 3:3. Säuliamt - DSSP 6:0. Wädenswil - Baden 2:4. – Gruppensieger: Döttingen-Klingnau. Zweiter: Baden. Absteiger: DSSP.

Zentral III: Riesbach - Réti 1:5. Zürich - IBM 5½:½. Escher Wyss - Baden 1:5. Baar spielfrei. – Gruppensieger: Baden. Zweiter: Zürich. Kein Absteiger.

Zentral IV: Baar - Freiamt 1½:4½. Baden - Rontal ½:5½. Luzern - Emmenbrücke 3:3. Sorab - Zofingen 2:3 (nur an 5 Brettern gespielt). – Gruppensieger: Freiamt. Zweiter: Baar. Absteiger: Sorab.

Nordwest I: Liestal - Birsfelden/Beider Basel/Rössli 5½:½. Reinach - Muttenz 2:4. Trümmerfeld - Novartis 4:2. Therwil - Gundeldingen 4:2. – Gruppensieger: Liestal. Zweiter: Trümmerfeld. Absteiger: Gundeldingen.

Nordwest III: Thun - Langenthal 1½:4½. Simme - Solothurn 4½:1½. Bantiger - Münsingen 2½:3½. Trubschachen spielfrei. – Gruppensieger: Münsingen. Zweiter: Langenthal. Kein Absteiger.

Nordwest IV: Bantiger - Payerne 1:5. Schwarz-Weiss Bern - Zollikofen 5½:½. Belp - Köniz-Bubenberg 5½:½. Fribourg spielfrei. – Gruppensieger: Belp. Zweiter: Fribourg. Kein Absteiger.

West I: Biel - Tramelan 3½:2½. Val-de-Travers - Neuenburg 3:3. Grenchen - Solothurn 4½:1½. SK Biel spielfrei. – Gruppensieger: Neuenburg. Zweiter: Grenchen. Kein Absteiger.

West II: Bois-Gentil - Genf 1½:4½. Renens - Cavaliers Fous 3½:2½. Amateurs II - Romont 5½:½. Amateurs III - Joueur 3½:2½. – Gruppensieger: Amateurs II (verzichtet auf das Aufstiegsspiel). Zweiter: Cavaliers Fous. Dritter: Genf. Absteiger: Romont.

West III: Cercle Valaisan - Vevey 5:1. Echallens - Grand Echiquier 1:5. Prilly - Valais 1:5. Sion spielfrei. – Gruppensieger: Cercle Valaisan. Zweiter: Grand Echiquier (das punktgleiche Vevey verzichtet auf ein Entscheidungsspiel um den 2. Platz). Kein Absteiger.

West IV: Prilly - Ecole d'Echecs 5:1. Echallens - Nyon 4½:1½. – Gruppensieger: Prilly. Zweiter: Echallens. Kein Absteiger.

4. Liga

Ost I: Toggenburg - Triesen 4:2. Flawil - Bodan 6:0. Rapperswil-Jona - Herrliberg 1½:3½. Wil spielfrei. – Aufsteiger: Toggenburg und Flawil.

Zentral I: Schlieren - Stäfa 3½:2½. Felidae Zürich - UBS 3½:2½. Letzi - Wettswil 5½:½. Dübendorf - Langnau a/A 2½:3½. – Aufsteiger: Letzi und Stäfa.

West I: Neuenburg - Payerne 3½:2½. Bulle - La Chaux-de-Fonds 3:3. Romont - Mett-Madretsch 4:1 (nur an 5 Brettern gespielt). Areuse spielfrei. – Aufsteiger: Romont und La Chaux-de-Fonds.

West II: Echallens - Ecole d'Echecs 1:5. Cercle Valaisan - Payerne 1½:4½. Valais - Nyon 3:3. Tigran Petrossian - Grand Echiquier 5:1. – Aufsteiger: Tigran Petrossian und Ecole d’Echecs.

West III: Plainpalais - Cavaliers Fous 3:3. Ville - Bois-Gentil III 4:2. Bois-Gentil IV - Morges 6:0 f. Sarrazin - Genf 0:6 f. – Aufsteiger: Plainpalais und Cavaliers Fous.

Paarungen für die Aufstiegsspiele (29. Oktober – 3. November)

1. Liga/Nationalliga B: Gligoric Zürich - Olten, Nimzowitsch Zürich - Winterthur III oder Pfäffikon/ZH, Schwarz-Weiss Bern II - Thun, Genf II - Court.

2./1. Liga: Glarus - Chessflyers oder Réti IV (Entscheidungsspiel um 3. Platz am 29. September in Zürich, da Gruppensieger Höngg auf das Aufstiegsspiel verzichtet), Rapperswil-Jona - Winterthur IV, Nimzowitsch Zürich II - Entlebuch, Réti Zürich III - Dübendorf, Brugg - Spiez, Olten II - Trümmerfeld Basel, Echiquier Bruntrutain Porrentruy - Grand Echiquier Lausanne, Fribourg - Court II.

3./2. Liga: St. Gallen IV - Schaffhausen/Munot, Frauenfeld - Herisau, Herrliberg - Cham, Nimzowitsch Zürich III - Nimzowitsch Zürich IV, Stäfa - Baden IV, Döttingen-Klingnau - March-Höfe, Baden III - Baar, Freiamt - Zürich IV, Liestal - Oftringen, Olten III - Trümmerfeld Basel II, Münsingen - Fribourg II, Belp - Langenthal, Neuenburg II - Genf III, Cavaliers Fous - Grenchen, Cercle Valaisan - Echallens IV, Prilly - Grand Echiquier Lausanne II.

Direkte Aufsteiger aus der 4. Liga (die zwei Erstplatzierten pro Gruppe steigen auf): Toggenburg, Flawil II, Illnau-Effretikon II, Schaffhausen/Munot II, Letzi Zürich II, Stäfa II, Teuta Luzern, Altdorf, Baden VI, Döttingen-Klingnau II, Neu-Allschwil, Roche Basel II, Brig II, Schwarz-Weiss Bern IV, Romont II, La Chaux-de-Fonds II, Tigran Petrossian Genf, Ecole d’Echecs Genf II, Plainpalais Genf, Cavaliers Fous Genf II.

In der 3. Liga steigt dieses Jahr nur in den sieben Achter-Gruppen der Gruppenletzte ab, damit es in der SMM 2019 wieder möglichst viele Achter-Gruppen gibt.

Die Resultate haben wegen der noch nicht erfolgten Kontrolle der spielberechtigten Spieler provisorischen Charakter. Die definitiven Ergebnisse und Schlussranglisten finden Sie in wenigen Tagen hier: http://www.swisschess.ch/smm.html.

Mannschaften, die auf das Aufstiegsspiel verzichten, sind gebeten, dies bis morgen Montagabend SMM-Leiter Markus Angst zu melden: markus.angst@swisschess.ch.

 


Aufstiegsspiele 1. Liga/NLB: Gligoric - Olten, Nimzowitsch - Winterthur III/Pfäffikon/ZH, Schwarz-Weiss II - Thun, Genf II - Court

von Markus Angst

Der für Schwarz-Weiss Bern II spielende Olaf Nazarenus (Bild) war gemeinsam mit Mirko Mikavica von Gligoric Zürich mit je 6½ Punkten aus sieben Partien erfolgreichster Punktesammler in dieser 1.-Liga-Saison.

ma - Gligoric Zürich gegen Olten, Nimzowitsch Zürich gegen Winterthur III oder Pfäffikon/ZH, Schwarz-Weiss Bern II gegen Thun und Genf II gegen Court – so lauten die vier Aufstiegsspiel-Paarungen 1. Liga/Nationalliga B in der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) vom 3. November.

Nimzowitschs Gegner ist deshalb noch nicht bekannt, weil Winterthur III das Aufstiegsspiel nur dann bestreitet, wenn Winterthur II am 21. Oktober aus der Nationalliga B absteigen sollte. Aktuell liegt Winterthur II mit einem Punkt Vorsprung auf den Strich auf dem 6. Platz in der NLB-Ostgruppe.

Olten und Schwarz-Weiss II waren letzte Saison aus der NLB abgestiegen. Pfäffikon und Genf II hatten bereits im Vorjahr das Aufstiegsspiel 1. Liga/NLB bestritten, waren aber an Wollishofen II bzw. Therwil gescheitert. Court wurde in der Nordwestgruppe zwar nur Dritter, erbt aber das Aufstiegsspiel, weil das zweitplatzierte Riehen III verzichtet. Am knappsten fiel die Aufstiegsspiel-Entscheidung in der Westgruppe. Hinter dem souveränen Gruppensieger Genf II rückte das gegen Absteiger Neuenburg 5½:2½ siegreiche Thun mit lediglich 8 Punkten noch vom 4. auf den 2. Platz vor, weil die vor ihm liegenden Valais (2:6 gegen Genf II) und Amateurs (½:7½ im Genfer Derby gegen Bois-Gentil) verloren. Die Thuner profitierten davon, dass Bois-Gentil (7 Punkte) in der 5. Runde wegen eines nichtqualifizierten Spielers zwei Zähler abgezogen worden waren.

Neben Neuenburg steigen Bodan Kreuzlingen II, Chur (Ost), Zürich III, Neuling Zug (Zentral), Birsfelden/Beider Basel/Rössli, Neuling Jura (Nordwest) und Köniz-Bubenberg (West) in die 2. Liga ab. Während es in der Ost- und Nordwestgruppe nach der Schlussrunde auf den beiden letzten Rängen keine Verschiebungen gab, war die Abstiegsentscheidung in den beiden anderen Gruppen dramatisch. In der Zentralgruppe schlug Luzern III im direkten Duell zweier gefährdeter Teams Zürich III 4½:3½ und überholte damit die Zürcher ebenso wie Aufsteiger Lenzburg, der beim 4:4 gegen das drittrangierte St. Gallen II einen überraschenden Punkt holte. Die je 4 Punkte aufweisenden Luzern III, Lenzburg und Zürich III sind nur durch einen Einzelpunkt getrennt. In der Westgruppe erwischte es Köniz-Bubenberg gar mit 5 Punkten. Den im Vorjahr noch auf Rang 3 gelandeten Bernern wurde zum Verhängnis, dass sie im Schlussdurchgang das direkte Duell gegen Echallens II 2:6 verloren.

Erfolgreichste 1.-Liga-Spieler waren in dieser Saison Mirko Mikavica (Gligoric) und Olaf Nazarenus (Schwarz-Weiss II) mit je 6½ Punkten aus 7 Partien. GM Dejan Pikula (Gligoric) und David Schaffner (Bern) erreichten gar ein 100-Prozent-Resultat, spielten jedoch beide nur sechs Mal.

1. Liga, Ost

St. Gallen III - Gligoric Zürich 2:6 (Rusconi - Pikula 0:1, Eisenbeiss - Zakic 0:1, J. Fecker - Bussard 0:1, Wittenbrock - Rasovic ½:½, Schneider - M. Mikavica 0:1, Schoch - Kügel 0:1, Heinlin - Milovanovic ½:½, Sandholzer - D. Mikavica 1:0).

Winterthur III - Wädenswil 4½:3½ (Mäder - Bodmer 1:0, Klaus - Szakolczai 1:0, Ballmer - Martin 0:1, Freuler - Georgiadis ½:½, Kreutzmann - Walter 1:0, Vogt - Drochomirecki 0:1, Gloor - Bantea 1:0, Turki - Eggmann 0:1).

Pfäffikon/ZH - Chur 4:4 (Künzli - Matt 0:1, Hugentobler - Meyer 1:0, Gosch - Risch 1:0, Mäder - S. Adzic ½:½, Joller - Hew 0:1, Scheidegger - Eberle 1:0, Wanner - Binggeli ½:½, Utzinger - Wyss 0:1).

Bodan Kreuzlingen II - Sprengschach Wil/SG 1½:6½ (Knaus - Meier 0:1, Schädler - Mira ½:½, Johne - Karrer 0:1, Fessler - Born 0:1, Norgauer - Wrobel 0:1, Zeiler - Bosshard ½:½, Panek - Grob 0:1, Bruttel - Dhenin ½:½).

Schlussrangliste nach 7 Runden: 1. Gligoric 12 (41). 2. Winterthur III 12 (35/bestreitet das Aufstiegsspiel nur, wenn Winterthur II aus der NLB absteigt). 3. Pfäffikon 9 (29½). 4. Sprengschach 6 (30). 5. Wädenswil 6 (28½). 6. St. Gallen III 4 (22). 7. Bodan II 4 (19½/Absteiger). 8. Chur 3 (18½/Absteiger).

1. Liga, Zentral

Zug - Nimzowitsch Zürich 3½:4½ (R. Zweifel - Ferguson 1:0, Musil - Bäumer 0:1, Wilhelm - Bischoff 0:1, Voinikonis - Schultheiss 1:0, Dürig - Alic 0:1, Leuthold - Tanner ½:½, Zuber - Isler 1:0, Lee - Stoffregen 0:1).

Trubschachen II - Olten 1:7 (Künzi - B. Kamber 0:1, Lipecki - Claverie ½:½, Ramseier - Reist ½:½, Si. Thuner - R. Angst 0:1, St. Thuner - Hohler 0:1, Felder - Senn 0:1, Müller - Kupper 0:1, Sivanandan - O. Angst 0:1).

St. Gallen II - Lenzburg 4:4 (Hofer - Killer ½:½, Steiger - Backlund ½:½, Chennaoui - Walti ½:½, Weigand - Oze ½:½, Bischoff - Wiesinger 0:1, Schmuki - Barth 0:1, Rexhepi 1:0 f., Nyffenegger 1:0 f.).

Zürich III - Luzern III 3½:4½ (Haufler - Popp 1:0, Walser - Naarden 0:1, Schönhof - Portmann 0:1, Trümpler - Benmia ½:½, Deveci - Schmid ½:½, Studer - Züsli 1:0, Brandis - Speck ½:½, Züst - Schwammberger 0:1).

Schlussrangliste nach 7 Runden: 1. Nimzowitsch 14 (36½). 2. Olten 11 (38). 3. St. Gallen II 10 (30). 4. Trubschachen II 7 (25½). 5. Luzern III 4 (24). 6. Lenzburg 4 (23½). 7. Zürich III 4 (23/Absteiger). 8. Zug 2 (23½/Absteiger).

 1. Liga, Nordwest

Birsfelden/Beider Basel/Rössli - Schwarz-Weiss Bern II 3½:4½ (Eppinger - Häberli ½:½, Ammann - Curien ½:½, Müller - Ollenberger ½:½, Weidt - Sa. Schweizer 0:1, Gogniat - Rickly ½:½, Andjelkovic - Nazarenus 0:1, Filipovic - Kuert 1:0, Gajic - Holzgrewe ½:½).

Jura - Riehen III 3½:4½ (Michel - R. Staechelin 0:1, Perret - Rüfenacht 1:0, Furrer - Ditzler ½:½, Gertsch - Brait 1:0, Nobs - Ernst 1:0, K. Achatz 0:1 f., M . Achatz 0:1 f., Schmahl 0:1 f.).

Court - Basel 5½:2½ (Unternährer - J. Cuénod 1:0, El-Maïs - Ellenbroek 1:0, Wenger - Gerschwiler ½:½, Lerch - Melkumjanc 1:0, Reinhart - Schwing 1:0, Daeschler - Prill 0:1, R. Gerber - Baumann 0:1, Maître - T. Rosebrock 1:0).

Bern - Birseck 8:0 (Ramseyer - B. Zanetti 1:0, Horber - Sommerhalder 1:0, Schlegel - Bohrer 1:0, Gast - Herzig 1:0, Musaelyan - N. Zanetti 1:0, Schaffner - Mattmann 1:0, Monteforte 1:0 f., Schneider 1:0 f.).

Schlussrangliste nach 7 Runden: 1. Schwarz-Weiss II 12 (35½). 2. Riehen III 10 (32/verzichtet auf das Aufstiegsspiel). 3. Court 10 (31½). 4. Bern 9 (32½). 5. Basel 5 (27½). 6. Birseck 5 (19½). 7. Birsfelden/Beider Basel/Rössli 4 (25½/Absteiger). 8. Jura 1 (20/Absteiger).

1. Liga, West

Genf II - Valais 6:2 (Fioramonti - Darbellay 1:0, Geiser - Nüesch ½:½, Delmonico - Moret ½:½, Daverio - P. Perruchoud ½:½, Gurtner - A. Zaza 1:0, Sudan - Salamin 1:0, Batchinsky - Jean 1:0, Thévenoz - Major ½:½).

Bois-Gentil Genf - Amateurs Genf 7½:½ (Joie - Fröschl 1:0, Schmid - Boffa ½:½, Masserey - Bouilloux 1:0, Cadei - Le Bourhis 1:0, De La Rosa - Durand 1:0, Kupalov - Fulpius 1:0, Rincon - Schaerer 1:0, Bieri 1:0 f.).

Thun - Neuenburg 5½:2½ (Künzli - Terraz 1:0, Meyer - Hauser 0:1, Bellmann - Holveck 1:0, Roth - Banderet 1:0, Kalbermatter - Berrada 1:0, R. Stucki - Schwarz 0:1, K. Stucki - Galerne ½:½, Finger 1:0 f.).

Echallens II - Köniz-Bubenberg 6:2 (Carré - S. Freiburghaus 1:0, Monthoux - Rimann 1:0, A. Meylan - Kaszas 1:0, Perréard - Vermin 1:0, Cé. Grillon - E. Freiburghaus 1:0, Bertola - Riesen 0:1, Coletta - Novalic ½:½, Lopez - Hefti ½:½).

Schlussrangliste nach 7 Runden: 1. Genf II 12 (37). 2. Thun 8 (28½). 3. Valais 7 (28½). 4. Bois-Gentil 7 (35). 5. Echallens II 7 (27). 6. Amateurs 6 (27). 7. Köniz-Bubenberg 5 (23½/Absteiger). 8. Neuenburg 2 (17½/Absteiger).

Die erfolgreichsten Punktesammler in der 1. Liga

Mirko Mikavica (Gligoric) und Olaf Nazarenus (Schwarz-Weiss II) je 6½ Punkte aus 7 Partien, GM Dejan Pikula (Gligoric) und David Schaffner (Bern) je 6/6, Laurent Geiser (Genf II), Lars Bäumer (Nimzowitsch), Lukas Meier (Sprengschach), Roland Senn (Olten) und Christian Bussard (Gligoric) je 6/7, IM Patrice Lerch (Court), FM Gérard Nüesch (Valais) und Rudolf Gautschi (Köniz-Bubenberg) je 5½/6, Andreas Scheidegger (Pfäffikon), Miran Alic (Nimzowitsch), Andreas Aerni (Birseck) und Ruedi Staechelin (Riehen III) je 5/5, FM Walter Bichsel (Winterthur III) und FM Bruno Kamber (Olten) je 5/6, Geoffrey Myers (Nimzowitsch) 4½/5, Yuanpei Liu (Amateurs) 4/5.

2. Liga

Ost I: Engadin - Winterthur 3:3. Bodan - Flawil 3:3. Uzwil - Aadorf 3:3. Glarus - Buchs 3:3. – Gruppensieger: Glarus. Zweiter: Winterthur. Absteiger: Uzwil und Bodan.

Ost II: Winterthur - Chessflyers 3:3. Baden - Rapperswil-Jona 2½:3½. Höngg - Gligoric 5½:½. Réti - Wil 5:1. – Gruppensieger: Höngg. Zweiter: Rapperswil-Jona. Absteiger: Gligoric und Baden.

Zentral I: UBS - Nimzowitsch 2½:3½. Goldau-Schwyz - Wollishofen 4:2. Zimmerberg - Dübendorf 2:4. Embrach - Oberglatt 3:3. – Gruppensieger: Nimzowitsch. Zweiter: Dübendorf. Absteiger: UBS und Zimmerberg.

Zentral II: Entlebuch - Massagno 3:3. Letzi - Tribschen 3½:2½. Zug - Réti 2½:3½. Bellinzona - Springer 3:3. – Gruppensieger: Réti. Zweiter: Entlebuch. Absteiger: Bellinzona und Zug.

Nordwest I: Brugg - Birseck 2½:3½. Riehen - Therwil 5:1. Roche - Trümmerfeld 2½:3½. Novartis - Luzern 6:0 f. – Gruppensieger: Brugg. Zweiter: Trümmerfeld. Absteiger: Therwil und Luzern.

Nordwest II: Kirchberg - Olten 2½:3½. Brig - Thun 3½:2½. Bern - Bümpliz 4½:1½. Spiez - Zollikofen 3½:2½. – Gruppensieger: Olten. Zweiter: Spiez. Absteiger: Thun und Bümpliz.

West I: Jura - Echiquier Bruntrutain Porrentruy 2:4. Court - SK Biel 3:3. Solothurn - La Chaux-de-Fonds 3:3. Riehen - Mett-Madretsch 4½:1½. – Gruppensieger: Echiquier Bruntrutain. Zweiter: Court. Absteiger: SK Biel und Jura.

West II: Valais - Fribourg 2:4. Düdingen - Bern 4:2. Payerne - Grand Echiquier 3:3. Nyon - Crans-Montana 2:4. – Gruppensieger: Fribourg. Zweiter: Grand Echiquier. Absteiger: Bern und Valais.

3. Liga

Ost II: Rheintal - Gonzen 3½:2½. Frauenfeld - Schaffhausen/Munot 3½:2½. Herisau - Winterthur 5:1. Chur spielfrei. – Gruppensieger: Frauenfeld. Zweiter: Schaffhausen/Munot. Kein Absteiger.

Ost III: SK Markus Regez - Wollishofen 2½:3½. Pfäffikon - Winterthur 3:3. Réti - Herrliberg ½:5½. Illnau-Effretikon - Nimzowitsch 3½:2½. – Gruppensieger: Herrliberg. Zweiter: Nimzowitsch. Absteiger: SK Markus Regez.

Ost IV: DSSP - Cham 1:5. Nimzowitsch - Tribschen 5½:½. Mutschellen - Tre Valli 0:6. Entlebuch - Zürich 2:4. – Gruppensieger: Nimzowitsch. Zweiter: Cham. Absteiger: Mutschellen.

Zentral I: March-Höfe - Dübendorf 5½:½. Embrach - Glattbrugg 3:3. Sprengschach - Stäfa 4½:1½. Glarus - Chessflyers 6:0 f. – Gruppensieger: Stäfa. Zweiter: March-Höfe. Absteiger: Embrach.

Zentral II: Lenzburg - Döttingen-Klingnau 2½:3½. Brugg - Zimmerberg 3:3. Säuliamt - DSSP 6:0. Wädenswil - Baden 2:4. – Gruppensieger: Döttingen-Klingnau. Zweiter: Baden. Absteiger: DSSP.

Zentral III: Riesbach - Réti 1:5. Zürich - IBM 5½:½. Escher Wyss - Baden 1:5. Baar spielfrei. – Gruppensieger: Baden. Zweiter: Zürich. Kein Absteiger.

Zentral IV: Baar - Freiamt 1½:4½. Baden - Rontal ½:5½. Luzern - Emmenbrücke 3:3. Sorab - Zofingen 2:3 (nur an 5 Brettern gespielt). – Gruppensieger: Freiamt. Zweiter: Baar. Absteiger: Sorab.

Nordwest I: Liestal - Birsfelden/Beider Basel/Rössli 5½:½. Reinach - Muttenz 2:4. Trümmerfeld - Novartis 4:2. Therwil - Gundeldingen 4:2. – Gruppensieger: Liestal. Zweiter: Trümmerfeld. Absteiger: Gundeldingen.

Nordwest III: Thun - Langenthal 1½:4½. Simme - Solothurn 4½:1½. Bantiger - Münsingen 2½:3½. Trubschachen spielfrei. – Gruppensieger: Münsingen. Zweiter: Langenthal. Kein Absteiger.

Nordwest IV: Bantiger - Payerne 1:5. Schwarz-Weiss Bern - Zollikofen 5½:½. Belp - Köniz-Bubenberg 5½:½. Fribourg spielfrei. – Gruppensieger: Belp. Zweiter: Fribourg. Kein Absteiger.

West I: Biel - Tramelan 3½:2½. Val-de-Travers - Neuenburg 3:3. Grenchen - Solothurn 4½:1½. SK Biel spielfrei. – Gruppensieger: Neuenburg. Zweiter: Grenchen. Kein Absteiger.

West II: Bois-Gentil - Genève 1½:4½. Renens - Cavaliers Fous 3½:2½. Amateurs II - Romont 5½:½. Amateurs III - Joueur 3½:2½. – Gruppensieger: Amateurs II. Zweiter: Cavaliers Fous. Absteiger: Romont.

West III: Cercle Valaisan - Vevey 5:1. Echallens - Grand Echiquier 1:5. Prilly - Valais 1:5. Sion spielfrei. – Gruppensieger: Cercle Valaisan. Zweiter: Vevey oder Grand Echiquier (Entscheidungsspiel um 2. Platz am 29. September in Vevey). Kein Absteiger.

West IV: Prilly - Ecole d'Echecs 5:1. Echallens - Nyon 4½:1½. – Gruppensieger: Prilly. Zweiter: Echallens. Kein Absteiger.

4. Liga

Ost I: Toggenburg - Triesen 4:2. Flawil - Bodan 6:0. Rapperswil-Jona - Herrliberg 1½:3½. Wil spielfrei. – Aufsteiger: Toggenburg und Flawil.

Zentral I: Schlieren - Stäfa 3½:2½. Felidae Zürich - UBS 3½:2½. Letzi - Wettswil 5½:½. Dübendorf - Langnau a/A 2½:3½. – Aufsteiger: Letzi und Stäfa.

West I: Neuenburg - Payerne 3½:2½. Bulle - La Chaux-de-Fonds 3:3. Romont - Mett-Madretsch 4:1 (nur an 5 Brettern gespielt). Areuse spielfrei. – Aufsteiger: Romont und La Chaux-de-Fonds.

West II: Echallens - Ecole d'Echecs 1:5. Cercle Valaisan - Payerne 1½:4½. Valais - Nyon 3:3. Tigran Petrossian - Grand Echiquier 5:1. – Aufsteiger: Tigran Petrossian und Ecole d’Echecs.

West III: Plainpalais - Cavaliers Fous 3:3. Ville - Bois-Gentil III 4:2. Bois-Gentil IV - Morges 6:0 f. Sarrazin - Genève 0:6 f. – Aufsteiger: Plainpalais und Cavaliers Fous.

Paarungen für die Aufstiegsspiele (29. Oktober – 3. November)

1. Liga/Nationalliga B: Gligoric Zürich - Olten, Nimzowitsch Zürich - Winterthur III oder Pfäffikon/ZH, Schwarz-Weiss Bern II - Thun, Genf II - Court.

2./1. Liga: Glarus - Rapperswil-Jona, Höngg - Winterthur IV, Nimzowitsch Zürich II - Entlebuch, Réti Zürich III - Dübendorf, Brugg - Spiez, Olten II - Trümmerfeld Basel, Echiquier Bruntrutain Porrentruy - Grand Echiquier Lausanne, Fribourg - Court II.

3./2. Liga: St. Gallen IV - Schaffhausen/Munot, Frauenfeld - Herisau, Herrliberg - Cham, Nimzowitsch Zürich III - Nimzowitsch Zürich IV, Stäfa - Baden IV, Döttingen-Klingnau - March-Höfe, Baden III - Baar, Freiamt - Zürich IV, Liestal - Oftringen, Olten III - Trümmerfeld Basel II, Münsingen - Fribourg II, Belp - Langenthal, Neuenburg II - Cavaliers Fous Genf II, Amateurs Genf II - Grenchen, Cercle Valaisan - Echallens IV, Prilly - Vevey II oder Grand Echiquier Lausanne II (Entscheidungsspiel um 2. Platz am 29. September in Vevey).

Direkte Aufsteiger aus der 4. Liga (die zwei Erstplatzierten pro Gruppe steigen auf): Toggenburg, Flawil II, Illnau-Effretikon II, Schaffhausen/Munot II, Letzi Zürich II, Stäfa II, Teuta Luzern, Altdorf, Baden VI, Döttingen-Klingnau II, Neu-Allschwil, Roche Basel II, Brig II, Schwarz-Weiss Bern IV, Romont II, La Chaux-de-Fonds II, Tigran Petrossian Genf, Ecole d’Echecs Genf, Plainpalais Genf, Cavaliers Fous Genf II.

In der 3. Liga steigt dieses Jahr nur in den sieben Achter-Gruppen der Gruppenletzte ab, damit es in der SMM 2019 wieder möglichst viele Achter-Gruppen gibt.

Die Resultate haben wegen der noch nicht erfolgten Kontrolle der spielberechtigten Spieler provisorischen Charakter. Die definitiven Ergebnisse und Schlussranglisten finden Sie in wenigen Tagen hier: http://www.swisschess.ch/smm.html.

Mannschaften, die auf das Aufstiegsspiel verzichten, sind gebeten, dies bis morgen Montagabend SMM-Leiter Markus Angst zu melden: markus.angst@swisschess.ch.


SMM: Riehen verblüfft mit 7:1-Kantersieg im Spitzenkampf gegen Titelverteidiger Winterthur – Genf (5:3-Sieg gegen Zürich) neuer NLA-Leader – erste Punkte für Aufsteiger Echallens

von Markus Angst

GM Olivier Renet sorgte mit Riehen für einen historischen Sieg.

ma - Die Schachgesellschaft Riehen ist die grosse Siegerin der ersten von zwei Nationalliga-A-Doppelrunden in der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM). Die Basler gewannen als Einzige beide Partien. 24 Stunden nach dem 5½:2½-Pflichtsieg gegen Aufsteiger Echallens sorgten sie für eines der eindrücklichsten NLA-Resultate in den vergangenen Jahren. Sie gewannen den Spitzenkampf gegen Titelverteidiger und Leader Winterthur gleich 7:1.

Einzig der indische Grossmeister Pentala Harikrishna (am ersten Brett gegen GM Andreas Heimann) und FM Emanuel Schiendorfer (am siebten Brett gegen Sebastian Schmidt-Schäffer) remisierten. Die restlichen sechs Partien gingen allesamt an Riehen. «Dabei hatte es gar nicht so schlecht für uns ausgesehen, doch in der Zeitnot kippten mehrere Stellungen auf die Seite von Riehen», kommentierte Winterthurs Präsident und Coach Roman Freuler das Debakel.

Während Winterthur auf Platz 3 zurückfiel, geht das einen halben Einzelpunkt Vorsprung auf Riehen aufweisende Genf als neuer Tabellenführer in die zentrale NLA-Doppelschlussrunde vom 27./28. Oktober in Lausanne (Hôtel «Aquatis»). Die Genfer waren neben Riehen die zweiten Profiteure der 6./7. Runde, blieben sie doch gegen zwei Meisterschaftsanwärter ungeschlagen. Erst spielten sie nach einem spannenden Wettkampf mit sechs Remis gegen Luzern 4:4 unentschieden – einzig Genfs IM Nikita Petrow (am ersten Brett gegen GM Martin Krämer) und Luzerns GM Noël Studer (am zweiten Brett gegen IM Clovis Vernay) gewannen ihre Partien. Dann schlugen sie Rekordmeister Zürich 5:3. Auch in diesem Match endeten sechs Partien unentschieden, jedoch gewannen die beiden Genfer GM Juri Kryworuschko (am ersten Brett gegen GM Christian Bauer) und FM Quentin Burri (am letzten Brett gegen FM Jonathan Rosenthal). Zürich geht damit mit zwei Punkten Rückstand auf Genf und Riehen in die beiden letzten Runden. Dazwischen liegen mit jeweils einem Punkt Differenz Winterthur und Luzern. In der Doppel-Schlussrunde kommt es mit Winterthur - Genf und Zürich - Riehen (8.) sowie Winterthur - Zürich und Genf - Riehen (9.) gleich viermal zum Aufeinandertreffen zwischen den Top-Teams. Luzern (gegen Echallens und Réti) hingegen trifft auf Mannschaften aus der zweiten Tabellenhälfte.

Seine ersten Punkte holte Echallens. Die Waadtländer gewannen das Duell der beiden Aufsteiger gegen St. Gallen nach über siebenstündigem, harten Kampf mit 5:3. Tags zuvor hatte auch Wollishofen mit seinem 5½:2½-Sieg gegen Mendrisio zwei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg geholt. Die Tessiner liegen ebenso punktelos am Tabellenende wie St. Gallen.

Neben Riehen und Genf war Mihajlo Stojanovic der heimliche Sieger der ersten NLA-Doppelrunde. Der für den Mittelfeldklub Réti Zürich spielende serbische Grossmeister sorgte erst mit einem Schwarz-Sieg gegen den 245 ELO-Punkte mehr aufweisenden indischen Super-GM Pentala Harikrishna (2743/Nummer 19 der Welt!) für Aufsehen. Tags darauf gewann er auch gegen FM Fabrizio Patuzzo und steht mit 6 Punkten aus sieben Partien aktuell als bester NLA-Spieler zu Buche.

In der Nationalliga-B-Ostgruppe machte Solothurn einen grossen Schritt Richtung Aufstieg. Der Leader gewann zwar gegen Luzern II nur mühevoll mit 4½:3½, profitierte aber davon, dass Verfolger Wettswil überraschend klar gegen Winterthur II verlor (1½:6½). Damit haben die Solothurner bereits drei Punkte Reserve auf Platz 2. Wie Winterthur II verschaffte sich auch Tribschen (4½:3½-Sieg gegen Zürich II) in der Abstiegszone etwas Luft. Neu liegen Luzern II und das nur mit sechs Spielern angetretene Baden (2½:5½-Niederlage gegen Neuling Wollishofen II) auf den beiden Abstiegsplätzen.

In der NLB-Westgruppe ist Nyon nach dem klaren 6:2-Erfolg gegen Aufsteiger Sion nun alleiniger Leader. Denn Trubschachen gab beim 4:4 gegen Vevey überraschend einen Punkt ab. Die Emmentaler verzichteten nach dem tragischen Todesfall ihres Teamleaders IM Lorenz Drabke darauf, den Ausländerplatz neu zu besetzen. Chancen auf den Aufstieg kann sich auch noch das zwei Punkte hinter Nyon liegende Schwarz-Weiss Bern (5:3-Sieg Therwil) ausrechnen. Weil es im Keller-Duell zwischen Sorab Basel und Biel keinen Sieger gab, bleibt die Lage im Abstiegssektor spannend. Mit Biel (2 Punkte), Therwil (2), Sion (1) und Sorab (1) sind vier Teams abstiegsgefährdet.

In der 1. Liga stehen mit Nimzowitsch Zürich (Zentral) und Genf II (West), die jeweils drei Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten aufweisen, die beiden ersten Gruppensieger bereits fest. Nimzowitsch setzte beim 6:2-Sieg im Derby gegen Zürich III am ersten Brett einen Überraschungsgast ein und spielte erstmals mit Klaus Bischoff. Der 2505 ELO-Punkte aufweisende 57-jährige deutsche Grossmeister wurde 2013 und 2015 deutscher Meister, nachdem er zuvor mehrmals die deutsche Schnellschach- und Blitzmeisterschaft gewonnen hatte. 2016 gehörte er dem deutschen Ü50-Team an, das in Radebeul Gold bei der Senioren-Mannschaftsweltmeisterschaft holte. Mit dem vierfachen Schweizer Meister IM Roland Ekström, der gegen Zürich III allerdings nicht zum Einsatz gekommen ist, hat Nimzowitsch einen weiteren hochkarätigen Spieler im Kader.

Ebenfalls für die Aufstiegsspiele qualifiziert ist Gligoric in der Ostgruppe. Die ohne GM Dejan Pikula spielenden Zürcher bezogen gegen das drittrangierte Pfäffikon/ZH zwar ihre erste Saisonniederlage (3½:4½), verteidigten aber die Leaderposition und können maximal noch auf den 2. Platz zurückfallen. Den zweiten Aufstiegsplatz machen in dieser Gruppe Winterthur III (10 Punkte) und Pfäffikon (8) aus. In der Zentralgruppe gibt es um Rang 2 ein Fernduell zwischen den punktgleichen Olten (das gegen Zug mit 7:1 den höchsten Sieg der Runde feierte) und St. Gallen II (5:3-Sieg gegen Luzern III).

In der Nordwestgruppe gewann Schwarz-Weiss Bern II den Spitzenkampf gegen Court überraschend deutlich mit 6½:1½ und geht mit zwei Punkten Reserve auf Riehen III (5:3-Sieg im Verfolgerduell gegen Bern) und Court in die Schlussrunde vom 22. September. Court hat in den vergangenen Jahren mehrfach auf das Aufstiegsspiel zur Nationalliga B verzichtet, will dieses Jahr aber wegen seines 80-Jahre-Klubjubiläums aufsteigen.

Skurril präsentiert sich die Situation in der Westgruppe. Gruppensieger Genf II und dem zweitplatzierten Valais sowie dem trotz seines ersten Saisonsiegs gegen Köniz-Bubenberg (5:3) als Absteiger bereits feststehenden Neuenburg liegen mit Amateurs Genf (6 Punkte), Thun (6), Bois-Gentil Genf (5), Köniz-Bubenberg (5) und Echallens II (5) fünf Teams, die sowohl noch ins Aufstiegsspiel kommen als auch absteigen können! Bereits abgestiegen ist Neuling Jura, der bei der 1½:6½-Niederlage gegen Basel in der Nordwestgruppe nur mit fünf Spielern antrat. Begleitet werden die Jurassier von Basel (5), Birseck (5) oder Birsfelden/Beider Basel/Rössli (4), das den wichtigen Match im Kampf gegen den Abstieg gegen Birseck 5:3 gewann. In der Ostgruppe sind mit Sprengschach Wil/SG (4), St. Gallen III (4), Bodan Kreuzlingen II (4) und Chur (2) noch vier Mannschaften abstiegsgefährdet – ebenso in der Zentralgruppe mit Zürich III (4), Lenzburg (3), Zug (2) und Luzern III (2).

Nationalliga A, 6. Runde

Réti Zürich - Winterthur 3:5 (Bogner - Georgiadis 0:1, Stojanovic - Harikrishna 1:0, Gallagher - Jenni ½:½, Maier - Forster 0:1, Degtjarew - Gähwiler 0:1, Antognini - Kaczmarczyk ½:½, Gantner - Ballmann 1:0, Kappeler - Hasenohr 0:1).

Genf - Luzern 4:4 (Petrow - Krämer 1:0, Vernay - Studer 0:1, Kryworuschko - Fröwis ½:½, Sokolow - Kurmann ½:½, Miralles - V. Atlas ½:½, J.-N. Riff - R. Lötscher ½:½, Burri - V. Riff ½:½, Gerber - Gloor ½:½).

Riehen - Echallens 5½:2½ (Ragger - Sermier 1:0, Heimann - Botta ½:½, Renet - Gheorghiu ½:½, Breder - Bondar ½:½, Georgiadis - Duratti 1:0, Turdyev - Valles 0:1, Schmidt-Schäffer - Pahud 1:0, Haag - Vianin 1:0).

St. Gallen - Zürich 2:6 (M. Novkovic - Pelletier 0:1, N. Fecker - Bauer 0:1, Potterat - Hug ½:½, Steiger - Vogt ½:½, J. Novkovic - Mutschnik 0:1, Giesinger - Grünenwald 0:1, Klings - Jon. Rosenthal ½:½, Salerno - Goldstern ½:½).

Wollishofen - Mendrisio 5½:2½ (R. Moor - Godena 0:1, Prusikin - Zujew 1:0, Kessler - Bellini 1:0, Gähler - Aranovitch 0:1, Hochstrasser - Sedina 1:0, Mäser - Mantovani ½:½, O. Moor - Patuzzo 1:0, Fend - Cacciola 1:0).

Nationalliga A, 7. Runde

Winterthur - Riehen 1:7 (Harikrishna - Heimann ½:½, N. Georgiadis - Ragger 0:1, Kaczmarczyk - Renet 0:1, Forster - Breder 0:1, Jenni - I. Georgiadis 0:1, Hasenohr - Turdyev 0:1, Schiendorfer - Schmidt-Schäffer ½:½, Ballmann - Haag 0:1).

Zürich - Genf 3:5 (Bauer - Kryworuschko 0:1, Pelletier - Vernay ½:½, Kosteniuk - Petrow ½:½, Vogt - Sokolow ½:½, Hug - Miralles ½:½, Brunner - Riff ½:½, Mutschnik - Gerber ½:½, Jon. Rosenthal - Burri 0:1).

Luzern - Wollishofen 6:2 (Krämer - Kessler 1:0, Kurmann - Prusikin ½:½, V. Atlas - R. Moor ½:½, Studer - Gähler ½:½, Fröwis - O. Moor ½:½, Riff - Mäser 1:0, Almada - Umbach 1:0, R. Lötscher - Fend 1:0).

Mendrisio - Réti 1½:6½ (Zujew - Bogner 0:1, Patuzzo - Stojanovic 0:1, Sedina - Gallagher ½:½, Mantovani - Maier 0:1, Salvetti - Degtjarew 1:0, Cacciola - Kappeler 0:1, Pedrini - Gantner 0:1, Camponovo - Antognini 0:1).

Echallens - St. Gallen 5:3 (Sermier - M. Novkovic ½:½, Gheorghiu - N. Fecker ½:½, Bondar - Potterat 1:0, Botta - Giesinger 1:0, Buss - J. Novkovic 1:0, Valles - Akermann 0:1, Pahud - Klings ½:½, Vianin - Salerno ½:½).

NLA-Rangliste nach 7 Runden

1. Genf 12 (38). 2. Riehen 12 (37½). 3. Winterthur 11 (37). 4. Luzern 11 (35½). 5. Zürich 10 (33). 6. Réti 8 (32½). 7. Wollishofen 4 (23). 8. Echallens 2 (19½). 9. Mendrisio 0 (12½). 10. St. Gallen 0 (11½).

Partien der 6. und 7. Runde zum Nachspielen

Partien der Doppel-Schlussrunde vom 27./28. Oktober in Lausanne (Hôtel «Aquatis», Route de Berne 148)

8. Runde (Samstag, 13 Uhr): Winterthur - Genf, Zürich - Riehen, Luzern - Echallens, Wollishofen - Réti, St. Gallen - Mendrisio.

9. Runde (Sonntag, 11 Uhr): Genf - Riehen, Winterthur - Zürich, Réti - Luzern, Wollishofen - St. Gallen, Mendrisio - Echallens.

Die erfolgreichsten Punktesammler in der NLA

GM Mihajlo Stojanovic (Réti) 6 Punkte aus 7 Partien, GM Florian Jenni und IM Dennis Kaczmarczyk (beide Winterthur) je 5½/7, IM Gabriel Gähwiler (Winterthur), IM Nikita Petrow und FM Quentin Burri (beide Genf) je 5/6, GM Yannick Pelletier (Zürich), GM Nico Georgiadis (Winterthur), IM Clovis Vernay (Genf), IM Ioannis Georgiadis (Riehen) und FM Matthias Gantner (Réti) je 5/7, GM Markus Ragger (Riehen) 4½/5, GM Noël Studer (Luzern), GM Jean-Noël Riff (Genf) und IM Ralph Buss (Echallens) je 4½/6, GM Ognjen Cvitan (Riehen) 4/5.

Nationalliga B, Ost

Luzern II - Solothurn 3½:4½ (Hakimifard 0:1 f., Belezky - L. Muheim ½:½, Wüest - Flückiger ½:½, D. Atlas - Habibi 0:1, Kaufmann - Fischer 1:0, Jashari - Krebs ½:½, P. Lötscher - Meier 1:0, Forestier - M. Muheim 0:1).

Winterthur II - Wettswil 6½:1½ (Kauch - Rüetschi 1:0, Gattenlöhner - Hug 1:0, Schärer - Ph. Aeschbach 1:0, Borner - Huss 1:0, Kelecevic - Bieri ½:½, Jovanovic - Kuhn 0:1, Schweighoffer - Funk 1:0, Hirzel - Köchli 1:0).

Zürich II - Tribschen 3½:4½ (Müller-Seps - Kovac ½:½, Vucenovic - Strauss 0:1, Fischer - Cremer ½:½, Csajka - Lustenberger ½:½, Silberring - Herzog 1:0, Kummle - Schwander 0:1, Issler - Neubert ½:½, Preziuso - Riedener ½:½).

Bodan Kreuzlingen - Réti Zürich II 4:4 (Zeller - Haas 1:0, Weindl - Wüthrich ½:½, Hommeles - Porras Campo 1:0, Wildi - Levrand 0:1, Modler - Ch. Schmid ½:½, M. Schmid - Mansoor ½:½, Knödler - Lou ½:½, Plüss - Allard 0:1).

Wollishofen II - Baden 5½:2½ (Eschmann - Klundt ½:½, Wyss - Snuverink 0:1, Held - Düssel 1:0, Kambor - Bouclainville 1:0, Schmidbauer - Saikrishnan 1:0, Bous - Rodic 0:1, Schott 1:0 f., Schmid 1:0 f.).

Rangliste nach 6 Runden: 1. Solothurn 11 (29½). 2. Wettswil 8 (28½). 3. Zürich II 6 (24). 4. Bodan 6 (23½). 5. Wollishofen II 6 (20). 6. Winterthur II 5 (24½). 7. Tribschen 5 (22). 8. Réti II 5 (21½). 9. Luzern II 4 (26). 10. Baden 3 (20½).

Partien der 7. Runde (23. September): Solothurn - Réti II, Wettswil - Bodan, Winterthur II - Zürich II, Luzern II - Wollishofen II, Tribschen - Baden.

Nationalliga B, West

Nyon - Sion 6:2 (Guex - D. Philippoz ½:½, Ondozi - Rappaz 1:0, Prunescu - Popescu 0:1, Vilaseca 1:0 f., Schweitzer - Riand 1:0, Ferrier - Bourban ½:½, Asllani - Moerschell 1:0, Reynolds - Martic 1:0).

Vevey - Trubschachen 4:4 (Lamoureux - Kaenel 1:0, Burnier - Filipovic 1:0, Kolly - Milosevic ½:½, Jacot - Adler 0:1, Bigler - Becker ½:½, Gaier - G. Heinatz 0:1, Zingg - Simon ½:½, Chervet - Haldemann ½:½).

Payerne - Riehen II 2½:5½ (Stijve - Wirthensohn 1:0, Zarri - Flückiger 0:1, S. Stoeri - Giertz 0:1, Gendre - Pommerehne ½:½, Duruz - Schneider 1:0, Megret - Schwierskott 0:1, Overney - Wirz 0:1, Hofmann - Deubelbeiss 0:1).

Schwarz-Weiss Bern - Therwil 5:3 (Klauser - Pfrommer ½:½, Milov - Faraone 1:0, Salzgeber - Schröter 1:0, Ramseyer - Häner 0:1, Berger - Müller 0:1, Dietiker - Jud 1:0, Willms - Haag ½:½, Urwyler - Lo Presti 1:0).

Sorab Basel - Biel 4:4 (Z. Stankovic - Georg 1:0, Bojic - Kudryavtsev 1:0, Budisin - Lienhard 0:1, Matovic - Rohrer 1:0, Desancic - Lucca 0:1, Vuksanovic - Bürki ½:½, L. Stankovic - Burkhalter ½:½, Hänggi - De Jonkheere 0:1).

Rangliste nach 6 Runden: 1. Nyon 11 (32½). 2. Trubschachen 10 (30). 3. Riehen II 10 (29½/nicht aufstiegsberechtigt). 4. Schwarz-Weiss 9 (27½). 5. Vevey 7 (27). 6. Payerne 7 (26½). 7. Therwil 2 (20½). 8. Biel 2 (16½). 9. Sion 1 (16½). 10. Sorab 1 (13½).

Partien der 7. Runde (23. September): Nyon - Vevey, Trubschachen - Biel, Riehen II - Schwarz-Weiss, Sion - Payerne, Therwil - Sorab.

1.Liga, Ost

Gligoric Zürich - Pfäffikon/ZH 3½:4½ (Rasovic - Gosch 1:0, Zakic - Wanner 1:0, Bussard - Mäder ½:½, M. Mikavica - Schärer ½:½, D. Mikavica - Hugentobler 0:1, Milovanovic - Scheidegger 0:1, Sibalic - Utzinger 0:1, Rakazovic - Joller 0:1).

Chur - Winterthur III 3:5 (Meyer - Henrichs 0:1, Matt - Bichsel ½:½, S. Adzic - Ballmer ½:½, Hew - Kreutzmann ½:½, Wyss - Jähn 0:1, Risch - Liebhart ½:½, Bosshard - Wilkins 0:1, Schaad 1:0 f.).

Wädenswil - Bodan Kreuzlingen II 4:4 (Antal - Knaus 1:0, Szakolczai - Schädler ½:½, Blattner - Johne 1:0, Bodmer - Fessler 0:1, Martin - Norgauer ½:½, Wahl - Zeiler 1:0, Menzi - Panek 0:1, Georgiadis - Tezayak 0:1).

Sprengschach Wil/SG - St. Gallen III 3½:4½ (Schmid - Rusconi 1:0, Tran - Sandholzer 0:1, Kohler - Schoch 0:1, Meier - J. Fecker 1:0, Seiler - Wittenbrock 1:0, Karrer - Heinlin 0:1, Lorenzi - Keel 0:1, Dhenin - Eisenbeiss ½:½).

Rangliste nach 6 Runden: 1. Gligoric 10 (35/für Aufstiegsspiel qualifiziert). 2. Winterthur III 10 (30½). 3. Pfäffikon 8 (25½). 4. Wädenswil 6 (25). 5. Sprengschach 4 (23½). 6. St. Gallen III 4 (20). 7. Bodan II 4 (18). 8. Chur 2 (14½).

Partien der 7. und letzten Runde (22. September): St. Gallen III - Gligoric, Winterthur III - Wädenswil, Pfäffikon - Chur, Bodan II - Sprengschach.

1.Liga, Zentral

Nimzowitsch Zürich - Zürich III 6:2 (Bischoff - Haufler 1:0, Bäumer - Studer 1:0, Toenz - Züst 1:0, Schultheiss - Walser 1:0, Valdivia - Trümpler ½:½, Alic - Berset 1:0, Tanner - Brandis 0:1, Wyttenbach - Deveci ½:½).

Olten - Zug 7:1 (B. Kamber - Lee 1:0, Hänggi - R. Zweifel ½:½, R. Angst - Voinikonis 1:0, Claverie - Wilhelm ½:½, A. Kamber - Dürig 1:0, Kupper - Zuber 1:0, O. Angst - Roshardt 1:0, Senn - G. Zweifel 1:0).

Luzern III - St. Gallen II 3:5 (Naarden - Chennaoui ½:½, Deuber - Mannhart ½:½, Benmia - Völker ½:½, Bucher - Schmuki ½:½, Portmann - Bischoff 0:1, Schmid - Nyffenegger ½:½, Schwammberger - Rexhepi 0:1, Speck - Zink ½:½).

Lenzburg - Trubschachen II 4:4 (Walti - Ramseier ½:½, Backlund - Lipecki ½:½, Oze - Lazar 1:0, Killer - St. Thuner 0:1, Wigger - Si. Thuner 1:0, Klaus - Künzi 0:1, Wiesinger - Felder ½:½, Barth - Müller ½:½).

Rangliste nach 6 Runden: 1. Nimzowitsch 12 (32/steht als Gruppensieger fest). 2. Olten 9 (31). 3. St. Gallen II 9 (26). 4. Trubschachen II 7 (24½). 5. Zürich III 4 (19½). 6. Lenzburg 3 (19½). 7. Zug 2 (20). 8. Luzern III 2 (19½).

Partien der 7. und letzten Runde (22. September): Zug - Nimzowitsch, Trubschachen II - Olten, St. Gallen II - Lenzburg, Zürich III - Luzern III.

1.Liga, Nordwest

Schwarz-Weiss Bern II - Court 6½:1½ (Ollenberger - Ider 0:1, Curien - Lerch ½:½, Martin - Reinhart 1:0, Nazarenus - El-Maïs 1:0, Leutwyler - L. Gerber 1:0, Dobschat - Unternährer 1:0, Sa. Schweizer - Maître 1:0, Rickly - R. Gerber 1:0).

Riehen III - Bern 5:3 (R. Staechelin - Schlegel 1:0, Pfau - Horber 0:1, Ditzler - Gast ½:½, Schmahl - Radt 1:0, Ernst - Schneider 1:0, K. Achatz - Schaffner 0:1, Brait - Monteforte ½:½, M. Achatz - Musaelyan 1:0).

Birseck - Birsfelden/Beider Basel/Rössli 3:5 (Jäggi - Eppinger 0:1, Aerni - Dorofejew 1:0, Zanetti - Weidt 1:0, Sterkman - Ammann 0:1, Schaetti - Müller 1:0, Lumsdon - Morath 0:1, Fatzer - Andjelkovic 0:1, Amado-Blanco - Jovanovic 0:1).

Basel - Jura 6½:1½ (D. Prill - Furrer ½:½, Schwing - Nobs 1:0, Merkel - Perret ½:½, Baumann - Michel ½:½, G. Prill - Simon 1:0, Gerschwiler 1:0 f., Gervasoni 1:0 f., Gosteli 1:0 f.).

Rangliste nach 6 Runden: 1. Schwarz-Weiss II 10 (31). 2. Riehen III 8 (27½). 3. Court 8 (26). 4. Bern 7 (24½). 5. Basel 5 (25). 6. Birseck 5 (19½). 7. Birsfelden/Beider Basel/Rössli 4 (22). 8. Jura 1 (16½/steht als Absteiger fest).

Partien der 7. und letzten Runde (22. September): Birsfelden/Beider Basel/Rössli - Schwarz-Weiss II, Jura - Riehen III, Court - Basel, Bern - Birseck.

1.Liga, West

Genf II - Bois-Gentil Genf 6:2 (Geiser - Joie 1:0, Landenbergue - Schmid ½:½, Delmonico - Rincon 1:0, Gurtner - Cadei 0:1, Daverio - Bogousslavsky ½:½, Lu 1:0 f., Sudan 1:0 f., P. Delpin 1:0 f.).

Amateurs Genf - Echallens II 3½:4½ (Ternault - Perréard 1:0, De Seroux - Carré 0:1, Barbet - Monthoux ½:½, Le Bourhis - A. Meylan 0:1, Cesareo - Bertola ½:½, Durand - Cé. Grillon 0:1, Fröschl - Coletta 1:0, Liu - Lopez ½:½).

Thun Valais 4:4 (Meyer - Nüesch 0:1, Künzli - Mensch ½:½, Bellmann - Grept 1:0, Roth - Darbellay ½:½, K. Stucki - J. Tordeur ½:½, Kalbermatter - Moret 1:0, Jost - A. Zaza 0:1, Finger - F. Tordeur ½:½).

Neuenburg - Köniz-Bubenberg 5:3 (Robert - Vulevic ½:½, Abbet - Kaszas ½:½, Hasler - Novalic ½:½, Berrada - Freiburghaus 1:0, Galerne - Vermin 1:0, Abou-Allam - Gautschi ½:½, Schwarz - Hefti 1:0, Rimann 0:1).

Resultatkorrektur aus der 5. Runde: Köniz-Bubenberg - Bois-Gentil Genf 2½:5½, ohne Mannschaftspunkte für beide Teams (Bois-Gentil setzte einen nichtqualifizierten Spieler ein).

Rangliste nach 6 Runden: 1. Genf II 10 (31/steht als Gruppensieger fest). 2. Valais 7 (26½). 3. Amateurs 6 (26½). 4. Thun 6 (23). 5. Bois-Gentil 5 (27½). 6. Köniz-Bubenberg 5 (21½). 7. Echallens II 5 (21). 8. Neuenburg 2 (15/steht als Absteiger fest).

Partien der 7. und letzten Runde (22. September): Genf II - Valais, Bois-Gentil - Amateurs, Thun - Neuenburg, Echallens II - Köniz-Bubenberg.

2.Liga

Ost I: Winterthur - Glarus 2½:3½. Aadorf - Engadin 3:3. Flawil - Uzwil 5:1. Buchs - Bodan 5½:½.

Ost II: Wil - Baden 5:1. Chessflyers - Réti 4:2. Gligoric - Winterthur 2½:3½. Rapperswil-Jona - Höngg 2½:3½.

Zentral I: Wollishofen - Embrach 4:2. Dübendorf - UBS 4½:1½. Oberglatt - Zimmerberg 3½:2½. Nimzowitsch - Goldau-Schwyz 3½:2½.

Zentral II: Tribschen - Zug 6:0 f. Bellinzona - Entlebuch 2½:3½. Massagno - Réti 3:3. Springer - Letzi 2½:3½.

Nordwest I: Birseck - Luzern 4:2. Riehen - Roche 3½:2½. Trümmerfeld - Brugg 2:4. Novartis - Therwil 4:2.

Nordwest II: Thun - Kirchberg 1:5. Olten - Spiez 5½:½. Bern - Brig 3½:2½. Zollikofen - Bümpliz 4:2.

West I: Solothurn - Jura 3:3. Echiquier Bruntrutain Porrentruy - Court 4½:1½. La Chaux-de-Fonds - Mett-Madretsch 5½:½. SK Biel - Riehen 2:4.

West II: Crans-Montana - Valais 4:2. Fribourg - Düdingen 6:0. Bern - Grand Echiquier 0:6. Nyon - Payerne 4:2.

3.Liga

Ost II: Winterthur - Rheintal 1½:4½. Chur - Herisau 3:3. Gonzen - Frauenfeld 3:3. Schaffhausen/Munot - spielfrei.

Ost III: Illnau-Effretikon - Wollishofen 4½:1½. Nimzowitsch - Réti 4:2. Herrliberg - Pfäffikon 5½:½. SK Markus Regez - Winterthur 3:3.

Ost IV: Entlebuch - DSSP 5:1. Zürich - Nimzowitsch 1:5. Tribschen - Mutschellen 5½:½. Tre Valli - Cham 2½:3½.

Zentral I: Chessflyers - Embrach 5:1. Stäfa - Glarus 5:1. Sprengschach - Dübendorf 4½:1½. Glattbrugg - March-Höfe 2½:3½.

Zentral II: Zimmerberg - Baden 2:4. Wädenswil - DSSP 4½:1½. Säuliamt - Lenzburg 1½:4½. Döttingen-Klingnau - Brugg 4½:1½.

Zentral III: Réti - Escher Wyss Zürich 4:2. Baden - Zürich 4:2. Baar - Riesbach 2½:3½. IBM spielfrei.

Zentral IV: Rontal - Baar 2:4. Baden - Luzern 3:3. Freiamt - Sorab 4½:1½. Zofingen - Emmenbrücke 2:4.

Nordwest I: Trümmerfeld - Therwil 4½:1½. Liestal - Reinach 5:1. Birsfelden/Beider Basel/Rössli - Novartis 4½:1½. Gundeldingen - Muttenz 2½:3½.

Nordwest II: Olten - Oftringen 2½:3½. Birseck - Basel 0:4 (nur an 4 Brettern gespielt). – Gruppensieger: Olten. 2. Platz: Oftringen. Kein Absteiger in dieser Vierergruppe.

Nordwest III: Langenthal - Trubschachen 5:1. Simme - Thun 2½:3½. Münsingen - Solothurn 6:0. Bantiger spielfrei.

Nordwest IV: Payerne - Fribourg 1:5. Köniz-Bubenberg - Schwarz-Weiss Bern 2½:3½. Zollikofen - Bantiger 3½:2½. Belp spielfrei.

West I: Tramelan - Grenchen ½:5½. Val-de-Travers - SK Biel 4:2. Neuchâtel - Solothurn 4½:1½. Biel spielfrei.

West II: Renens - Bois-Gentil 4:2. Cavaliers Fous - Amateurs III 4:2. Romont - Genève 1½:4½. Amateurs II - Joueur 4½:1½.

West III: Valais - Sion 4½:1½. Grand Echiquier - Vevey 3½:2½. Prilly - Cercle Valaisan ½:5½. Echallens sans jeu.

West IV: Dernière ronde au 22 septembre.

4.Liga

Ost I: Bodan - Wil ½:5½. Herrliberg - Flawil 2½:3½. Triesen - Rapperswil-Jona 3½:2½. Toggenburg spielfrei.

Zentral I: Langnau a/A - Zürich Felidae 1½:4½. Stäfa - Letzi 5:1. Wettswil - Dübendorf 5½:½. UBS - Schlieren 3:3.

Zentral II: Freiamt - Emmenbrücke 4:2. Teuta Luzern - Altdorf 5:1. – Gruppensieger: Teuta. 2. Platz: Altdorf.

Nordwest I: Zofingen - Neu-Allschwil 3:3. DSSP - Roche 1:5. – Gruppensieger: Neu-Allschwil. 2. Platz: Roche.

Nordwest II: Bümpliz - Thun 2½:3½. Schwarz-Weiss Bern - Brig 4½:1½. – Gruppensieger: Brig. 2. Platz: Schwarz-Weiss.

West I: Mett-Madretsch - Areuse 3:3. La Chaux-de-Fonds - Neuchâtel 3½:2½. Payerne - Romont 2:4. Bulle sans jeu.

West II: Ecole d'Echecs - Valais 4½:1½. Nyon - Cercle Valaisan 2:4. Payerne - Tigran Petrossian 0:6. Grand Echiquier - Echallens 3:2 (seulement 5 échiquiers).

West III: Genève - Morges 2:4. Bois-Gentil - Sarrazin III 4:2. Plainpalais - Bois-Gentil IV 5:1. Cavaliers Fous - Ville 3:3.

 


SMM, 1. Liga: Nimzowitsch und Genf II stehen als Gruppensieger fest – auch Gligoric im Aufstiegsspiel

von Markus Angst

Nimzowitsch setzte beim 6:2-Sieg im Derby gegen Zürich III erstmals den zweifachen deutschen Meister GM Klaus Bischoff ein.

ma - In der 1. Liga der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) stehen mit Nimzowitsch Zürich (Zentral) und Genf II (West), die jeweils drei Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten aufweisen, die beiden ersten Gruppensieger fest.

Nimzowitsch setzte beim 6:2-Sieg im Derby gegen Zürich III am ersten Brett einen Überraschungsgast ein und spielte erstmals mit Klaus Bischoff. Der 2505 ELO-Punkte aufweisende 57-jährige deutsche Grossmeister wurde 2013 und 2015 deutscher Meister, nachdem er zuvor mehrmals die deutsche Schnellschach- und Blitzmeisterschaft gewonnen hatte. 2016 gehörte er dem deutschen Ü50-Team an, das in Radebeul Gold bei der Senioren-Mannschaftsweltmeisterschaft holte. Mit dem vierfachen Schweizer Meister IM Roland Ekström, der gegen Zürich III allerdings nicht zum Einsatz gekommen ist, hat Nimzowitsch einen weiteren hochkarätigen Spieler im Kader.

Ebenfalls für die Aufstiegsspiele qualifiziert ist Gligoric in der Ostgruppe. Die ohne GM Dejan Pikula spielenden Zürcher bezogen gegen das drittrangierte Pfäffikon/ZH zwar ihre erste Saisonniederlage (3½:4½), verteidigten aber die Leaderposition und können maximal noch auf den 2. Platz zurückfallen. Den zweiten Aufstiegsplatz machen in dieser Gruppe Winterthur III (10 Punkte) und Pfäffikon (8) aus. In der Zentralgruppe gibt es um Rang 2 ein Fernduell zwischen den punktgleichen Olten (das gegen Zug mit 7:1 den höchsten Sieg der Runde feierte) und St. Gallen II (5:3-Sieg gegen Luzern III).

In der Nordwestgruppe gewann Schwarz-Weiss Bern II den Spitzenkampf gegen Court überraschend deutlich mit 6½:1½ und geht mit zwei Punkten Reserve auf Riehen III (5:3-Sieg im Verfolgerduell gegen Bern) und Court in die Schlussrunde vom 22. September. Court hat in den vergangenen Jahren mehrfach auf das Aufstiegsspiel zur Nationalliga B verzichtet, will dieses Jahr aber wegen seines 80-Jahre-Klubjubiläums aufsteigen.

Skurril präsentiert sich die Situation in der Westgruppe. Zwischen Gruppensieger Genf II und dem trotz seines ersten Saisonsiegs gegen Köniz-Bubenberg (5:3) als Absteiger bereits feststehenden Neuenburg liegen mit Valais (7 Punkte), Amateurs Genf (6), Thun (6), Bois-Gentil Genf (5), Köniz-Bubenberg (5) und Echallens II (5) sechs Teams, die sowohl noch ins Aufstiegsspiel kommen als auch absteigen können! Bereits abgestiegen ist Neuling Jura, der bei der 1½:6½-Niederlage gegen Basel in der Nordwestgruppe nur mit fünf Spielern antrat. Begleitet werden die Jurassier von Basel (5), Birseck (5) oder Birsfelden/Beider Basel/Rössli (4), das den wichtigen Match im Kampf gegen den Abstieg gegen Birseck 5:3 gewann. In der Ostgruppe sind mit Sprengschach Wil/SG (4), St. Gallen III (4), Bodan Kreuzlingen II (4) und Chur (2) noch vier Mannschaften abstiegsgefährdet – ebenso in der Zentralgruppe mit Zürich III (4), Lenzburg (3), Zug (2) und Luzern III (2).

1. Liga, Ost

Gligoric Zürich - Pfäffikon/ZH 3½:4½ (Rasovic - Gosch 1:0, Zakic - Wanner 1:0, Bussard - Mäder ½:½, M. Mikavica - Schärer ½:½, D. Mikavica - Hugentobler 0:1, Milovanovic - Scheidegger 0:1, Sibalic - Utzinger 0:1, Rakazovic - Joller 0:1).

Chur - Winterthur III 3:5 (Meyer - Henrichs 0:1, Matt - Bichsel ½:½, S. Adzic - Ballmer ½:½, Hew - Kreutzmann ½:½, Wyss - Jähn 0:1, Risch - Liebhart ½:½, Bosshard - Wilkins 0:1, Schaad 1:0 f.).

Wädenswil - Bodan Kreuzlingen II 4:4 (Antal - Knaus 1:0, Szakolczai - Schädler ½:½, Blattner - Johne 1:0, Bodmer - Fessler 0:1, Martin - Norgauer ½:½, Wahl - Zeiler 1:0, Menzi - Panek 0:1, Georgiadis - Tezayak 0:1).

Sprengschach Wil/SG - St. Gallen III 3½:4½ (Schmid - Rusconi 1:0, Tran - Sandholzer 0:1, Kohler - Schoch 0:1, Meier - J. Fecker 1:0, Seiler - Wittenbrock 1:0, Karrer - Heinlin 0:1, Lorenzi - Keel 0:1, Dhenin - Eisenbeiss ½:½).

Rangliste nach 6 Runden: 1. Gligoric 10 (35/für Aufstiegsspiel qualifiziert). 2. Winterthur III 10 (30½). 3. Pfäffikon 8 (25½). 4. Wädenswil 6 (25). 5. Sprengschach 4 (23½). 6. St. Gallen III 4 (20). 7. Bodan II 4 (18). 8. Chur 2 (14½).

Partien der 7. und letzten Runde (22. September): St. Gallen III - Gligoric, Winterthur III - Wädenswil, Pfäffikon - Chur, Bodan II - Sprengschach.

1. Liga, Zentral

Nimzowitsch Zürich - Zürich III 6:2 (Bischoff - Haufler 1:0, Bäumer - Studer 1:0, Toenz - Züst 1:0, Schultheiss - Walser 1:0, Valdivia - Trümpler ½:½, Alic - Berset 1:0, Tanner - Brandis 0:1, Wyttenbach - Deveci ½:½).

Olten - Zug 7:1 (B. Kamber - Lee 1:0, Hänggi - R. Zweifel ½:½, R. Angst - Voinikonis 1:0, Claverie - Wilhelm ½:½, A. Kamber - Dürig 1:0, Kupper - Zuber 1:0, O. Angst - Roshardt 1:0, Senn - G. Zweifel 1:0).

Luzern III - St. Gallen II 3:5 (Naarden - Chennaoui ½:½, Deuber - Mannhart ½:½, Benmia - Völker ½:½, Bucher - Schmuki ½:½, Portmann - Bischoff 0:1, Schmid - Nyffenegger ½:½, Schwammberger - Rexhepi 0:1, Speck - Zink ½:½).

Lenzburg - Trubschachen II 4:4 (Walti - Ramseier ½:½, Backlund - Lipecki ½:½, Oze - Lazar 1:0, Killer - St. Thuner 0:1, Wigger - Si. Thuner 1:0, Klaus - Künzi 0:1, Wiesinger - Felder ½:½, Barth - Müller ½:½).

Rangliste nach 6 Runden: 1. Nimzowitsch 12 (32/steht als Gruppensieger fest). 2. Olten 9 (31). 3. St. Gallen II 9 (26). 4. Trubschachen II 7 (24½). 5. Zürich III 4 (19½). 6. Lenzburg 3 (19½). 7. Zug 2 (20). 8. Luzern III 2 (19½).

Partien der 7. und letzten Runde (22. September): Zug - Nimzowitsch, Trubschachen II - Olten, St. Gallen II - Lenzburg, Zürich III - Luzern III.

1. Liga, Nordwest

Schwarz-Weiss Bern II - Court 6½:1½ (Ollenberger - Ider 0:1, Curien - Lerch ½:½, Martin - Reinhart 1:0, Nazarenus - El-Maïs 1:0, Leutwyler - L. Gerber 1:0, Dobschat - Unternährer 1:0, Sa. Schweizer - Maître 1:0, Rickly - R. Gerber 1:0).

Riehen III - Bern 5:3 (R. Staechelin - Schlegel 1:0, Pfau - Horber 0:1, Ditzler - Gast ½:½, Schmahl - Radt 1:0, Ernst - Schneider 1:0, K. Achatz - Schaffner 0:1, Brait - Monteforte ½:½, M. Achatz - Musaelyan 1:0).

Birseck - Birsfelden/Beider Basel/Rössli 3:5 (Jäggi - Eppinger 0:1, Aerni - Dorofejew 1:0, Zanetti - Weidt 1:0, Sterkman - Ammann 0:1, Schaetti - Müller 1:0, Lumsdon - Morath 0:1, Fatzer - Andjelkovic 0:1, Amado-Blanco - Jovanovic 0:1).

Basel - Jura 6½:1½ (D. Prill - Furrer ½:½, Schwing - Nobs 1:0, Merkel - Perret ½:½, Baumann - Michel ½:½, G. Prill - Simon 1:0, Gerschwiler 1:0 f., Gervasoni 1:0 f., Gosteli 1:0 f.).

Rangliste nach 6 Runden: 1. Schwarz-Weiss II 10 (31). 2. Riehen III 8 (27½). 3. Court 8 (26). 4. Bern 7 (24½). 5. Basel 5 (25). 6. Birseck 5 (19½). 7. Birsfelden/Beider Basel/Rössli 4 (22). 8. Jura 1 (16½/steht als Absteiger fest).

Partien der 7. und letzten Runde (22. September): Birsfelden/Beider Basel/Rössli - Schwarz-Weiss II, Jura - Riehen III, Court - Basel, Bern - Birseck.

1. Liga, West

Genf II - Bois-Gentil Genf 6:2 (Geiser - Joie 1:0, Landenbergue - Schmid ½:½, Delmonico - Rincon 1:0, Gurtner - Cadei 0:1, Daverio - Bogousslavsky ½:½, Lu 1:0 f., Sudan 1:0 f., P. Delpin 1:0 f.).

Amateurs Genf - Echallens II 3½:4½ (Ternault - Perréard 1:0, De Seroux - Carré 0:1, Barbet - Monthoux ½:½, Le Bourhis - A. Meylan 0:1, Cesareo - Bertola ½:½, Durand - Cé. Grillon 0:1, Fröschl - Coletta 1:0, Liu - Lopez ½:½).

Thun - Valais 4:4 (Meyer - Nüesch 0:1, Künzli - Mensch ½:½, Bellmann - Grept 1:0, Roth - Darbellay ½:½, K. Stucki - J. Tordeur ½:½, Kalbermatter - Moret 1:0, Jost - A. Zaza 0:1, Finger - F. Tordeur ½:½).

Neuenburg - Köniz-Bubenberg 5:3 (Robert - Vulevic ½:½, Abbet - Kaszas ½:½, Hasler - Novalic ½:½, Berrada - Freiburghaus 1:0, Galerne - Vermin 1:0, Abou-Allam - Gautschi ½:½, Schwarz - Hefti 1:0, Rimann 0:1).

Resultatkorrektur aus der 5. Runde: Köniz-Bubenberg - Bois-Gentil Genf 2½:5½, ohne Mannschaftspunkte für beide Teams (Bois-Gentil setzte einen nichtqualifizierten Spieler ein).

Rangliste nach 6 Runden: 1. Genf II 10 (31/steht als Gruppensieger fest). 2. Valais 7 (26½). 3. Amateurs 6 (26½). 4. Thun 6 (23). 5. Bois-Gentil 5 (27½). 6. Köniz-Bubenberg 5 (21½). 7. Echallens II 5 (21). 8. Neuenburg 2 (15/steht als Absteiger fest).

Partien der 7. und letzten Runde (22. September): Genf II - Valais, Bois-Gentil - Amateurs, Thun - Neuenburg, Echallens II - Köniz-Bubenberg.

2. Liga

Ost I: Winterthur - Glarus 2½:3½. Aadorf - Engadin 3:3. Flawil - Uzwil 5:1. Buchs - Bodan 5½:½.

Ost II: Wil - Baden 5:1. Chessflyers - Réti 4:2. Gligoric - Winterthur 2½:3½. Rapperswil-Jona - Höngg 2½:3½.

Zentral I: Wollishofen - Embrach 4:2. Dübendorf - UBS 4½:1½. Oberglatt - Zimmerberg 3½:2½. Nimzowitsch - Goldau-Schwyz 3½:2½.

Zentral II: Tribschen - Zug 6:0 f. Bellinzona - Entlebuch 2½:3½. Massagno - Réti 3:3. Springer - Letzi 2½:3½.

Nordwest I: Birseck - Luzern 4:2. Riehen - Roche 3½:2½. Trümmerfeld - Brugg 2:4. Novartis - Therwil 4:2.

Nordwest II: Thun - Kirchberg 1:5. Olten - Spiez 5½:½. Bern - Brig 3½:2½. Zollikofen - Bümpliz 4:2.

West I: Solothurn - Jura 3:3. Echiquier Bruntrutain Porrentruy - Court 4½:1½. La Chaux-de-Fonds - Mett-Madretsch 5½:½. SK Biel - Riehen 2:4.

West II: Crans-Montana - Valais 4:2. Fribourg - Düdingen 6:0. Bern - Grand Echiquier 0:6. Nyon - Payerne 4:2.

3. Liga

Ost II: Winterthur - Rheintal 1½:4½. Chur - Herisau 3:3. Gonzen - Frauenfeld 3:3. Schaffhausen/Munot - spielfrei.

Ost III: Illnau-Effretikon - Wollishofen 4½:1½. Nimzowitsch - Réti 4:2. Herrliberg - Pfäffikon 5½:½. SK Markus Regez - Winterthur 3:3.

Ost IV: Entlebuch - DSSP 5:1. Zürich - Nimzowitsch 1:5. Tribschen - Mutschellen 5½:½. Tre Valli - Cham 2½:3½.

Zentral I: Chessflyers - Embrach 5:1. Stäfa - Glarus 5:1. Sprengschach - Dübendorf 4½:1½. Glattbrugg - March-Höfe 2½:3½.

Zentral II: Zimmerberg - Baden 2:4. Wädenswil - DSSP 4½:1½. Säuliamt - Lenzburg 1½:4½. Döttingen-Klingnau - Brugg 4½:1½.

Zentral III: Réti - Escher Wyss Zürich 4:2. Baden - Zürich 4:2. Baar - Riesbach 2½:3½. IBM spielfrei.

Zentral IV: Rontal - Baar 2:4. Baden - Luzern 3:3. Freiamt - Sorab 4½:1½. Zofingen - Emmenbrücke 2:4.

Nordwest I: Trümmerfeld - Therwil 4½:1½. Liestal - Reinach 5:1. Birsfelden/Beider Basel/Rössli - Novartis 4½:1½. Gundeldingen - Muttenz 2½:3½.

Nordwest II: Olten - Oftringen 2½:3½. Birseck - Basel 0:4 (nur an 4 Brettern gespielt). – Gruppensieger: Olten. 2. Platz: Oftringen. Kein Absteiger in dieser Vierergruppe.

Nordwest III: Langenthal - Trubschachen 5:1. Simme - Thun 2½:3½. Münsingen - Solothurn 6:0. Bantiger spielfrei.

Nordwest IV: Payerne - Fribourg 1:5. Köniz-Bubenberg - Schwarz-Weiss Bern 2½:3½. Zollikofen - Bantiger 3½:2½. Belp spielfrei.

West I: Tramelan - Grenchen ½:5½. Val-de-Travers - SK Biel 4:2. Neuchâtel - Solothurn 4½:1½. Biel spielfrei.

West II: Renens - Bois-Gentil 4:2. Cavaliers Fous - Amateurs III 4:2. Romont - Genève 1½:4½. Amateurs II - Joueur 4½:1½.

West III: Valais - Sion 4½:1½. Grand Echiquier - Vevey 3½:2½. Prilly - Cercle Valaisan ½:5½. Echallens sans jeu.

West IV: Dernière ronde au 22 septembre.

4. Liga

Ost I: Bodan - Wil ½:5½. Herrliberg - Flawil 2½:3½. Triesen - Rapperswil-Jona 3½:2½. Toggenburg spielfrei.

Zentral I: Langnau a/A - Zürich Felidae 1½:4½. Stäfa - Letzi 5:1. Wettswil - Dübendorf 5½:½. UBS - Schlieren 3:3.

Zentral II: Freiamt - Emmenbrücke 4:2. Teuta Luzern - Altdorf 5:1. – Gruppensieger: Teuta. 2. Platz: Altdorf.

Nordwest I: Zofingen - Neu-Allschwil 3:3. DSSP - Roche 1:5. – Gruppensieger: Neu-Allschwil. 2. Platz: Roche.

Nordwest II: Bümpliz - Thun 2½:3½. Schwarz-Weiss Bern - Brig 4½:1½. – Gruppensieger: Brig. 2. Platz: Schwarz-Weiss.

West I: Mett-Madretsch - Areuse 3:3. La Chaux-de-Fonds - Neuchâtel 3½:2½. Payerne - Romont 2:4. Bulle sans jeu.

West II: Ecole d'Echecs - Valais 4½:1½. Nyon - Cercle Valaisan 2:4. Payerne - Tigran Petrossian 0:6. Grand Echiquier - Echallens 3:2 (seulement 5 échiquiers).

West III: Genève - Morges 2:4. Bois-Gentil - Sarrazin III 4:2. Plainpalais - Bois-Gentil IV 5:1. Cavaliers Fous - Ville 3:3.