Schweizer Einzelmeisterschaften in Lenzerheide: neun gute Gründe für eine Teilnahme

von Markus Angst

Lenzerheide bietet unzählige Möglichkeiten, um den Kopf zwischen den Schachpartien in der frischen Bergluft zu durchlüften.

ma - Vom 12. bis 20. Juli finden in der Dreifach-Turnhalle in Lenzerheide zum dritten Mal nach 2006 und 2010 die in sieben Kategorien ausgetragenen Schweizer Einzelmeisterschaften statt – eine optimale Gelegenheit, Schach und Ferien in der Bündner Bergregion zu kombinieren.

«Auf der Lenzerheide bieten wir Ihnen unzählige Möglichkeiten, um den Kopf zwischen den Schachpartien in der frischen Bergluft zu durchlüften, Körper und Geist zu erholen und Energie zu tanken», sagt Bruno Fläcklin, Tourismusdirektor der Ferienregion Lenzerheide. «Flowige Biketrails, panoramareiche Wanderwege und glasklare Bergseen warten darauf, entdeckt zu werden. Dazwischen laden viele gemütliche Feuerstellen, urchige Hütten oder die zahlreichen Restaurants am Berg und im Tal zum Verweilen ein.»

Peter A. Wyss hofft als Bündner denn auch auf eine rege Teilnahme. «Es gibt neun gute Gründe, an der SEM zu spielen», sagt der Zentralpräsident des Schweizerischen Schachbundes (SSB).

1. Schach für alle: Der SSB erwartet über 300 Teilnehmer in sieben verschiedenen Kategorien: Titelturnier, Hauptturnier I, Hauptturnier II, Hauptturnier III, Senioren-Titelturnier, Allgemeines Seniorenturnier, Hobbyturnier.

2. Schach und Spitzensport: Das Titelturnier ist mit sechs Grossmeistern so stark besetzt wie seit Jahren nicht mehr. Die zehn Titelturnier-Spieler finden Sie hier: http://www.swisschess.ch/news-112/die-zehn-teilnehmer-des-sem-titelturniers-2018-stehen-fest-gm-sebastian-bogner-kann-in-lenzerheide-erstmals-schweizer-meister-we.html.

3. Schach und Plausch am Morgen: Für Spieler(innen) und Begleitpersonen gibt es jeden Morgen ein attraktives Rahmenprogramm. Die Details finden Sie in der umfangreichen SEM-Ausschreibung in «SSZ» 2/18: http://www.swisschess.ch/ssz-archiv.html.

4. Schach und Plausch am Abend: Am Samstag, 14. Juli, 20 Uhr, wird der Film «Magnus – Mozart des Schachs» gezeigt. Am Montag, 16. Juli, 20 Uhr, gibt Grossmeister Sergej Owsejewitsch eine Simultanvorstellung. Am Dienstag, 17. Juli, 20 Uhr, steht der Film «Die Schachnovelle» auf dem Programm. Am Mittwoch, 18. Juli, 19 Uhr, steht Lenzerheide im Zeichen des Strassenfests «Viva la Strada». Am Donnerstag, 19. Juli, 20 Uhr, findet eine Lesung von Alex Günsberg statt.

5. Après-Schach-Bar im Hotel «Schweizerhof» in Lenzerheide: Täglich ab 18.30 Uhr gibt es Kurzinterviews und Partiekommentare mit Spielern des Titelturniers.

6. Schach und VIP: Jeden Tag wird am ersten Brett des Titelturniers eine Persönlichkeit aus Politik und Sport den ersten Zug ausführen.

7. Schach und Natur pur: Die Ferienregion Lenzerheide bietet beste Voraussetzungen für unvergessliche Ferien.

8. Schach und Jugendlager: Auch dieses Jahr findet wieder ein vom SSB durchgeführtes und von Lenzerheide-Tourismus unterstütztes Jugendschachlager statt. Ein eingespieltes Leiterteam betreut alle Jugendlichen und bietet neben Schachtrainings auch ein abwechslungsreiches Programm an. Am Morgen finden Trainings und Partievorbereitungen statt, am Nachmittag und Abend können die gespielten Partien analysiert werden. Siehe auch: http://www.swisschess.ch/news-jugend/schweizer-einzelmeisterschaften-in-lenzerheide-das-jugendschachlager-bietet-analysen-spiel-und-spass.html

9. Mitmachen kommt vor dem Rang: Melden Sie sich noch heute für die SEM 2018 in Lenzerheide an. Turniere: http://www.swisschess.ch/sem_2018.html. Unterkunft: http://web4.deskline.net/lenzerheideschach/de/accommodation/search?AspxAutoDetectCookieSupport=1. Infos über Lenzerheide: www.lenzerheide.com, info@lenzerheide.com. Auskünfte über die Turniere: SEM-Leiter Matthias Gallus, matthias.gallus@swisschess.ch.

 


SEM in der Lenzerheide: bitte buchen Sie Ihre Unterkunft über die offizielle Plattform!

von Markus Angst

Der SSB bittet seine Mitglieder, die Buchung für die Unterkunft an der SEM in Lenzerheide über die offizielle Plattform vorzunehmen.

ma - Für die Buchung der Unterkunft an den Schweizer Einzelmeisterschaften in Lenzerheide (12.–20. Juli) wurde eine eigene Plattform mit speziellen Vorzugstarifen eingerichtet. Allen SEM-Teilnehmern wird wärmstens empfohlen, nur darüber ein Hotel oder eine Ferienwohnung zu reservieren.

Einerseits kann so kostengünstig und schnell das passende Angebot gefunden werden, andererseits kann der Veranstalter vor Ort so seine Kosten für die Organisation der SEM decken.

Dies ist auch im Hinblick auf die Zukunft ausserordentlich wichtig. Nur so werden sich weiterhin attraktive Austragungsorte um die SEM bewerben. Oder der Schweizerische Schachbund (SSB) wird gezwungen sein, die Einsätze für die Turniere um bis zu 100 Franken zu erhöhen.

Das Turnier findet in der Hauptferienzeit statt. Eine rasche Buchung lohnt sich, denn Lenzerheide wird über diese Zeit sehr gut gebucht sein.

Link für die Buchung der SEM-Unterkunft: http://web4.deskline.net/lenzerheideschach/de/accommodation/search?AspxAutoDetectCookieSupport=1

Alle Details zu den Schweizer Einzelmeisterschaften in Lenzerheide mit Online-Anmeldung finden Sie hier: www.swisschess.ch/sem_2018.html

 


Die zehn Teilnehmer des SEM-Titelturniers 2018 stehen fest – GM Sebastian Bogner kann in Lenzerheide erstmals Schweizer Meister werden

von Markus Angst

GM Sebastian Bogner ist im diesjährigen SEM-Titelturnier in Lenzerheide topgesetzt.

ma - An den Schweizer Einzelmeisterschaften in Lenzerheide (12.–20. Juli) könnte sich ein neuer Name in die Siegerliste eintragen. GM Sebastian Bogner (Pfäffikon/SZ) und GM Nico Georgiadis (Schindellegi), die noch nie Schweizer Meister wurden, führen das zehnköpfige Teilnehmerfeld des Titelturniers vor Titelverteidiger GM Yannick Pelletier (Lux/Sz) an.

Der seit einiger Zeit für die Schweizer Nationalmannschaft spielende 27-jährige Deutsche Sebastian Bogner kann erstmals um den Titel mitspielen, weil er seit ein paar Monaten im Besitz der dafür nötigen Niederlassungsbewilligung C ist. Er hatte 2016 in Flims erstmals im Titelturnier mitgespielt, war aber noch nicht titelberechtigt (und wurde ohnehin Zweiter hinter Noël Studer).

Mit GM Yannick Pelletier (1995/2000/2002/2010/2014/2017), GM Noël Studer (2016), GM Joe Gallagher (1997/1998/2004/2005/2007/2012), GM Florian Jenni (2003/2006) und IM Roland Ekström (1988/1999/2001/2008) sind fünf Spieler dabei, die schon mindestens einmal Schweizer Meister geworden sind. Ekström schaffte den Sprung ins SEM-Titelturnier jedoch nur, weil er als Zweitplatzierter des letztjährigen Nationalturniers – ebenso wie der damalige Dritte FM Fabian Bänziger – direkt qualifiziert ist. Leidtragender ist IM Gabriel Gähwiler, der nur Ersatzspieler ist, obwohl er mehr ELO-Punkte aufweist als Ekström und Bänziger.

Die 10 Teilnehmer des SEM-Titelturniers in Lenzerheide

1 GM Sebastian Bogner (Pfäffikon SZ/2586 ELO)

2 GM Nico Georgiadis (Schindellegi/2573)

3 GM Yannick Pelletier (Lux/Sz/2544)

4 IM Richard Forster (Zürich/2472)

5 GM Noël Studer (Muri BE/2469)

6 IM Oliver Kurmann (Luzern/2452)

7 GM Joe Gallagher (Eng/Sz/2451)

8 GM Florian Jenni (Oberengstringen/2434)

9 IM Roland Ekström (Mal/Sz/2374)

10 FM Fabian Bänziger (Pfäffikon SZ/2356)

Ersatz: IM Gabriel Gähwiler (Neftenbach/2416)

Die Schweizer Meister der letzten 10 Jahre

2017 (Grächen) Yannick Pelletier

2016 (Flims) Noël Studer

2015 (Leukerbad) Vadim Milov

2014 (Bern) Yannick Pelletier

2013 (Grächen) Alexandra Kosteniuk

2012 (Flims) Joe Gallagher

2011 (Leukerbad) Viktor Kortschnoi

2010 (Lenzerheide) Yannick Pelletier

2009 (Grächen) Viktor Kortschnoi

2008 (Samnaun) Roland Ekström

Alle Details zu den Schweizer Einzelmeisterschaften in Lenzerheide mit Online-Anmeldung finden Sie hier: www.swisschess.ch/sem_2018.html

 


Abschluss der SEM in Grächen: Titel für GM Yannick Pelletier (Herren), WFM Lena Georgescu (Damen), Benjamin Huss (Senioren) und FM Fabian Bänziger (Junioren) – IM-Normen für Bänziger und Theo Stijve

von Markus Angst

Die Meister von Grächen (von links): FM Fabian Bänziger, GM Yannick Pelletier, WFM Lena Georgescu, Benjamin Huss.

ma - Grossmeister Yannick Pelletier (Lux/Sz) wurde an den Schweizer Meisterschaften in Grächen seiner Favoritenrolle gerecht und holte den sechsten Meistertitel nach 1995, 2000, 2002, 2010 und 2014. Der in Luxemburg lebende 40-jährige Bieler totalisierte nach einem schnellen Remis mit Weiss am ersten Brett gegen GM Joe Gallagher (Eng/Sz) in der Schlussrunde als Einziger 7½ Punkte und gewann damit das international ausgeschriebene Nationalturnier.

Silber ging dank seines Schlussrundensiegs gegen GM Florian Jenni (Oberengstringen) mit einem Punkt Rückstand an den 61-jährigen, auf Malta lebenden IM Roland Ekström – Bronze ebenso überraschend an den erst 15-jährigen FM Fabian Bänziger (Pfäffikon/SZ), der in wenigen Zügen gegen GM Andrei Sokolow (Fr) remisierte. Die drei Erstplatzierten sind direkt für das geschlossene, zehn Teilnehmer umfassende Herren-Titelturnier vom kommenden Jahr in Lenzerheide qualifiziert.

Fabian Bänziger wurde gleichzeitig Schweizer Juniorenmeister vor Theo Stijve (Villars-sur-Glâne) und Davide Arcuti (Luzern) und erzielte seine erste IM-Norm. Mit dem bald 16-jährigen Stijve holte ein zweiter Schweizer Nachwuchsspieler seine erste IM-Norm. Er buchte den dafür nötigen Punkt, weil sein Gegner IM Gabriel Gähwiler (Neftenbach) die Zeit überschritt.

Den Damen-Titel sicherte sich erstmals die topgesetzte WFM Lena Georgescu (Moosseedorf). Die 17-jährige Bernerin, die im Vorjahr Silber gewonnen hatte, remisierte in der Schlussrunde gegen WGM/IM Yelena Sedina (It). Derweil mussten sich ihre direkten Konkurrentinnen geschlagen geben. Die zweitplatzierte WFM Camille De Seroux (Genf) unterlag GM Miso Cebalo (Kro), durfte sich aber mit ihrer dritten WIM-Norm trösten. Um den WIM-Titel zu erreichen, muss sie ihre aktuellen 2095 FIDE-ELO auf 2200 verbessern. Die drittrangierte Titelverteidigerin WFM Laura Stoeri (Payerne) verlor gegen IM Bogdan Borsos (Ukr) und verpasste damit ihre erste WIM-Norm.

Seniorenmeister wurde erstmals und überraschend der als Nummer 5 gestartete Benjamin Huss (Hittnau). Der 69-jährige Vorjahreszweite verwies den topgesetzten FM Vjekoslav Vulevic (Fr/Sz) und den Vorjahresdritten Manfred Gosch (Pfäffikon/ZH) um einen Punkt auf die Ehrenplätze.

Nationalturnier

Wichtigste Resultate der 9. Runde: GM Yannick Pelletier (Lux/Sz) - GM Joe Gallagher (Eng/Sz) ½:½. FM Fabian Bänziger (Pfäffikon/SZ) - GM Andrei Sokolow (Fr) ½:½. IM Branko Filipovic (Basel) - GM Adrien Demuth (Fr) ½:½. GM Florian Jenni (Oberengstringen) - IM Roland Ekström (Mal/Sz) 0:1. FM Davide Arcuti (Luzern) - GM Alexander Raetsky (Rus) ½:½. WGM/IM Yelena Sedina (It) - WFM Lena Georgescu (Moosseedorf) ½:½. Lars Bäumer (Zürich) - IM Roland Lötscher (Staufen) 0:1. Theo Stijve (Villars-sur-Glâne) - IM Gabriel Gähwiler (Neftenbach) 1:0. IM Richard Gerber (Genf) - IM Claude Landenbergue (Genf) ½:½. IM Bogdan Borsos (Ukr) - WFM Laura Stoeri (Payerne) 1:0. GM Miso Cebalo (Kro) - WFM Camille De Seroux (Genf) 1:0.

Schlussrangliste nach 9 Runden: 1. Pelletier 7½ (Schweizer Meister). 2. Sokolow* 6½ (49½). 3. Demuth* 6½ (48). 4. Ekström 6½ (46). 5. Bänziger 6½ (44½/1. Junior/IM-Norm). 6. Gallagher 6½ (42½). 7. Filipovic 6 (45). 8. Stijve 6 (44½/2. Junior/IM-Norm). 9. Arcuti 6 (44/3. Junior). 10. Lötscher 6 (43½). Ferner: 15. Georgescu 6 (38½/Schweizer Meisterin). 28. De Seroux 5 (45/2. Schweizerin). 29. Stoeri 5 (43½/3. Schweizerin). – *nicht titelberechtigt.

Senioren-Titelturnier

Wichtigste Resultate der 7. Runde: Benjamin Huss (Hittnau) - IM Edwin Bhend (Basel) ½:½. FM Vjekoslav Vulevic (Fr/Sz) - Fritz Maurer (Bern) 0:1. Hermann Singeisen (Grüningen) - Manfred Gosch (Pfäffikon/ZH) ½:½.

Schlussrangliste nach 7 Runden: 1. Huss 5½. 2. Vulevic 4½ (26½). 3. Gosch 4½ (25½/176½). 4. Maurer 4½ (25½/172½). 5. Bhend 4 (25½). 6. Pierre Perruchoud (Martigny) 4 (25).

Hauptturnier II (85 Teilnehmer/7 Runden)

Schlussrangliste: 1. Philipp Jenny (Winterthur) 6 (28½). 2. Angie Pecorini (Onex) 6 (26½). 3. Werner Kohler (Winterthur) 5½. 4. Clemens Gamsa (Winterthur) 5 (30½). 5. Nicola Ramseyer (Rubigen) 5 (30). 6. Helmut Löffler (Solothurn) 5 (27).

Hauptturnier III (73 Teilnehmer/7 Runden)

Schlussrangliste: 1. Robin Sobari (Brügg) 6 (26). 2. Sergey Maranin (Rus) 6 (25½). 3. Michael Zeller (Lotzwil) 5½ (26½). 4. Aaron Potterat (St. Gallen) 5½ (25). 5. Noé Python (La Tour-de-Trême) 5½ (24½). 6. Pascal Wurz (Le Locle) 5.

Alle Resultate und Ranglisten sowie zahlreiche Partien der SEM in Grächen finden Sie hier: www.swisschess.ch/sem_2017.html


SEM in Grächen: GM Yannick Pelletier zum sechsten Mal Schweizer Meister – erste IM-Norm für FM Fabian Bänziger

von Markus Angst

GM Yannick Pelletier holte in Grächen seinen sechsten Schweizer-Meister-Titel.

ma - An den Schweizer Schachmeisterschaften in Grächen fielen am Freitagmorgen in der 9. Runde des Nationalturniers schon nach wenigen Zügen die beiden ersten Entscheidungen. GM Yannick Pelletier (Lux/Sz) sicherte sich dank eines schnellen Remis mit Weiss am ersten Brett gegen GM Joe Gallagher (Eng/Sz) sowohl seinen sechsten Meistertitel als auch den Sieg im Nationalturnier. Und FM Fabian Bänziger (Pfäffikon/SZ) holte dank eines ebenfalls schnellen Unentschiedens mit Weiss am zweiten Brett gegen GM Andrei Sokolow (Fr) seine erste IM-Norm.

«Von meinen sechs Titelgewinnen war dies sicher der einfachste», kommentierte Yannick Pelletier seinen Sieg in Grächen angesichts des Fehlens zahlreicher Schweizer Spitzenspieler. Der 40-jährige Grossmeister sprach gar etwas ironisch von einer «Schweizer Meisterschaft der pensionierten Schachspieler». Trotzdem war dem in Luxemburg lebenden gebürtigen Bieler, der im September zum zweiten Mal Vater wird, anzumerken, dass ihm mit dem Sieg eine grosse Last von den Schultern gefallen war. Denn das erste Halbjahr 2017 lief für Pelletier, der in sechs Monaten 50 ELO-Punkte einstellte, alles andere als optimal.

Ausschlaggebend für den Titelgewinn war für Pelletier zum einen der optimale Start mit drei Siegen in den drei ersten Runden. Zum andern bezwang er mit Theo Stijve (Villars-sur-Glâne), FM Fabian Bänziger (Pfäffikon/SZ) und FM Davide Arcuti (Luzern) der Reihe nach alle drei Schweizer Spitzenjunioren. «Sie haben zwar viel Spielpraxis aus den Nachwuchsturnieren», sagt Pelletier. «Doch die SEM zeigte, dass sie noch einiges lernen müssen.»

Mit Fabian Bänziger, der ausgezeichnete Chancen auf die Silbermedaille bei den Herren hat, holte in Grächen just derjenige Spieler seine erste IM-Norm, der Pelletier am meisten forderte. Es war dies nach der bereits am Vortag feststehenden WIM-Norm von Camille De Seroux (Genf) schon die zweite Schweizer Norm. De Seroux kann heute mit einem Sieg gegen GM Miso Cebalo (Kro) gar noch eine WGM-Norm holen – WFM Laura Stoeri (Payerne) mit einem Remis gegen IM Bogdan Borsos (Ukr) eine WIM-Norm.

Folgt mehr am Nachmittag!

Alle Resultate und Ranglisten der SEM in Grächen finden Sie hier: www.swisschess.ch/sem_2017.html

Die Partien an den ersten sechs Brettern des Nationalturniers können live im Internet verfolgt werden: http://live.chessbase.com/watch/Swiss-Ch-2017/